Folkloregruppe Sbyranka aus Lemberg/Ukraine

Wir gr��en alle Internet-Nutzer, die unsere Seite gefunden haben und w�nschen viel Freude beim Besuch unserer Konzerte und auch ansonsten alles Gute.


Neuigkeiten:

F�r die Tournee im Dezember 2006 / Januar 2007 hat uns die "Osteuropakulturgesellschaft Bayreuth und Umgebung e.V." eingeladen.
Beim Osterfestival 2007 sind wir in Bayreuth und der Oberpfalz.

Mitglieder:

Winter 2006 / 2007:

Serhij Hurin, Gitarre
Leiter des Ensembles und Arrangeur der St�cke, Dozent f�r Gitarre an der Musikfachschule Lwiw (Lemberg).

Boschena Kortschynska , Sopilka (Hirtenfl�te)
Weltbeste Sopilkaspielerin und mehrfache internationale Preistr�gerin, Solistin an der Nationalen Musikakademie.

Irina Makowetzka , Gesang (Sopran)

Iwanna Klyuba, Gesang (Sopran) und Bandura (Armharfe)

Viktor Yantschak, Bajan (Knopfakkordeon)
Absolvent der Lwiwer Musikakademie und mehrfacher Preistr�ger internationaler Akkordeon-Festivals. Zahlreiche Solokonzerte in Osteuropa.


Sommer 2005 und 2006:

Serhij Hurin, Gitarre
Leiter des Ensembles und Arrangeur der St�cke, Dozent f�r Gitarre an der Musikfachschule Lwiw (Lemberg).

Boschena Kortschynska , Sopilka (Hirtenfl�te)
Weltbeste Sopilkaspielerin und mehrfache internationale Preistr�gerin, Solistin an der Nationalen Musikakademie.

Ihor Lomaha, Zymbal, Querfl�te, Piano
Internationaler Preistr�ger und Solist des Kammerorchesters "Leopolis", Mitarrangeur zahlreicher St�cke.

Marian Lomaha, Violine
Preistr�ger des Internationalen Wettbewerbs junger K�nstler in Ragusa (Sizilien). 16j�hriger Konzertmeister.

Iwanna Klyuba, Gesang (Sopran) und Bandura (Armharfe)

Mykhaylo Babenko, Kontraba�

Viktor Yantschak, Bajan (Knopfakkordeon)
Absolvent der Lwiwer Musikakademie und mehrfacher Preistr�ger internationaler Akkordeon-Festivals. Zahlreiche Solokonzerte in Osteuropa.

Andry Kushlyk, Klarinette
Absolvent der Musikhochschule im Lemberg. Konzertreisen in Frankreich, Spanien, Belgien und Deutschland. Preistr�ger beim Klarinetten-Wettbewerb in Rivne.


Auftritte:

Fr�hjahr 2007:

Montag, 2.4.2007, 20.00 Uhr, Pleystein, Festsaal Haus Regina
Dienstag, 3.4.2007, 19.00 Uhr, Wernberg, Burg
Samstag, 7.4.2007, 13.00 Uhr, Bayreuth, Rotmaincenter
Sonntag, 8.4.2007, 11.00 Uhr, Bayreuth-Oberkonnersreuth, "Zur Sudpfanne"
Montag, 9.4.2007, 11.00 Uhr, Bayreuth-Oberkonnersreuth, "Zur Sudpfanne"
Montag, 9.4.2007, 21.00 Uhr, Bayreuth, "Herzogkeller"

Winter 2006/2007:

Samstag, 23.12.2006, 19.00 Uhr, Bayreuth, Oxanas Kunstcaf� in der Hofgartenpassage, Richard-Wagner-Str. 22a
Der Eintritt von 20,00 Euro, in dem ein Buffet u.a. mit Spanferkel und H�hnchenkeulen enthalten ist, kommt in voller H�he der Osteuropakulturgesellschaft Bayreuth und Umgebung e.V. zu Gute, die sich zum Ziel gesetzt hat, durch Konzerte, Kunstausstellungen und Kurse f�r Kinder und Erwachsene den Menschen in Bayreuth und Umgebung die Kunst und Kultur Osteuropas n�herzubringen.

Mittwoch, 27.12.2006, 20.00 Uhr, Warmensteinach, Freizeithaus

Weitere Termine k�nnen der �rtlichen Presse entnommen werden.

Auftritsw�nsche (�ffentlich und privat) bitte an

[email protected]

Presse-Kritik:

Der Neue Tag, Weiden/Oberpfalz, 05.04.2007

Reizvolle und aufw�ndige Arrangements

Ensemble "Sbyranka" begeistert rund 300 Zuh�rer mit osteurop�ischem Temperament und Liebe zur Musik

Pleystein. (tu)

Aus den Karpaten, dem waldreichen Gebirge im s�d�stlichen Mitteleuropa, wo Slowaken, Ukrainer, Rum�nen und Magyaren beheimatet sind, kamen am Montag musikalische Gr��e nach Pleystein. F�r eineinhalb Stunden dominierte im Hotel "Regina" Salonmusik aus dieser Vielv�lkerregion. Rund 300 Besucher genossen klassische und folkloristische Melodien in verschiedenen Facetten.

Das Salonensemble "Sbyranka" der Internationalen Jungen Orchesterakademie wurde seinem Namen, der �bersetzt "Sammeln" bedeutet, vollauf gerecht.

Die Formation bot Werke aus der Ukraine, Moldavien und Rum�nien trotz ihrer musikalischen Andersartigkeit meisterlich dar. Das gro�e K�nnen der Akteure zeigte sich besonders beim Einsatz der origin�r-ukrainischen Nationalinstrumente wie Sopilka, Geige und Zimbel.

Osteurop�isches Temperament, gepaart mit viel Liebe zur Musik, und die Beherrschung der Instrumente lie�en bei teilweise unglaublich schnellen L�ufen den Funken zu einem Feuerwerk der Begeisterung bei den Zuh�rern werden. Reizvoll, ideenreich und aufw�ndig stellten sich die Arrangements dar.

Die sieben Instrumentalisten und die S�ngerin aus der Ukraine servierten in bunter Landestracht begeisterten die Zuh�rer mit wohldosierten und rasanten Tempowechseln. Im Repertoire waren europ�ische Klassik, Traditionsmusik aus den Karpaten, ukrainische Folklore und eigene Kompositionen. Mit einer traditionellen Polka aus ihrer Heimat starteten Ivanna Klyuba mit ihrem raumf�llenden Mezzosopran und das Ensemble die klangvolle Ouvert�re.

Schon hier kam neben dem klassischen Instrumentarium von Violine (Maryan Lomaha), Querfl�te (Ihor Lomaha), Klarinette (Ruslan Pavlenko) und Kontrabass (Mykhaylo Babenko) die Gitarre von Serhiy Hurin, die Sopilka, die einer Blockfl�te �hnelt, von Bozhena Korchynska-Lomaha und das Knopfakkordeon von Viktor Yanchak voll zum Tragen.

Ihor Lomaha brachte die Saiten der Zimbel zum Klingen und Maryan Lomaha brillierte mit der Violine, w�hrend Mykhaylo Babenko am Kontrabass f�r die Untermalung sorgte. Auch die anderen Instrumentalisten zeigten sich als Meisterspieler. Zu den st�rmisch geforderten Zugaben geh�rte unter anderem Countrymusik.

"Unser zum sechsten Mal veranstaltetes Pleysteiner Osterfestival hat wieder voll eingeschlagen und noch mehr Musikfreunde angezogen", freute sich Tourostikvereins-Vorsitzender Josef Gillitzer.

Nach der Bescherung der Ensemblemitglieder durch Gerda Gillitzer mit Geschenken dankte tosender Applaus f�r das gro�artige Konzert. B�rgermeister Johann Walbrunn spendierte den Musikern eine Runde Wodka.



"Brettener Woche", Juni 2003

Musik kennt keine Grenzen:

Klangzauber aus der Ukraine

Bretten. Die Volkshochschule Bretten hatte in ihrer Reihe "Kultur im Rathaus" das Lemberger Ensemble "Sbyranka" zu einen Konzert der besonderen Art eingeladen: Kirchliche Musik, Europ�ische Klassik, und Ukrainische Folklore sollten die Zuh�rer begeistern. Mit standing ovations erbaten die Besucher zwei Zugaben von den ob ihrer Beherrschung der Instrumente und ihrer Musikalit�t brillierenden Musikern.

Er�ffnet wurde der klassische Teil mit H�ndels "Arrival Of The Queen Of Sheeba", wobei die Virtuosit�t der acht Musiker sofort deutlich wurde. Herausragend dabei war der Fl�tenpart, vorgetragen von Boshena Kortschyns-jka (Sopilka) und ihrem Ehemann Ihor Lomaha (Querfl�te) in atemberaubender musikalischer Ausdruckskraft. Der erst 17-j�hrige Konzertmeister Marjan Lomaha bew�ltigte scheinbar m�helos mit seiner Geige auch sehr schnelle Passagen des St�ckes.

Mit den Arien "Ombra mai fu" aus H�ndels Oper "Xerxes" und "Caro mio ben" von G. Giordani lie� der erst 21-j�hrige Bariton Alexander Prytoljuk erahnen, welches Stimmpotenzial in ihm steckt. Die Brillianz seiner Darbietungen war kaum zu �berbieten. Nuanciert in Lautst�rke und Tempi setzte er auch sp�ter in den folkloristischen St�cken seine Stimme ein, um die Botschaft der Ukraine verst�ndlich zu machen. Seine gewaltige Ausdrucksst�rke machte seine Auftritte zu einem wahren Erlebnis.

Ein besonderer musikalischer Leckerbissen war das vom Leiter der Gruppe, Serhij Hurin, arrangierte und von Viktor Yanchak auf dem Knopfakkordeon vorgetragene "Orgelpr�ludium a-moll" des J. S. Bach. Bis auf das Klangvolumen war kaum ein Unterschied zur echten Orgelversion zu h�ren, was die Virtuosit�t des Solisten deutlich machte.

"Thais Meditation"von J. Massenet, vorgetragen von Ihor Lomaha auf der Querfl�te und einf�hlsam begleitet von den �brigen Ensemblemitgliedern rundeten den klassischen Teil des Konzertes ab und versetzten die Zuh�rer in gro�e Begeisterung.

Im zweiten, dem folkloristischen Teil, wurde das Ensemble seinem Namen "Sbyranka", das hei�t "Sammeln", �beraus gerecht: Lieder und Volksweisen aus der Ukraine, Moldavien, Rum�nien wurden trotz ihrer musikalischen Andersartigkeit meisterlich dargeboten. Das gro�e K�nnen der Musiker zeigte sich insbesondere beim Einsatz der origin�r-ukrainischen Nationalinstrumente: Sopilka, Geige, Zimbel und Bandura.

Osteurop�isches Temperament gepaart mit gro�er Liebe zur Musik und die Beherrschung der jeweiligen Instrumente lie�en bei teilweise unglaublich schnellen L�ufen den Funken zu einem wahren Feuerwerk der Begeisterung bei den Zuh�rern werden. Nicht mehr enden wollender Applaus belohnte Andriy Kushlyk nach seinem Klarinettensolo in dem j�dischen Volkslied "Samuels Lachen" von W. Mrosek. Hierin und in zahlreichen weiteren St�cken zeigte sich die Kunst der beiden Arrangeure Serhij Hurin und Ihor Lomaha. �beraus reizvoll, ideenreich und aufw�ndig stellten sich die Arrangements dem Zuh�rer dar und erlaubten so einen Blick in die Seele und das Herz der Musiker.

Die Basis f�r das wohlklingende und meisterhaft eingespielte Ensemble schuf der Kontrabassist Roman Drakov, dessen Leichtigkeit im Spiel und Schalk in den Augen oftmals vergessen lie�en, wie schwierig viele Passagen zu spielen waren.

 

Schmeichelnde T�ne zur Besinnung

Nordbayerischer Kurier  09.12.2003

Stehender Applaus f�r vorweihnachtliches Konzert in der Pfarrkirche St. Michael MOCKERSDORF

Frostig zwar, doch sonnig auch - Spaziergeh-Wetter. So f�llte sich St. Michael, die Pfarrkirche von Mockersdorf, nur z�gernd mit Zuh�rern, und es h�tten noch einige Platz gefunden, die sich bei einer vorweihnachtlichen Feierstunde durch den Advent auf Weihnachten einstimmen lassen wollten.

Der M�nnergesangverein "Max Reger" aus Brand unter der Leitung von Bertram Nold und das ukrainische Ensemble Sbyranka traten als gut aufeinander eingespieltes Team auf, wobei die S�nger nie die Solisten von Sbyranka �berdeckten, sondern eher als angenehme, wohlklingende Untermalung fungierten.
Der musikalische Bogen reichte von der Klassik wie H�ndel mit "The Arrival of the Queen of Sheba" �ber Jules Massenet mit der Thais-Meditation �ber Franz Schuberts "Nachthelle" bis hin zum "Jubilate" von Ludwig van Beethoven, �ber Verdis Gefangenenchor aus "Nabucco", aber auch bis hin zum Gospel wie "Go, tell it on the mountains", zu internationalen Weihnachtsliedern wie "Maria durch ein Dornwald ging", "Herr der Herrlichkeit", das die Max-Reger-Gruppe auf Russisch sang. Aber auch ukrainische und polnische Weihnachtslieder waren vertreten, die f�r unsere Ohren zwar etwas ungewohnt, aber sehr melodisch und einschmeichelnd interpretiert wurden. Selbst "Wei�e Weihnacht" von Irving Berlin war dabei.
Alternierende Auftritte der beiden Gruppen wechselten sich mit gemeinsamen ab, wo sich beide harmonisch erg�nzten. Passend zu den Musikvortr�gen lasen Helmut Graf und Peter Unglaub besinnliche Texte vor. F�rbitten, bei denen Kerzen zum Altar getragen wurden, Lichter f�r die, die unter Terror und Krieg leben. Lichter f�r Kinder, die als Kindersoldaten keine Perspektive haben. Lichter f�r die Gerechtigkeit, f�r uns selbst, f�r die Regierenden und Kranken und die, die innerlich erkaltet sind.
Auch die Zeilen des Vaterunsers wurden besonders verinnerlicht, wenn es hie�, dass Gott unser aller Vater ist - der von Amerikanern, Chinesen, Russen und Deutschen.
Margarete Ziegler, die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, bedankte sich f�r die wundervolle Zeit, f�r die eindrucksvolle Musik und die meditativen Texte. Die Mitwirkenden h�tten mit diesem Ohrenschmaus die Zuh�rer in eine zauberhafte, besinnliche Welt entf�hrt. Die beiden musikalischen Gruppen verabschiedeten sich mit einem russischen Segensspruch. Bertram Nold, der auch die Gesamtleitung hatte, w�nschte sich von Sbyranka als Zugabe das "Ave Maria" von Gaccini, und der Max-Reger-Chor verabschiedete sich mit "Weihnachten bin ich zu Haus".
Mit stehendem Applaus bedankten sich die Zuh�rer f�r diese vorweihnachtliche Feierstunde.
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Zum Nachdenken anregende Kl�nge brachten der M�nnergesangverein Max Reger und Sbyranka in einem Konzert, das die Zuh�rer mit stehendem Applaus bedachten.

Foto: Wolf


"Der Neue Tag", 14.8.2004
Kunstgenuss zwischen Bruchsteinen

Hochklassige Musik - "Sybranka" gastierte

Sch�nsee. (gl)

Herrliches Ambiente

Beg�nstigt wurde diese Veranstaltung durch das herrliche Sommerwetter und das Ambiente inmitten von Blumeninseln und altem Bruchsteingem�uer im Garten des denkmalgesch�tzten Gutshauses. Die Stadt Sch�nsee, die als Veranstalter fungierte, konnte sich �ber viele Besucher freuen, die sich bei diesem Picknick im Freien vom Zauber hochklassiger Musik unterhalten lie�en.

Bei den Mitwirkenden unter der Leitung von Serhij Hurin (Gitarre) kam besonders Ivanna Klyuba mit ihrer klaren Sopranstimme oder ihren Instrument Bandura zur Geltung, aber auch Boshena Korchynska mit ihren Solos auf der der Blockfl�te �hnlichen "Sopilka". Ihor Lomaha brachte die Saiten der Zimbel (Cymbal) zum klingen und Maryan Lomaha brillierte mit seiner Violine w�hrend Mykhaylo Babenko mit seinem Kontrabass f�r die Untermalung sorgte. Auch Andriy Kushlyk (Klarinette) und Viktor Yanchak (Akkordeon) zeigten sich als Meister ihrer Instrumente.

Die Vortr�ge begannen mit einer traditionellen ukrainischen Begr��ungspolka, die weiteren Titel waren "Svatben Jok uns Sara", ein ukrainisches Liebeslied, gefolgt von "Der Hirte" und "Bukoysche Kosaken". Dem "Lied der jungen Frau" folgte eine Bukowynische Polka, "Samuels Lachen", ein weiteres Volkslied, danach "Dojna und Bulgarjaska" und zum Abschluss des ersten Teils traditionell rum�nisch "Kalushul" (Karussell).

St�rmischer Beifall

Nach der Pause ging es weiter mit den Liedern "As Time Goes by", "Es bl�ht ein Schneeball" und "Tango uno", sowie "Country", "Good father" und der Filmmusik "Der gro�e Blonde mit dem schwarzem Schuh" und "When the Saints go marching in". Die Darbietungen lie�en keine W�nsche offen und auch die Interpreten genossen ihren "Musikalischen Sommerabend" bei entsprechendem Applaus.

"Der Neue Tag", 4.1.2005
Von Anastasia Poscharsky-Ziegler   |  04.01.2005  
Klangvolle Reise durch ukrainische Musiklandschaft
Ensemble "Sbyranka" begeistert die Zuschauer zum neuen Jahr im Rokokoschloss von Fockenfeld

Konnersreuth. Seit Wochen steht die Ukraine im tagespolitischen Blickpunkt. Mit gespannter Sympathie konnte man das erfolgreich verlaufene friedliche Streben nach Demokratie beobachten. Einigen Ukrainern pers�nlich begegnen konnte man am Neujahrstag in Schloss Fockenfeld. Das Septett "Sbyranka" (das soviel bedeutet wie "Musiksammler") hatte sich durchweg die orangefarbene Schleife der sanften Revolution an die schwarze Konzertkleidung geheftet. Erm�glicht worden war die interessante Begegnung durch den Musiker Bertram Nold, der den Kontakt hergestellt hatte zwischen dem Veranstalter Fritz Lieb und dem Ensemble.

Gelungene Mischung

Die gelungene Mischung aus hoher Klassik, stimmungsvoller Weihnachtsmusik und �bersch�umender ukrainischer Folklore begeisterte die Konzertbesucher restlos. Das 149. Fockenfelder Schlosskonzert stand f�r die sieben professionellen Interpreten aus Lviv (fr�her Lemberg) unter Leitung von Musikprofessor Serhij Hurin am Ende ihrer mehrw�chigen Weihnachtstourn�e, bevor diese nun selbst daheim am 7. Januar Weihnachten feiern k�nnen.

In der Region gut bekannt als Aush�ngeschild des "Festivals junger K�nstler Bayreuth", fand das Deb�t im Rokokosaal ganz besonders lebhafte Resonanz beim Publikum, sowie auch bei den Musikern selbst. Streng klassisch mit Kompositionen von Corelli, Gluck und Dvorak begann die Musikreise, bereichert um die hohe Schule des Gesangs, die durch die zierliche aber stimmgewaltige Sopranistin Irina Makovetska makellos zelebriert wurde, bei Mozarts "Laudate Dominum", oder dem "Schlaflied" von Brahms. Mit ihrem voll ausgebauten und ebenfalls raumf�llenden Mezzosopran faszinierte Ivanka Kljuba als "Elvira" einer Opernarie von Vincenzo Bellini.

Doch schon hier kam neben dem klassischen Instrumentarium von Violine (Alexandr Lakatosch), Querfl�te (Ihor Lomaha), Klarinette (Andrij Kuschlyk) und Kontrabass (Michael Babenko, wie seine Kollegen von der Philharmonie Lviv), die Gitarre von Serhij Hurin und eine jazzige Rassel zum Einsatz. Denn nichts ist starr bei diesen Vollblutmusikern, die das ganze reiche Erbe Osteuropas mit seinem moldawischen, rum�nischen, russischen, orientalischen, j�dischen und ungarischen Kulturschatz in sich tragen. Die bezaubernde Stilvielfalt des umfangreichen Programms, das von Serhij Hurin auf Deutsch humorvoll moderiert wurde, bestach durch sinnliche Fr�hlichkeit schon bei den ukrainischen Weihnachtsliedern, wie "Na nebi sipka" ("Ein Stern am Himmel") oder "Bog cja raschdaje" ("Christ ist geboren").

Tempo und Freude

Doch zur Kr�nung der lebendigen Darbietungen wurde der farbige zweite, der folkloristische Teil, zudem sich die Musiker in bunte Landestracht schmissen. Mit der Begr��ung durch die sich an Tempo und Freude fast �berschlagende "Fstupna Polka" begann ein hinrei�end attraktiver Teil, der neben dem klangvollen Cymbal (virtuos bedient von Ihor Lomaha) auch das ukrainische Nationalinstrument, die lautenartige Bandura mit ihren 65 Saiten vorstellte.

Als ausgebildete Banduristin und S�ngerin gl�nzte hier Ivanka Kljuba unter anderem mit einem leidenschaftlich patriotischen Lied. Und beim St�ck "K�nig der Zigeuner" pr�sentierte sich Alexandr Lakatosch, der selbst nicht mit der ber�hmten Zigeunerdynastie verwandt sein soll, verd�chtig virtuos als "Teufelsgeiger".

Der Neue Tag, 16.8.2005

Feuerwerk aus Klassik und Folklore

Ukrainisches Ensemble "Sbyranka" verzaubert im Museum - Erste Veranstaltung des "Kulturforums"

Oberviechtach. (frd) Wenn Kunst von "Können" kommt, dann dürfen sich die jungen Musiker des Ensembles "Sbyranka" aus der Ukraine verdient Künstler nennen: Ob im Soli oder im gemeinsamen Spiel boten sie über 70 Minuten hinweg mit einem temperamentvollen Feuerwerk klassischer und folkloristischer Musik einen wahren musikalischen Hochgenuss.

Für das "Kulturforum Oberviechtach", das die acht Künstler nach Oberviechtach eingeladen hatte, begrüßte Ludwig Schießl die zahlreichen Gäste im Eisenbarth- und Stadtmuseum, wohin das "Heitere Sommerkonzert" witterungsbedingt verlegt worden war. Schießl wies darauf hin, dass dies die erste musikalische Veranstaltung im Kulturzentrum des Museums und gleichzeitig auch die erste dieser Art des Kulturforums sei.

Das gastierende Ensembe ist 1996 gegründet worden. Seit der Unabhängigkeit werden die ukrainischen Nationalinstrumente Sopilka, Zimbel oder Bandura wieder an den Hochschulen gelehrt. Die Formation "Sbyranka" wurde mit dem Ziel gegründet, das ukrainische Kulturgut neu zu beleben und Folklore wieder populär zu machen.

Der Name des Ensembles bedeutet "sammeln" und steht für ein abwechslungsreiches Programm und die künstlerische Ausrichtung der Gruppe, da es ihnen immer wieder gelingt, die verschiedenen Darbietungsgenres und Musikstile miteinander zu verbinden. Das am Sonntag dargebotene und mit viel Begeisterung aufgenommene Konzert umfasste mit Stücken von Brahms, Lakatos oder Dolschikov, ukrainischer Traditionsmusik, Werken der europäischen Klassik, ukrainischer Folklore und eigenen Kompositionen und Bearbeitungen ein umfangreiches Repertoire, das auch durch ständigen Wechsel der Musikrichtungen und herrlichen Gesang erfreute.

Dabei waren an Bandura, Gitarre, Sopilka, Zimbel, Flöte, Violine, Kontrabass, Klarinette oder Akkordeon wahre Meister ihrer Instrumente am Werk, die ihre Instrumente, wie am Beispiel der Klarinette geschehen, weinen oder lachen lassen konnten. Nur wenige Zuhörer konnten bei diesen einmal wohldosierten das andere Mal rasenden Tempowechseln noch ruhig sitzen bleiben, der Beifall war ehrlich und anerkennend, was die jungen Künstler sicherlich auch spürten und sie zu einer Hochform ihres Könnens auflaufen ließ.

Am Ende des Konzerts dankte auch Bürgermeister Wilfried Neuber den jungen Künstler, die über eine Stunde lang einen musikalischen Hochgenuss beschert und ihn persönlich an viele schöne Stunden in der Ukraine oder viele ukrainische Freunde erinnert hatten.


Fotos:


Auftritt am 1. Januar 2005 in der evang.-luth. Auferstehungskirche, Bayreuth-Saas

Weitere Fotos und Zeitungsberichte finden sich auf einer fr�heren Ausgabe unserer Internetseite: http://de.geocities.com/sbyranka/index2004.html

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Boschena Kortschynska und Ihor Lomaha:

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