Der Teich                     (Seren Silberdorn)

Das Wasser des Teiches ist schwarz, an manchen Tagen auch dunkelgr�n. Ein kleiner Waldhain umgibt ihn, sch�tzt ihn, verbirgt ihn, raubt ihm das Licht, hebt sich �ber ihn hinweg.

Der Teich hat keinen Grund

Ich nehme einen Stein und schicke ihn auf eine Reise
In die Ewigkeit.
Sein Weg ist nun klar und unab�nderlich.

Das Licht trachtet nach dem Verborgenen, das
in ihm ruht

Der Teich hat keinen Namen

Sein Gesicht ist immer gleich und immer anders. Und wenn das Jahr in letzter Wehmut schwelgt, dann ist der Teich entschwunden.

Und doch lauert er unter mir

und wartet
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Rosenbl�tter                 (Seren Silberdorn)

Es mag eine Zeit kommen
da der Glanz von Worten erlischt
Sterblichkeit umspielt uns dann
und Momente der Unsterblichkeit werden uns gegeben

Rosenbl�tter l�sen sich, steigen auf
und sind frei solange sie vom Wind getragen

In der schwarzen See, da ist ein Leuchten
und solange die Nacht verweilt
wird es dort zu finden sein

Es m�gen Tage kommen
an denen der Himmel ein St�ck seiner Weite verliert
und Zerbrochenes zusammenkommt
um Vollendung zu erlangen

Es m�gen Stunden kommen
in denen nicht ein Gedanke
durch das erstarrte Wasser dringt
und doch ist sein Inneres warm und hell

Und Jahre m�gen vergehen
unger�hrt davon bleibt die dunkle Erde
doch ihre Felder werden Gold
und sie bleiben es bis zum Tag ihrer Ernte

Jemandem gewidmet..
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