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Liebe Fans,
hier finden Sie meine Kommentare zu besonders denkw�rdigen Ereignissen aus der j�ngsten Vergangenheit. Viel Spass beim reminiszieren! Ihr Willi Igel |
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| 2008 Kurts-Schluss Wer hat der SPD eigentlich eingeredet, dass sie, wenn sie in Rheinland-Pfalz schon einmal den Ministerpr�sidenten stellt, diesen auch immer gleich zum Parteivorsitzenden w�hlen muss? Liebe Sozis, das ist schon mit Rudi Scharping gewaltig schiefgegangen, der heute nur noch das Doping im deutschen Radsport beaufsichtigen darf. Daraus nicht klug geworden habt Ihr, liebe Sozialdemokraten, vor nicht einmal zwei Jahren mit Kuddel Beck den n�chsten Versuch gestartet. Als h�ttet Ihr nicht gewusst, dass das schief gehen musste. Offenbar geh�rt zur Sozialdemokratie immer auch ein Schuss Masochismus dazu. Sein vorl�ufiges Meisterst�ck hat der Kurti rund um die Hessen-Wahl geleistet. Da hat er zu-n�chst den gesamten Parteivorstand Stein- und Beinmeier schw�ren lassen, es werde keine wie auch immer geartete Zusammenarbeit mit der Linkspartei geben. Weder werde man koa-lieren, noch sich dulden lassen, niemals! Und keine zwei Wochen nach der Hessenwahl hat sich der knuffige Vorsitzende der Sozialdemokratur sich das Wahlergebnis bereits lange genug zusammenanalysiert, um zu merken � Mensch, ohne eine Zusammenarbeit mit der Linken, wird die Frau Ypsilanti wohl kaum Ministerpr�sidentin. Kurts Schluss: Dann verf�llt die SPD eben doch in Duldungsstarre und bricht ihre Wahlversprechen. Man sei ohnehin falsch verstanden worden, das sei auch aus dem Zusammenhang gerissen worden. Keinesfalls habe es sich um �Wahlversprechen� gehandelt, vielmehr um �Wahlversprecher�. So weit, so schlecht. Der Kurti hatte nur nicht mit den �rolling stones� gerechnet, also Steinbr�ck und �meier, die ihm, kaum hatte er sich auf die schiefe Bahn des Politl�gners be-geben, entgegenkullerten und meinten, Kurts Schluss k�nne eventuell ein Kurzschluss sein und von daher durchaus auch zu Kurts Schluss auf dem Parteivorsitz f�hren. Einer von den Stones soll den Kuddel im Parteivorstand sogar als �Scharpings Nachgeburt� bezeichnet ha-ben und als �Rudis Reste-Wampe�. Gut, die Stones haben sich auch nur bis kurz nach der Hamburg-Wahl aufgeregt. Sie fanden es wohl vor allem taktisch unklug, solche Kurtsschl�sse ausgerechnet kurts, �h, kurz vor einer Landtagswahl verlauten zu lassen. Na so was� Mir ist die Parteitaktik der Sozialdemagogie ja herzlich egal. Ich setze mich lieber mal mit Kurtis inhaltlichen Argumenten auseinander: Der Kuddel hatte n�mlich noch vor wenigen Wochen verk�ndet: �Die Linken im Westen, das ist etwas ganz anderes ist die Linken im Os-ten! Das kann man gar nicht vergleichen. Die Linken im Westen, die waren schon in mehr kommunistischen B�nden als ich Anz�ge habe.� Na gut. So viele Anz�ge werden das nicht sein. Gef�hlt h�chstens zwei. Ich denke ja manch-mal, der Helmut Kohl hat dem Kuddel in landsmannschaftlicher Verbundenheit erlaubt, des Altkanzlers dunkelgraues und hellblaues Zelt aufzutragen. Der Anzug ist allerdings � zumin-dest im �bertragenen Sinne � noch drei Nummern zu gro�. Trotzdem stimmt Kurtis Analyse � die Linken im Osten und die Linken im Westen sind wirklich nicht vergleichbar. Die aller-meisten Linken im Westen sind reine Phantasten. Traumt�nzer, wirrk�pfige Idealisten. Men-schen, die noch nie die Chance hatten, ihre politischen Ideen einem Realit�tscheck auszuset-zen und irgendwo in der Aus�bung von Regierungsverantwortung ihre Reife oder Unreife, ihre F�higkeit oder Unf�higkeit unter Beweis zu stellen. W�hrend die Linken im Osten, tja, da mischen noch immer massig Leute mit, die schon einmal Regierungsverantwortung getragen haben und in der guten alten DDR ihren Beitrag dazu leisten durften, ein ganzes Volk in Un-freiheit zu halten, ein Gemeinwesen in den Abgrund zu wirtschaften. Die haben schon bewie-sen, dass sie es nicht k�nnen. Von daher h�tte man sicher fragen k�nnen, ob die Sozialdemagogen, wenn ihnen die Linken im Westen nicht gut genug sind, konsequenterweise nicht erst recht auch die Zusammenarbeit mit den Linken im Osten bleiben lassen sollten. Der Kurti hat jetzt einfach andersherum ent-schieden: Wenn man sogar damit durchkommt, dass man mit der SED koaliert, darf man wohl auch mit der WASG kooperieren. Im Lichte dieser Erkenntnis sollten wir uns fr�hzeitig Kurtis Erkl�rungen zu Kooperationen auf Bundesebene betrachten. Da kennt er nun wirklich nichts, der gro�e Vorsitzender der Nochvolkspartei. Da wird ganz klar Position bezogen: eine Kooperation auf Bundesebene wird es nicht geben! Sagt er. Und begr�ndet: �Auf der Bundesebene, da geht es um Finanzpo-litik und um Fragen der inneren Sicherheit. Da kommt eine Kooperation mit den Linken auf gar keinen Fall in Frage.� Aha! Darf ich dem entnehmen, dass der regierende Ministerpr�sident von Rheinland Pfalz behauptet, auf Landesebene gebe es keine Finanzpolitik? Keine Landeshaushalte? Keine Lan-desfinanzministerien? Das w�rde zumindest die aktuelle Misere in Rheinland Pfalz erkl�ren. Die Fakten sind andere. Das gilt auch f�r die innere Sicherheit. Die mit Abstand kopfst�rkste Sicherheitsbeh�rde Deutschlands ist die Polizei. Und die allermeisten Polizeibeamten der Re-publik sind, wer h�tte das gedacht, Landesbeamte, da die Zust�ndigkeit f�r die allermeisten Polizeiangelegenheiten nach Grundgesetz in den Aufgabenbereich der L�nder f�llt. Sag mal Kurti, wenn das schon so ist und die SPD mit den Linken ja sowieso schon auf den wesentlichen Gebieten der inneren Sicherheit und in Kernbereichen des �ffentlichen Finanz-wesens zusammenarbeitet, dann sind Deine Argumente gegen eine Koalition im Bund so gut eigentlich nicht, oder? Da stellt sich doch wieder nur die Frage, ob man nicht konsequenter-weise auch in den L�ndern mit dem Unsinn aufh�rt. Oder wollt Ihr in der SPD die Postengeil-heit soweit treiben, dass man auch im Bund mit den Linken�? Ach so, die Stones haben gemeint, dar�ber solltest Du erst nach der n�chsten Bundestagswahl sprechen? Na gut. Dann wissen wir ja Bescheid! 1. Kalenderwoche 2008 Durch ein redaktionelles Versehen haben ARD und ZDF statt meiner Rede auch in diesem Jahr wieder die Neujahrsansprache einer gewissen Frau Merkel ausgestrahlt. Im Namen der beiden Sender entschuldige ich mich bei allen treuen Fans und liefere den Wortlaut meiner Ansprache hier nach: �Liebe Mitb�rgerinnen und Mitb�rger, nicht ohne einen gewissen Abschiedsschmerz winken wir heute dem Jahr 2007 hinterher. Es war ein Jahr der Erfolge f�r uns alle, ein Jahr voller H�hepunkte, Gl�cksmomente und Jubelstunden. In meinen Augen verdient es dieses einmalige Jahr, dass wir uns alle miteinander noch einmal die zw�lf wichtigsten Ereignisse in and�chtiger Dankbarkeit vor Augen f�hren: 1. Wir verzeichneten zun�chst eine gro�artige Weichenstellung f�r alle Landwirte: Der trief�ugige rundbucklige Bauer von heute sucht seine Frau k�nftig nicht l�nger auf Phuket, sondern auf RTL. Das hat den weiteren Vorteil, dass man die Alte bei Bedarf schneller wieder los ist und nicht erst abwarten muss, bis die Einb�rgerung durch ist. Immerhin handelt es sich bei Frauen um nachwachsende Rohstoffe und m�chte RTL sicher noch viele weitere Staffeln abdrehen, so dass der lechzende Landwirt nach Ende jeder von RTL instigierten Kurzliaison jederzeit wieder beim Sender vorstellig werden darf. 2. Ein weiterer wichtiger Erfolg der zur�ckliegenden zw�lf Monate war die Reduzierung der deutschlandweiten Belastung mit Feinstoiber. Dieses Problem wird k�nftig in Br�ssel gel�st. Erstaunlich auch, wie schnell das Ganze �ber die B�hne gegangen ist. Eben erst hie� es noch �Bayer sucht Frau� � bei der Wahl der F�rther Landr�tin � schon wurde der Stammler in der Staatskanzlei durch einen asthmatischen Pressatmer mit Gesichtsl�hmung ersetzt. Wobei der Beckstein aus seiner Vergangenheit als Stoibersche Rektalapplikation her noch immer in so geb�ckt-devoter Haltung durch die Lande hechelt als suche er ein geeignetes Loch, um sich darin zu w�rmen. Oder als w�re er auf dem Weg ins S/M-Studio. Auch deswegen nennt man ihn in Bayern gerade um die Weihnachtszeit herum auch gerne den �Dominastein�. Die Land-r�tin hingegen ist nach Gebrauch sofort entsorgt worden. �Laptop und Latexhose� w�re selbst den Bayern noch zuviel gewesen. Wobei, Respekt!, auf die Idee, den R�cktritt in �Vanity Fair� bekannt zu geben und daf�r auch noch 30.000 Euro abzukassieren, w�re Ede sicher nicht gekommen. Vielleicht besteht ja Hoffnung, dass Vanity Fair mit ordentlichen Abl�sesummen noch andere zum R�cktritt ermuntert � den dicken Gabriel zum Beispiel, der w�re doch auch 60.000 Euro Stilllegungspr�mie wert. Oder Claudia Roth, f�r die w�rden wir sicher alle gerne zusammenlegen. Da k�men mindestens 4 Euro und ein paar Lakritzschnecken zusammen. 3. Machtwechsel auch in Russland! Dort ist die Macht vom Pr�sidenten auf den Premierminister �bergegangen. Immerhin beruhigend, dass in der einstigen Supermacht die Demokratie so gut funktioniert und die B�rger in freien Wahlen entscheiden k�nnen, von welchem Posten aus der Diktator sie drangsalieren soll. 4. Die andere Supermacht demonstriert derweil im Irak gelebte Demokratie. Auch im Jahr 2007 wurde die gute alte Tradition fortgesetzt, immer wieder einmal eine Hochzeitsgesellschaft zu bombardieren. Die Amis nennen das �Kirchenschiffe versenken�. Und das Ganze nur weil die Hochzeiter im Zweistromland gerne einmal Schrotflinten mit sich f�hren und in die Luft ballern � wie einst Saddam an F�hrers Geburtstag vom Balkon in Bagdad. 5. Inzwischen ist die selbsternannte dritte Supermacht im Liebestaumel. Ganz Frankreich fiebert mit und genie�t wie der Pr�sident und das reichlich abgenutzte Exmodel Carla Bruni im Eurodisneyland den Slogan Sarkozys aus dem Pr�sidentschaftswahlkampf nachspielen: �Ensemble tout devient possible�! Damit kann man sogar die Frau Bruni sarkotisieren. Das w�re doch auch etwas f�r die Deutschen. Man muss sich das nur richtig ausmalen. Angie l�sst sich scheiden und macht kurz darauf Bruce Darnell im Phantasialand einen Heiratsantrag... Das goldene Blatt k�nnte die Auflage verzehnfachen! Das Ganze br�chte uns allerdings gleich zwei Kollateralsch�den ein: Erstens m�sste Angie dann gleich anschlie�end Muammar al Gadaffi nach Berlin einladen. Und zweitens w�rde RTL sicher sofort ein neues Format auflegen. �Sauer sucht Frau�. 6. Die ehemalige Supermacht Gro�britannien hielt nicht nur sich selbst, sondern uns gleich mit in Atem. Wir alle waren ja 2007 wie verr�ckt auf der Suche nach Maddie. Wobei �wie verr�ckt� schon das richtige Stichwort ist, denn etymologisch kommt Maddie ja von Madness. �Kinderwahnsinn� nennt man das medizinisch korrekt � und der ist sehr ansteckend. Kaum verschwindet irgendwo ein G�r oder l�sst eine Zoneninsassin zwei oder drei ihrer perspektivlosen Bratzen verhungern, rollt die Betroffenheits-La-Ola durch Europa. W�hrend den hekatombenweise an die kanarischen K�sten schwappenden ersoffenen Schwarzen kaum ein mitleidiges L�cheln gew�hrt wird. Die sind ja aber auch alle schon so schrecklich erwachsen, die Ertrunkenen. Inzwischen hat der Afrikaner die Konsequenzen gezogen und beschlossen, einfach mal ein paar Kinder verhungern zu lassen, oder gleich ein paar Millionen. Irgendwie interessiert die Hungersnot du jour im Sahel aber im Verh�ltnis zu Maddie noch immer keinen so recht. Sind ja nur Neger, was ist das schon gegen Angeh�rige des britischen Unterschicht. Immerhin stellen die Maddie-Eltern sich kl�ger an als unsere Zonis und geben nicht gleich zu, dass sie ihr Balg selbst auf dem Gewissen haben, sondern spielen mit uns lieber ein europaweites Maddie-Topfschlagen. Was war das f�r ein Spa�! Wobei ich ja immer darauf gewartet habe, dass irgendwann der Elstner aus dem Geb�sch der Hotelanlage kommt, mit einem fr�hlichen �April, April, das war ein Scherz mit der versteckten Kamera, nat�rlich haben die Engl�nder Maddie selbst auf dem Gewissen und mit dem Leichnam einfach nur eine Liege am Pool bis zur n�chsten Saison freihalten wollen.� 7. Richtig lustig war auch das �Geheimtreffen� zwischen FDP und Union, das die Generalsekrete der Beteiligten passend zum Sommerloch veranstalteten. Nat�rlich nicht ohne die Presse zu informieren, man werde sich unter Ausschluss der Presse treffen. So hat man dann bei Nacht und Niebel zusammengesessen, noch einmal nachgez�hlt und festgestellt, dass die gemeinsamen Sitze im Parlament f�r eine Koalition noch immer nicht reichen. Der Westenwilli pers�nlich hat das dann den bereitstehenden Journalisten erz�hlt, noch ein paar weitere Niebelkerzen gez�ndet und �plopp� war der politische Rohrkrepierer des Jahres gelungen. 8. Ein Gesellschaftsspiel f�r die ganze Familie, das auch 2008 weitergespielt werden darf, haben inzwischen Bahn und GDL aufgef�hrt. �Wir basteln einen Tarifvertrag�. Realsatire in fast schon loriotischer Konsequenz. Wow! Wie bei der Echternacher Springprozession ging es immer wieder zwei Schritte voran, drei Schritte zur�ck. Es ist nur noch nicht ganz klar, ob Mehdorn oder Schell am Ende den gr��eren Sprung hat, also jetzt in der Sch�ssel. Fest steht allerdings: Solange Schell der Bahn an die B�rse will, wird die Bahn nicht an die B�rse gehen k�nnen. Au�er an die der Kunden nat�rlich, wie gehabt. Und solange die Ausbeutung der Mitarbeiter oberstes Gesch�ftsprinzip bleibt steht nicht zu erwarten, dass Motivation und Kundenorientierung bei der (auch finanziell) minderbemittelten Belegschaft der Bahn steigen werden. So wird die Bahn auch 2008 in ihrem Mehdornr�schenschlaf verharren. 9. Daf�r gab es einen Durchbruch in der gro�en Koalition. Vor der �ffentlichkeit bislang noch verheimlicht, ist es nach wochenlangen Mindestlohndiskussionen (Da hie� es bei der Post pl�tzlich: �Bitte Ihren PIN eingehen lassen!�) �ber die Feiertage tats�chlich zu einem Kompromiss gekommen. Auch die Union stimmt nun einer fl�chendeckenden Vorgehensweise zu, nachdem Kuddel Beck �berraschend vorgeschlagen hatte, nicht einen Mindestlohn, sondern eine Mindestlohnsteuer einzuf�hren.�2.000 Euro pro Mann und Monat seien ja wohl das Minimum, was der Staat von seinen B�rgern an Steuerleistung erwarten d�rfe, wird Kuddel von gew�hnlich gut unterrichteten Kreisen zitiert. Wer sich das nicht leisten k�nne, m�sse eben mit Kabel Eins und �Mein neues Leben XXL� auswandern. 10. Beachtlich auch, was � sich � Ulli Hoeness in diesem Jahr wieder geleistet hat. Seit Jahren der �Platzhirsch� beim FC Bayern, w�re der Mann bei seiner Publikumsbeschimpfung auf der Fanversammlung tats�chlich fast geplatzt. Immerhin bringt ihm sein dortiger Diskurs den Peter-Hintze-Preis in Gold f�r besondere Ehrlichkeit in Politik und Wirtschaft. Denn welcher Manager w�re sonst in der Lage den besten Kunden seines Unternehmens, d.h. in diesem Fall den Logenbesitzern in der Allianzarena, in aller �ffentlichkeit h�hnisch (ist das das Adjektiv zu Hoeness?) zu bescheinigen, er ziehe ihnen mit �berh�hten Preisen das Geld aus der Tasche um das intellektuelle Prekariat, d.h. in diesem Fall die Nordkurve, zu subventionieren? 11. Wo wir gerade von nutzlosen Prominenten mit bezeichnendem Namen sprechen: Beachtlich auch, in welcher Weise die Frau Winehouse in diesem Jahr ihrem Namen gerecht geworden ist. Voll wie Sarko beim G 8-Gipfel! Nur dass die Gipfel der Amy Winehouse auch noch schneebedeckt zu sein scheinen. A propos passende Namen: Auf welcher Droge ist eigentlich Peter Rohwein. Mindestens Rohopium, oder? Sonst kann er doch nicht wirklich glauben, die deutschen Skih�pfer aus dem Tief f�hren zu k�nnen? 12. Zum Ende des Jahres begl�ckte uns dann noch das ZDF mit seinem traditionellen Weihnachtsvierteiler. Der diesmal allerdings am St�ck hintereinanderweggesendet wurde. Als dreist�ndige Gala zum Abschied von Ditze Heck. Den r�stigen Hitparadenopi hatte der Sender p�nktlich zum siebzigsten Geburtstag ohne gro�en Heckmeck hinausgeschmissen, nachdem auch die h�rteste Calgonkur nicht mehr ausgereicht hatte, den Mann sendetauglich zu dopen. Kein Grund, ihm jetzt zum Abschied nicht noch scheinheilig stundenlang vorzuheucheln, wie unentbehrlich er doch eigentlich f�r die Anstalt sei. Letztlich war das alles wohl nicht viel mehr als eine Art Abschiedsabfindung. Denn die Gala zum 70. Geburtstag und zugleich zum television�ren Exitus hatte niemand anderes ausgeheckt als die bew�hrte Firma DiTo, bekanntlich im Eigentum einer gewissen Frau Ragnhild Heckscher, also der Frau Heck. Wahrscheinlich hat man sich beim ZDF gesagt: �Besser ein Ende mit Hecken, als ein Heck ohne Ende. Tags drauf hat es dann wirklich fast ein Ende genommen mit dem Heck. Der hatte vor der Sendung schon gekr�nkelt, hatte ein Grippe oder Lungenentz�ndung l�nger verschleppt als die Taliban die deutschen Ingenieure in Afghanistan. Und dann nach der Sendung in Berlin wohl noch so kr�ftig einen gepichelt, dass er am kommenden Morgen in Tegel noch einen solchen Pegel hatte, dass ihn die Flughafenverwaltung gleich ins Krankenhaus einliefern lie�. Immerhin hat der kranke Heck w�hrend der Sendung seine Bazillen noch gro�z�gig an die brigadenweise aufmarschierten Schlagerfuzzis verteilt, die von ihm alle reichlich auf den Mund gek�sst wurden. Knut so! Wenn wir Gl�ck haben, beginnt das neue Jahr mit einer Art Massensterben in der Branche! Kurz und Knut: Es besteht Hoffnung, dass auch 2008 wieder alles besser bleibt. Ich w�nschen Ihnen allen, liebe Mitb�rgerinnen und Mitb�rger, ein gutes neues Jahr Ihr Willi Igel 2007 50. Kalenderwoche 2007 Neulich schalte ich doch das Fernsehen ein und sehe, wie ein Landwirt eine wenig attraktive Frau �ber seine L�ndereien kutschiert, um ihr seinen Hof zu zeigen. Na, welche Sendung k�nnte das sein? Bauer sucht Frau? Falsch geraten - es war das "heute journal" mit George Dabbeljuh und Angie auf der Farm. Inzwischen befasst sich die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Braunschweig mit der Sache "Gebauer sucht Frau". Also mit der gewerbsm��igen Zuh�lterei des VW-Vorstands f�r seinen Betriebsrat. Der sich f�r nen Apple und nen I-Pod hat kaufen lassen. Nun m�ssen zum Gl�ck nicht die Stripperinnen, sondern die Stripp(erinn)enzieher vor den Richter. Mit anderen Worten - die Hauptt�ter von Hartz Sex werden endlich ihrer gerechten Strafe zugef�hrt. Bessere Geschichten schreibt nicht einmal das Unterschichtenfernsehen bei Babs Salesch. A propos Unterschichtenfernsehen: Ist noch jemandem aufgefallen, dass die runderneuerte Birgit Schrowange von RTL Extra "das Magazyn" inzwischen aussieht wie Mireille Matthieu im Endstadium? Die alte RTL-Sto�stange ist dem "Spatz von Paris" mit der Topffrisur geradezu aus dem Ges�� geschnitten!Alles ganz nett, die H�hepunkte der letzten Wochen setzt aber nat�rlich wieder einmal die Politik. Immer wenn man denkt, er sei nun endlich in der Versenkung verschwunden, exhumiert irgendeiner wieder den dicken Helmut. Diesmal hat der kuschlige Altkanzler aber selber den Anlass gesetzt, indem er den n�chsten Band seiner "Erinnerungen" ver�ffentlichte. Findet das au�er mir eigentlich niemand seltsam, dass ausgerechnet "black-out-Birne", der sich auf Parteispenden, Flickskandal und �hnliches nicht einmal vor Gericht oder Untersuchungsausschuss hat besinnen k�nnen, nun pl�tzlich behauptet, er h�tte "Erinnerungen"? Trotzdem viel zu unversch�mt fand ich allerdings den Zonenzausel Thierse, der allen Ernstes feststellte, der dicke Helmut h�tte ja nun zwar vielleicht so gerade noch das Parlament, aber wenigstens nicht auch noch seine Hannelore im Dunkeln lassen d�rfen. Geschmacklos? Eigentlich schon, aber unser Altkanzler ist beim Austeilen ja selbst kein Kind von Traurigkeit... Beim Fernsehbeichtprediger Kerner erkl�rte Kohl ganz altersnaseweis wenngleich in unverkennbar kohlesker Wortwahl "als Bill Clinton den Vorgang mit dieser Dame hatte, habe ich ihm immer wieder gesagt - Du musst stehen bleiben". Wahrscheinlich dachte er sich - besser einen stehen als einen sitzen haben. Weswegen er erg�nzte, "der Sch�uble als Kanzler, da wusst man ja, das k�nnte schwierig sein, denn der kann ja keine Front abschreiten." Gemeint war wohl eher eine Parade als eine Front, aber doch tr�stlich, dass unser Helmut von der mitf�hlenden Fraktion ist. Ganz zum Schluss setzte der promovierte Historiker Dr. Kohl dann noch einen drauf. Es ging um die Frage, ob nicht der 9. November der bessere Nationalfeiertag gewesen w�re. Der dicke Helmut verneinte das und postulierte, den Nationalfeiertag m�sse man mit etwas Positivem verbinden, so wie andere V�lker das auch t�ten. Selbst die Franzosen, obwohl die ja bekanntlich am 14. Juli ihren K�nig umgebracht h�tten. Nun ist Louis XVI zwar nicht beim Sturm auf die Bastille, sondern erst am 21. Januar 1793 enthauptet worden, aber das ist unter den Historikern wahrscheinlich �hnlich nebens�chlich wie der Unterschied zwischen "Brutto" und "Netto" unter Physikerinnen. Immerhin stellt der dicke Helmut die meisten heutigen Politiker noch l�ssig in seinen ausladenden Schatten. Claudia Roth zum Beispiel. Da denke ich ja immer, die sei ein Polit-Tamagochi: Wenn man sie regelm��ig f�ttert, weint sie. Ganz �hnlich wie fr�her Frau Lautheuler-Schnarrenberger von der FDP. Irgendwie f�llt die f�r mich in die gleiche Kategorie wie die Transe von Tokio-Hotel: Kann ich nicht ernst nehmen. Das aktuelle F�hrungspersonal der SPD ist dem dicken Helmut aber dann doch deutlich �ber. Deren Dialektik sprengt selbst die Dimensionen des Pf�lzischen: Der Aufschwung ist nicht der gro�en Koalition, sondern der Agenda 2010 des Nichtganzsoalt-Kanzlers Schr�der zu verdanken. Und deswegen wird genau diese Agenda 2010 jetzt von den neuen SPD-Granden wieder platt gemacht und werden die Reformen, etwa beim Arbeitslosengeld, wieder kassiert. Dagegen ist die Eva mit ihrem Hermansdenkmal, also jetzt der Autobahn, noch fast harmlos! Soweit die aktuelle Berichterstattung aus Berlin und Umgebung. F�r mich und mein Team war auch 2007 wieder ein sehr erfolgreiches Jahr. Meiner treuen Fangemeinde w�nsche ich ein (be-)sinnliches Weihnachtsfest im Kreise ihrer Lieben mit vielen sch�nen, hoffentlich passenden Geschenken und ohne die �blichen Feiertagsreibereien, die ja um die winterlichen Festtage herum schon fast zum Brauchtum geh�ren. Zu diesem Thema finden Sie im Newsletter Dezember 2007 einige warme Worte. 39. Kalenderwoche 2007 Sensation aus M�nchen, Stoiber will US-Pr�sident werden! Ede Stoiber, bekannt als B�rent�ter und Bahnh�feverschieber, hat einen neuen Job fest im Visier. Das wurde in der 39. Kalenderwoche am Rande der Sendung Maybritt Illner deutlich. Auf die Frage, was denn nun die tats�chlichen Gr�nde f�r seinen R�cktritt seien, erkl�rte Stoiber, die Arbeit als bayerischer "Mister President" sei doch eigentlich der sch�nste Job der Welt. Die politische Szene in Berlin und M�nchen hatte lange ger�tselt, was Stoiber zum R�ckzug aus der Bayerischen Staatsregierung bewegt haben k�nnte und ihn gar veranlasst hatte, die Angebote auszuschlagen, EU-Kommissionspr�sident oder Bundespr�sident zu werden. Nun war mit einem Schlag deutlich, Stoibers R�ckzug koinzidiert nicht zuf�llig mit dem Beginn des US-amerikanischen Vorwahlkampfes. Ein Sprecher der bayerischen Staatsregierung versuchte zwar im Nachhinein noch zu beschwichtigen, Stoiber habe gar nicht ein bayerischer "Mister President" sagen wollen, sondern nur - wie �blich die Worte "bayerischer Ministerpr�sident" in eine Kurzfassung zusammengehaspelt. Doch kann dies getrost als wenig glaubw�rdiger Versuch gewertet werden, die bereits herausgelassene Katze wieder in den Sack zu holen. Nick Igel hat sich das Land einmal aus der N�he angesehen, das Ede k�nftig regieren m�chte. Und dabei festgestellt: Es gibt viel zu tun! Lesen Sie alle Details unter dem Link USA. |
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