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inflation
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Reichsbanknote 5 Milliarden Mark, 10. September 192350-Millionen-Markstück, Notgeld der Provinz WestfalenBriefmarke 20 Milliarden MarkJährliche Preisveränderungsraten in Deutschland von 1965 bis 2004Entwicklung der Konsumentenpreisindizes verschiedener LänderEntstehung des Gleichgewichtspreises (dabei ist zu beachten, dass in der Volkswirtschaftslehre üblicherweise erklärende und erklärte Achse vertauscht sind und der Preis somit die Menge bestimmt und nicht etwa umgekehrt. Anmerkung: Für die Gültigkeit dieser Betrachtungen sind Ceteris paribus-Bedingungen Voraussetzung. )Inflation (von lat. : "das Sich-Aufblasen; das Aufschwellen") bezeichnet in der Volkswirtschaftslehre einen andauernden, "signifikanten" Anstieg des Preisniveaus. Es verändert sich also das Austauschverhältnis von Geld zu allen anderen Gütern zu Lasten des Geldes. Daher kann man unter Inflation auch eine Geldentwertung verstehen. Ein Tauschmittel, das jedem dient.
Um "alle anderen Güter" fassbar zu machen, werden Indizes oder Warenkörbe definiert.
[Bearbeiten] Abgrenzung Inflation gegen andere Erscheinungen
Im allgemeinen und politischen Sprachgebrauch werden verschiedene Erscheinungen mit Inflation in Verbindung gebracht oder gleichgesetzt, die u. U. keine Inflation sind.
[Bearbeiten] Kassenhaltungs-Inflation
Bezeichnet einen Zustand, in dem die Wirtschaftssubjekte höhere Geldbestände horten, als sie eigentlich wollen. Nach ökonomischer Theorie tritt diese Situation in freien Märkten nicht auf, da die höheren Geldbestände zu Inflation führen müssen. Werden die Preise jedoch (staatlich) administriert, und erfolgt die Messung des Preisniveaus anhand der administrierten Preise, so liegt keine Inflation vor. Altersvorsorge / Rente und Inflation.
