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Schon gelesen?-[27.12.02][29.12.02][2.1.03][3.1.02]
Die Sekretärin im Mittelstand

 Mehr Lob gefordert


Quelle


Eine Umfrage der Unternehmensberatung Cap Gemini Ernst & Young in den Vorzimmern von rund
 200 großen mittelständischen Unternehmen in Deutschland hat ergeben:

Mehr als die Hälfte der  Chefsekretärinnen erledigen über das Jahr hinweg die private Korrespondenz, jede Dritte besorgt  Geschenke für Freunde und ein Sechstel sogar die Präsente für den Ehepartner des Chefs

Nur 30  Prozent konzentrieren sich allein auf die geschäftlichen Dinge, schreibt Geert Schmelzer auf
 impulse.de


 
 
Blumen für die Sekretärin
 Die Chefs drücken ihre Wertschätzung für die Arbeit der Sekretariate gerade zu den Geburtstagen
 gerne mit Blumen aus - 41 Prozent schenken ihren Assistentinnen Blumen. Allerdings würden sich
 die Beschenkten mehr über ein anerkennendes Wort oder ein Dankeschön freuen. Versöhnlich
 stimmt die Tatsache, dass immerhin 79 Prozent der Vorgesetzten überhaupt den Geburtstag ihrer
 Sekretärin kennen.

 
 
Die Vorzimmer sind fest in Frauenhand
 Alles in allem aber hat sich die Rolle des Sekretariats deutlich gewandelt. Den klassischen
 Ausbildungsweg gibt es nicht mehr. Zwar weisen noch 26 Prozent einen Abschluss als
 Bürokauffrau auf, immerhin 25 Prozent haben jedoch keine kaufmännische Ausbildung. Der Anteil
 der Hochschulabsolventinnen liegt inzwischen bei 12 Prozent. Ein Vorurteil indes konnte die
 Untersuchung nicht ausräumen: Die Vorzimmer sind fest in Hand der Frauen. Unter den zufällig
 ausgewählten Befragten war kein Mann.
                                            competence-site.de 30.12.2002
 NetSkill

 
Mittelstand, 
Bevölkerungsgruppe in westlichen Industriegesellschaften, die nach Selbst- oder Fremdeinschätzung, in einer hinsichtlich Macht, Prestige und sozialem Status hierarchisch geschichteten Gesellschaft, dem mittleren Bereich zugerechnet wird.

 In den modernen Industriegesellschaften stellen die Mittelschichten einen besonders hohen Anteil der Gesamtbevölkerung. Sie gelten allgemein als sozial, kulturell und politisch prägend, d. h. auch Unterschichten und Oberschichten orientieren sich tendenziell an den Wertvorstellungen der Mittelschichten. 

Der deutsche Soziologe Helmut Schelsky führte zur Beschreibung dieser Tatsache den Begriff „nivellierte Mittelstandsgesellschaft" ein. Zur Mittelschicht werden sowohl die Angehörigen des alten wie auch die Angehörigen des neuen Mittelstandes gerechnet. 

Der alte Mittelstand umfasst selbständige Handwerker, selbständige Inhaber kleinerer und mittlerer kaufmännischer und landwirtschaftlicher Betriebe und Freiberufler. 

Zum neuen Mittelstand zählen die mit der Industrialisierung neu entstandenen Berufsgruppen, insbesondere die einfachen und mittleren Angestellten sowie die qualifizierten Facharbeiter.

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