Schon gelesen - 2. Januar 2003
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Wirbelsturm verwüstet Salomonen-Inseln
Das Schicksal tausender Menschen auf den
Salomonen-Inseln ist noch immer ungewiss, nachdem
ein Wirbelsturm über zwei der Pazifikinseln
hinweggefegt ist. Nachdem Zyklon Zoe über die Inseln
Tikopia und Anuta gezogen ist, sind die Verbindungen
unterbrochen, berichten australische Medien. Auf den
Inseln lebten etwa 4000 Menschen.
Dörfer von meterhohen Wellen überrollt
Ein neuseeländischer Kameramann, Geoff Mackley, flog als
erster über die Inseln und
berichtete, dass Tikopia völlig verwüstet sei. "Die
Bäume sind entwurzelt oder
zerborsten, die gesamte Vegetation ist dahin. Fast jedes Gebäude
ist zerstört." Manche
Dörfer seien vom Meer überrollt worden. Als sie sein
Flugzeug gesehen hätten, seien
einige Menschen an den Strand gelaufen und hätten weiße
Tücher geschwenkt. Weil
die Insel keine Landebahn hat, habe er nicht landen können.
Australien schickt Rettungsteam
Die australische Luftwaffe schickte eine
Herkules-Maschine zu der Inselgruppe unweit
Australiens, berichtete die australische
Nachrichtenagentur AAP. An Bord seien Fotografen und
Notärzte, die das Schicksal der Bewohner von Tikopia
und Anuta aufklären sollen. Das Flugzeug war von
der
Regierung der Salomonen angefordert worden.
Inseln nordwestlich von Australien
Die aus 2000 Eilanden bestehende Inselgruppen der Salomonen liegt
rund
1000
Kilometer südöstlich von der Hauptstadt Honiara und
1700 Kilometer nordöstlich von
Australien. Sie gehören zum Commonwealth und sind seit 1978
unabhängig, als eine
parlamentarische Monarchie. Staatsoberhaupt ist die britische
Königin Elizabeth II.
Persönliche Anmerkung:
Ziemlich paradox,
ein Flugzeug mit Namen Herkules
auf eine Insel zu entsenden
die keine Landebahn besitzt!
fri2003