Vaginale Medikamente
|
|
Grundsätzlich ist zu dem Thema vaginale Medikamente zu sagen, daß sie nicht für uns hergestellt und getestet werden.
vaginale Ovula/Zäpfchen
|
|
Meistens gibt es bei den Zäpfchen das Problem, sie lösen sich nicht richtig auf. Besonders stark war dieses Phänomen bei Vagisan. Ich fand es morgens im Klo. Damit war der Versuch mit diesem Medikament meiner Möse ein saures Milieu zu verschaffen gescheitert.
Vagiflor funktioniert wunderbar. Neben einem wunderbaren sauren Milieu, wobei es nicht mit Döderlein hergestellt wird, macht es die Möse sehr sauer. Gibt es durch die Gesundheitskürzungen nicht mehr auf Rezept.
vaginale Tabletten
|
|
VagiC ist stark konzentriertes Vitamin C. Dieses soll die Möse auch sauer machen. Funktionierte gut. Aber es brennt. Spannender Weise brannte es bei mir nicht in der Möse, sondern ein nach 24h nicht aufgelöster Teil brannte beim Bougieren massiv an meinen Labien.
Gynoflor besteht aus Döderlein/Milchsäurebakterien und Estriol. Diese Tabletten bilden mit Ovestin zusammen einen Klumpen in der Möse, der sich nicht auflöst bzw. nur teilweise.
Arilin (Wirkstoff Metronidazol) ist gegen Untermieter, die keine Pilze sind. Es ist problemlos.
Clont (Wirkstoff Metronidazol) ist an sich auch gegen diese Untermieter und problemlos. Aber an sich grundsätzlich ein bedenkliches Medikament, das nicht all zu oft genommen werden sollte.
KadeFungin ist der Klassiker gegen Pilze. Den Wirkstoff (Clotrimazol) gibt es von verschiedenen Firmen. Bisher gingen alle relativ gut. Es gab nur wenige Probleme mit dem Auflösen. Ich bestehe immer auf die Kombination von Tablette und Creme, da durch das Bougieren immer Pilze in der Möse tief drinnen sein könnten und so tief komme ich mit dem Finger nicht. Es gibt auch Präperate mit diesem Wirkstoff, die sich selbst bei Biofrauen nicht gut lösen, sondern ein Paar Brösel davon in der Möse bleiben.
Vaginale Salben
|
|
Wichtig sind für uns sind Estrogen-Cremes, damit die Möse schön weich bleibt und zum Feuchthalten. Meist werden Oekolp und Ovestin benutzt. Oekolp ist zwar das bessere "Gleitgel", aber sie riecht nicht sehr mösenähnlich, sondern riecht sehr chemisch. Dazu kommt noch, daß sie Parfüm enthält. Sie ist etwas billiger als die nach Möse riechende und parfümfreie Ovestin, die zudem noch Laktose enthält. Nach Fr. Dr. Müller sollte frau keine Fette in ihre Möse einführen. Estriolsalbe enthält Paraffine (Kerzenwachs), welches ein Fett ist. Nach Fr. Dr Krege sollte frau nach langer Zeit zur OP nicht mehr täglich Ovestin nehmen.
Ovestin mit Döderlein gemischt
Inimur (Wirkstoff Nifuratel) ist auch ein Medikament gegen bakterielle Untermieter. Eine neongelbe Creme. Leider merkte ich hier keine Besserung der Beschwerden, nur gelbe Unterhosen. Erst nachdem ich diese Salbe fertig genommen hatte und meine Möse eine Woche mit Ovestin pflegte, merkte ich die heilende Wirkung. Leider ist dieses Medikament wohl ein sehr agresives für meine Möse.
Links:
Zurück zur Startseite
Zurück zur Fachtagung