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Passegiate del Gianicolo

Der meiner Meinung nach schönste und informativste Rundgang Roms führt vom Vatikan auf den Gianicolo zur Piazza Garibaldi (unübertreffliche Übersicht über ganz Rom), durch Trastevere und über die Tiberinsel mit den beiden Brücken Pons Fabricius und Pons Cestius, dann am Marcellustheater vorbei quasi über die Hintertreppe auf das Kapitol. Dieser Aufstieg auf das Kapitol ist unbedingt zu empfehlen, da hierbei sehr schön die Hügelkuppen deutlich werden und sich gegenüber dem üblichen Weg über die Treppenanlage Michelangelos ein veränderter Blickwinkel ergibt.


Die Tiberinsel

Das erste wichtige Gebäude auf der Insel war der Tempel des Äskulap durch dessen Bau die Entwicklung der Insel entscheidend geprägt wurde. Als 293 v.Chr. eine schwere Seuche die Stadt heimsuchte, entschloß man sich nach Befragung der sibyllinischen Bücher eine Gesandtschaft nach Epidauros zu schicken, dem wichtigsten Kultplatz des griechischen Gottes der Heilkunst. 
Die römische Trireme (Dreiruderer) kehrte aus Epidaurus mit einer heiligen Schlange, dem Symbol des Gottes zurück. Bei den Navalia am Marsfeld tauchte die Schlange in den Fluß und schwamm bis zu der Insel, wo sie verschwand. So wurde der Platz für den Tempel bestimmt.

An der Ostseite der Insel ist ein Stück von einem Schiffsschnabel aus Travertin erhalten, auf dem eine Schlange aus Marmor, die sich um einen Stab windet, das Symbol des Aeskulap, dargestellt ist.
Kloster und Kirche San Bartolomeo entstanden um 1000, eine Gründung des deutschen Kaisers Ottos III., auf den Ruinen des Aesculap-Tempels. In S. Bartolomeo ist ein wesentliches Dokument Ottos erhalten geblieben: In der Nähe des Altars, an der Stelle der Quelle des Aeskulap-Tempels, steht ein Marmorbrunnen der Zeit um 1000 mit Relieffiguren von Christus, dem Apostel Bartholomäus, Otto III. und Adalbert von Prag; der ungewöhnliche Brunnen verbindet die antike Tradition des Quellheiligtums mit der Propagierung der ottonischen Reichsidee.

                                

Das antike Äskulapheiligtum war wie in Epidauros eine Art Sanatorium. Es sind mehrere Inschriften, die Wunderheilungen bezeugen, Votivtafeln und Weihegeschenke an die Gottheit erhalten.
Wahrscheinlich gehen die heutigen Hospitäler der Insel in ungebrochener Tradition auf ihre antiken Vorgänger zurück: das Ospizio Israelitico und das 1548 gegründete Ospedale dei Fatebenefratelli.

 

 

  

 

 

 

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