2. Spline-Interpolation

Die Grundidee der sogenannten Spline-Interpolation besteht darin, Polynome geringen Grades durch je zwei benachbarte Stützstellen zu legen, um so Zwischenstellen leicht interpolierten zu können.
O.B.d.A. gilt x0 < x1 < x2 < ... < xn-1 < xn.

Wenn man linear interpoliert, erhält man folgenden Spline s(x):
s(x) =
f1 - f0 (x - x0) + f0
x1 - x0
für xÎ[x0, x1]
f2 - f1 (x - x1) + f1
x2 - x1
für xÎ[x1, x2]
f3 - f2 (x - x2) + f2
x3 - x2
für xÎ[x2, x3]
...
fn - fn-1 (x - xn-1) + fn-1
xn - xn-1
für xÎ[xn-1, xn]

Definition 2.1:
Sei Δn := a = x0 < x1 < x2 < ... < xn-1 < xn = b ein Gitter von n + 1 paarweise verschiedenen Knoten.
Ein Spline vom Grad m (oder der Ordnung m + 1) bezüglich Δn ist eine Funktion sÎCm-1[a, b], die auf jedem Intervall [xi, xi+1] mit einen Polynom (vom Grad m) si übereinstimmt.
Den Raum der Splines vom Grad m wird mit Smn) bezeichnet.
Definition 2.2:
Ist f eine auf [a, b] gegebene reellwertige Funktion bzw. f0, f1, ..., fnÎR gegebene Stützwerte, so heißt sfÎSmn) ein f bzw. f0, f1, ..., fn interpolierender Spline, falls sf(xi) = f(xi) bzw. sf(xi) = fi, i = 0, 1, ..., n, gilt.
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