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Shooter Jennings
Put the 'O' back in Country

Wie nennt man ein Kind, dass  bereits kurz nach der Geburt ein kleiner Rebell ist und gleich als erstes auf eine Krankenschwester uriniert? Nein, die üblichen Schimpfworte die man so kennt sind es natürlich nicht. Die Antwort auf die Frage ist selbstverständlich Shooter.

 
Shooter Jennings heißt mit bürgerlichem Namen Waylon Albright Jenning und wurde am 19. Mai 1979 als erstes und einziges Kind von Waylon Jennings und Jessi Colter in Nashville geboren. Der zweite Vorname „Albright“ stammt von dem Drummer Richie Albright, der für und mit Shooters Vater spielte. Waylon Jennings war bis zu seinem Tod im Jahr 2002 einer der größten Country Musiker und Gitarristen Amerikas. Shooters Vater war auch derjenige, der ihm den Spitznamen „Shooter“ gab. Wie oben bereits erklärt, bekam er diesen Spitznamen direkt nach der Geburt. Der ungewöhnliche Spitzname hat ihm nie geschadet. Im Gegenteil.

Der kleine Waylon war schon immer sehr an Musik interessiert. So bekam er bereits im Alter von zarten 5 Jahren sein erstes Schlagzeug. Zwischen den verschiedenen Touren nahm Shooter Klavierunterricht, den Rest der Zeit verbrachte er im Tourbus seiner Eltern.

Mit 14 Jahren begann Shooter sich für Gitarren zu interessieren und als er alt und gut genug war, durfte er auch in der Band seines Vaters spielen. Die beiden Waylons nahmen auch verschiedene Songs auf, bis Shooter seine Liebe zum Rock’n’Roll entdeckte.

Endlich erwachsen verließ Shooter seine Heimat Nashville um sein Glück in Los Angeles zu suchen. Dort war er einer der Mitbegründer der Band „Stargunn“, eine Southern Rock Band, in der Shooter der Leadsänger und Gitarrist war. Einmal beschrieb Shooter die Musikrichtung der Band wie folgt: "Lynyrd Skynyrd mutating into Guns N' Roses". Die Band (Shooter Jennings, Kevin Sciou (Gitarre), Carter Falco (Gitarre), Curtis Roach (Bass), Lex Lipsitz (Schlagzeug)) tourte etwa 6 Jahre lang durch örtliche Clubs, bis diese ganze Szene ihn zu langweilen begann.

"I was posing as a rocker - a country guy trying to be something he wasn't.", sagte Shooter ein mal. Am 30. März 2003 löste sich die Band auf und Shooter ging nach New York City um etwas Zeit mit seiner Freundin, der Schauspielerin Drea de Matteo (bekannt aus Filmen und Serien wie zum Beispiel: The Sopranos, Joey, Passwort: Swordfish, Deuces Wild) zu verbringen und herauszufinden was er als nächstes tun möchte.

Seine Entscheidung fiel darauf, zurück nach Los Angeles zu gehen und dort eine neue Band aufzubauen. "The 357's" sollten sie sich nennen und bestanden aus Ted Russell Kamp am Bass, Leroy Powel an der Gitarre und Bryan Keeling am Schlagzeug. Nach 6 Wochen im Studio stand das erste Album mit dem Namen "Put he 'O' back in Country". Im Frühjahr 2005 wurde es von Universal South veröffentlicht.

In der Tribute Biografie "Walk the line" über Johnny Cash spielte Shooter an der Seite von Joaquin Phoenix (Johnny Cash) und Reese Witherspoon (June Carter) seinen verstorbenen Vater. Nach diesem Erfolg nahm Shooter sein zweites Album "Electric Rodeo" auf, benannt nach Shooters Radiosendung "Shooter Jenning's Electric Radio" und wurde am 30. April 2006 ebenfalls von Universal South veröffentlicht.
 

Discographie:

Put he 'O' back in Country, released on March 01, 2005
Tracklist:

Put the O Back in Country – 3:25
4th of July (featuring
George Jones) – 4:26
Lonesome Blues – 4:00
Solid Country Gold – 3:05
Busted in Baylor County – 3:53
Sweet Savannah – 4:09
Steady at the Wheel – 2:57
Manifesto No. 1 – 3:09
The Letter – 3:32
Southern Comfort – 5:49
Daddy's Farm – 8:19

 
Electric Rodeo, released on April 30, 2006
Tracklist:

Electric Rodeo – 4:33
Gone to Carolina – 4:06
Some Rowdy Women – 3:13
The Song Is Still Slipping Away – 3:09
Hair of the Dog – 4:01
Little White Lines – 5:29
Alligator Chomp (The Ballad of Dr. Martin Luther Frog as Told To Tony) – 3:10
Manifesto No. 2 – 2:09
Aviators – 3:23
Bad Magick – 5:12
It Ain't Easy – 3:05


 
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