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Erstmal das technische:
| Volumen |
70 m� |
| Tragkraft brutto |
ca. 21 Kg |
| Gewicht H�lle |
9 Kg |
| Gewicht Korb |
6 Kg |
| Tragkraft netto |
6 Kg |
| Flugdauer |
ca. 40 min |
| Treibstoff |
fl�ssiges Propan |
| Steuerung |
RC-Technik |
Damit alles nicht so trocken wirkt, jetzt noch ein paar Photos:
Hier
sehen Sie ganz deutlich, das unser Ballon wirklich fliegen kann. Damit
es so weit kommen kann, müssen viele Dinge geschehen:
Zuerst muß der Gastank des Ballons gefüllt werden. Da wir
leider keine Flüssiggasabfüllanlage haben müssen wir
normale Campinggasflaschen auf den Kopf stellen, um an die flüssige
Phase zu gelangen.
Zuschauer lassen wir bei diesem Schritt nie in unsere Nähe, da
eine einzelne Zigarette im Ernstfall gefährlich sein kann. Sicherheit
ist bei uns natürlich wichtiger als Publikum. Sobald wir die Tanks
gefüllt haben, gehen wir an den Startplatz, wo jeder zuschauen
kann. Die Hülle wird dann ganz unspektakulär auf dem Boden
ausgebreitet. Danach
suchen wir uns einiger Helfer aus dem Publikum aus, die beim Start des
Ballons mitarbeiten können. Beim Aufblasen des Ballons muß
die Hülle gut festgehalten werden, damit sie sich nicht auf dem
Boden durchscheuert. Sobald
die Hülle zur Hälfte aufgeblasen ist, beginnen wir mit einem
Handbrenner die Luft zu erhitzen. Erstens füllt sich die Hülle
dann schneller, weil sich die Luft im Innern ausdehnt und zweitens beginnt
der Ballon dabei auch sich aufzurichten. Nach
und nach wird die wirkliche Größe dieses kleinen Modells
erkennbar. Wer bis jetzt der Meinung war, wir könnten auch in seinem
Wohnzimmer starten wird nun vom Gegenteil überzeugt. Leider mußten
wir die Erfahrung machen, daß selbst eine Turnhalle nicht groß
genug ist.
Wie man sehen kann ist der Ballon mit Korb fast 8 Meter hoch. Wenn wir
dann abheben sollen muß natürlich noch Luftraum vorhanden
sein. Sobald der Ballon abgehoben ist, beginnt der ruhige Teil der Fahrt.
Damit
wir ihn jetzt noch kontrollieren können, muß der Ballon an
der Leine bleiben. Sonst wäre er Wind und Wetter schutzlos ausgeliefert.Über
die Fernsteuerung werden die Propangasbrenner kontrolliert. Die Fernsteuerung
gibt uns die Möglichkeit die Brenner einzeln anzusteuern und im
Notfall auch die Pilotflammen, die normalerweise durchgehend brennen,
zu löschen. Dies wirkt wie das Zündschloß im Auto.
Die Landung ist fast narrensicher. Wir warten einfach, bis der Ballon
sinkt und aufsetzt. Dann wird er gekippt, so daß die Luft entweicht,
und das war´s.
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