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Inhalt:

Man schreibt den Sommer 1593 in London. Der junge William Shakespeare (Joseph Fiennes) leidet unter einer Schreibblockade, ihm fehlt die Muse, die ihn wachküßt. Als er jedoch der ebenso hübschen wie intelligenten Lady Viola (Gwyneth Paltrow) begegnet und sich in sie verliebt, findet er seine Inspiration wieder, und sein ursprünglich geplantes Lustspiel Romeo und Ethel, die Tochter des Piraten wandelt sich zum Meisterwerk Romeo und Julia. Doch aus Wills Liebe zu Viola soll sein ganz persönliches Liebesdrama entstehen. Alles fängt mit Violas Wunsch an, Schauspielerin zu werden. Da der Mimenberuf aber im elisabethanischen Zeitalter für Frauen strengstens untersagt war, schleicht sie sich als junger Mann verkleidet, ohne Wills Wissen in seine Theatergruppe ein und übernimmt die Rolle des Romeo. Und zu allem Übel soll die auch noch, auf Befehl von Königin Elizabeth (Judi Dench), den wenig amüsanten Lord Wessex (Colin Firth) heiraten.

Technisches:

O-Titel: SHAKESPEARE IN LOVE
dt. Titel: Shakespeare in Love

USA/GB — 1998 — 124 Min.— Historienfilm, Komödie — FSK: 6

dt. Erstaufführung: 14.2.1999 (Berlinale) / 11.1999 Video

Darsteller: Joseph Fiennes (Will Shakespeare) — Gwyneth Paltrow (Viola De Lesseps) — Geoffrey Rush (Philip Henslowe) — Tom Wilkinson (Hugh Fennyman) — Colin Firth (Lord Wessex) — Imelda Staunton (Amme) — Judi Dench (Königin Elizabeth) — Martin Clunes (Richard Burbage) — Ben Affleck (Ned Alleyn) — Simon Callow (Mr. Tilney) — patrick Barlow (William Kempe) — Jim Carter (Ralph Bashford) — Joe Roberts (John Webster)

Regie: John Madden
Drehbuch: Marc Norman — Tom Stoppard
Kamera: Richard Greatrex
Musik: Stephen Warbeck
Kostüme: Sandy Powell
Casting: Michelle Guish
Drehorte:
England: Holkham Beach & Estate /Norfolk; Barnes /London (Szenen am Fluß); London; Broughton Castle, Banbury /Oxfordshire (Great Hall, Middle Temple); Eton College, Eton /Buckinghamshire (Church of St. Bartholomew)
Produktion:
David Parfitt — Donna Gigliotti — Harvey Weinstein — Edward Zwick
Budget: $ 25Mio.
Produktionsfirma:
Renaissance Film/Universal
Verleih: UIP — CIC (Video)

Auszeichnungen:

  • Academie Awards, USA (Oscars) 1999

    • Bester Film: Donna Gigliotti, Marc Norman, David Parfitt, Harvey Weinstein, Edward Zwick

    • Hauptdarstellerin: Gwyneth Paltrow

    • Nebendarstellerin: Judi Dench
    • Drehbuch (Original): Marc Norman, Tom Stoppard
    • Musik (Comedy): Stephen Warbeck
    • Ausstattung: Martin Childs, Jill Quertier
    • Kostüme: Sandy Powell

    Nominiert waren außerdem:
    Geoffrey Rush (Nebendarsteller) — John Madden (Regie) — Richard Greatrex (Kamera) — David Gamble (Schnitt) — Veronica Brebner, Lisa Westcott (Make up) — Peter Glossop, Dominic Lester, Robin O'Donoghue (Sound)

  • Golden Globes, USA, 1999
    • Beste Komödie: Donna Gigliotti, Marc Norman, David Parfitt, Harvey Weinstein, Edward Zwick
    • Hauptdarstellerin (Komödie): Gwyneth Paltrow
    • Drehbuch: Marc Norman, Tom Stoppard

    Nominimiert waren außerdem:
    John Madden (Regie) — Geoffrey Rush (Nebendarsteller Komödie) — Judi Dench (Nebendarstellerin Komödie)

  • British Academie Awards (BAFTA), 1999
    • Bester Film: Donna Gigliotti, Marc Norman, David Parfitt, Harvey Weinstein, Edward Zwick
    • Nebendarstellerin: Judi Dench
    • Schnitt: David Gamble

    Nominiert waren außerdem:
    Joseph Fiennes (Hauptdarsteller) — Gwyneth Paltrow (Hauptdarstellerin) — Geoffrey Rush (Nebendarsteller) — Tom Wilkinson (Nebendarsteller) — Marc Norman, Tom Stoppard (Drehbuch) — John Madden (Regie) — Richard Greatrex (Kamera) — Stephen Warbeck (Musik) — Sandy Powell (Kostüme) — Lisa Westcott (Make up) — Martin Childs (Produktions Design) — John Downer, Peter Glossop, Dominic Lester, Robin O'Donoghue (Sound)

  • und viele, viele mehr

Colin Firth über den Earl of Wessex:

"Whenever you take on playing a villain, he has to cease to be a villain to you. If you judge this man by his time, he's doing very little wrong. Reading about people of this period is a bit like 'Dallas' with different frocks on. They're all climbing all over each other [sic] for their own advancement. All Wessex is doing is trying to marry for advantage, which is all anybody did of that class. There's this sniveling little upstart of a writer who is getting in the way, so it's perfectly understandable that he'd want to split his throat." (*dt.)

Gut zu wissen:

Bücher zum Film:

  • Shakespeare In Love - The Screenplay: Marc Norman, Tom Stoppard, faber & faber, ISBN: 0-571-20108-3 (mit vielen s/w Filmfotos; engl. )

  • Shakespeare In Love: Marc Norman, Tom Stoppard, Goldmann, 3-442-44529-9 (mit vielen s/w Filmfotos; dt. )

Video/DVD/Soundtrack:

  • PAL Video, engl.

  • NTSC Video, engl.

  • PAL Video, dt.

  • DVD Region 2 (auch in dt.)

  • DVD Region 1

  • CD

Links:

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(* Meine grobe Übersetzung von CFs Kommentar)

"Wann immer man die Rolle eines 'Bösewichts' übernimmt, muß er aufhören der Böse für einen zu sein. Wenn man den Mann nach den Maßstäben seiner Zeit beurteilt, macht er kaum etwas falsch. Über die Leute dieser Zeit zu lesen ist wie 'Dallas'nur mit anderen Kleidern. Sie alle klettern übereinander her auf der Suche nach dem eigenen Vorteil. Alles was er versucht, ist sich gut zu verheiraten, was letztlich alle seiner Klasse taten. Und da kommt ihm so ein kleiner flennender Emporkömmling von einem Autor in die Quere, da ist es doch nur verständlich, daß er ihm an die Kehle will."

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