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Mann und griechische Hetäre vor dem Geschlechtsverkehr; Rotfigurige Vasenmalerei um 430-420 v. Chr.

Die Prostitution in der Antike unterscheidet sich trotz vieler Gemeinsamkeiten von der Prostitution anderen Epochen. Im antiken Griechenland ist besonders die Einteilung in eine Unterschichtenprostitution und eine in der heutigen Wissenschaft recht umstrittene Oberschichtenprostitution von Hetären zu erkennen. Für Rom indes ist auffällig, dass es so gut wie keine hochpreisige Prostitution gab. Anders als viele andere Kulturen lehnten weder Griechen noch Römer männliche Prostitution ab, auch wenn sie nicht immer gern gesehen war. Prostituierte waren besonders häufig Sklaven, Sklavinnen und Freigelassene. Hier geht es zu den besten Restaurants in Darmstadt. Für das antike Griechenland ist vor allem die Situation in Athen relativ gut überliefert, sonst ist die Quellenlage recht dürftig. In römischer Zeit ist vor allem die frühe Kaiserzeit recht gut durch historische Quellen zu rekonstruieren.

Bezeichnungen

Das Substantiv Prostitution ist vom lateinischen Verb prostituere abgeleitet. Prostituere bedeutet wörtlich "(sich oder jemand anders) draußen auf die Straße stellen", was "zum Verkehr anbieten" meint. [1] Die Bezeichnungen für Prostituierte in der antiken Welt sind vielfältig und zum Teil drastisch. So gab es beispielsweise in Griechenland die Bezeichnung σποδεσιλαÏÏα (spodesiláura, "Gossenfegerin"), bei den Römern lupa ("Wölfin") und scortum ("Fell").

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