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Der
hawaiianischer Schamanismus
Was ist Schamanismus? Anfang des 20.
Jahrhunderts fanden britische Anthropologen bei dem sibirischen Stamm der Tungus
eine Person, die nicht in das bekannte Schema von Funktionen innerhalb eines
Stammes passte.
Bekannt waren Medizinmänner und –frauen, Stammespriester/innen sowie mediale
Heiler/innen und Lehrer/innen.
All diese sind keine Schamanen, wohl aber kann ein Schamane all dies sein.
In der Folgezeit wurden Schamanen rund um die Erde entdeckt, so in Asien, Nord-
und Südamerika, sowie im pazifischen Raum.
Die beste mir bekannte Definition eines Schamanen ist die eines Heilers von
Beziehungen:
- zwischen Menschen,
- zwischen Geist und Körper,
- Mensch und Natur,
- Geist und Materie,
- sowie Menschen und ihren Lebensumständen..
Um bei dieser Form des Arbeitens erfolgreich zu sein, braucht der Schamane eine
erweiterte Sicht der Wirklichkeit.
Ungewöhnlich erscheinende Methoden wie Kommunikation mit Pflanzen und Tieren,
Reisen in Unter- und Oberwelten, sowie Tanz und Gesang finden Anwendung.
Was ist HUNA? Zunächst ist dies eine Form des Schamanismus, die auf Hawaii
sowie in sehr ähnlicher Form auf vielen polynesischen Inseln beheimatet ist
Der Unterschied zu anderen Kulturen liegt darin, Schwierigkeiten als Auswirkung
zu betrachten, anstelle sie zu personifizieren und sich davor zu schützen.
HUNA ist weder Religion noch Dogma, sondern eine Lebensweise. Diese hat eine
philosophische Grundlage und praktische Erkenntnisse, die sich im täglichen
Leben anwenden lassen und nützlich sind.
Der Begriff "HUNA" ist ein polynesisches
Wort. In deutscher Übersetzung heisst es "Geheimnis". Max Freedom
Long, der geniale amerikanische Sprachforscher, hat diese urspünglich
geheime Lehre in Hawaii Anfang des 20. Jahrhunderts entdeckt, entschlüsselt und
veröffentlicht. Er hat Prof. Dr. E. Otha Wingo zu seinem Nachfolger ernannt,
dem jetzigen Leiter der HUNA-Welt-Zentrale in USA.
Die HUNA-Lehre ist eine Lebensform. Sie ist weder eine Sekte, noch eine
Konfession oder eine neue Psi-Gruppe. Als wesentlicher Hinweis diene, dass es in
Hawaii bis zur Entdeckung dieser Inselgruppe im 18. Jahrhundert keine Gefängnisse,
d.h keine Verbrecher gab. Das Volk von Hawaii lebte nach der einzigen
HUNA-Forderung: "Nie verletzen, immer helfen!". HUNA kennt keine
Dogmen!.
Die HUNA-Lehre ist eine psychologisch-philosophisch-religiöse Weisheit. Sie
bedient sich des durchaus konkreten Dialoges des Menschen mit seinem Unterbewusstsein,
"UNTERES SELBST" genannt. Dieses ist ansprechbar und erziehbar, es
ist verantwortlich für unzählige Funktionen des menschlichen Körpers und ist
der wichtige Träger aller Emotionen und des Gedächtnisses.
Die Arbeit des Menschen mit seinem eigenen unteren Selbst führt dann, oft nach
Verlauf der "Kala-Reinigung", (einer auf Autopsychoterapie
beruhenden, praktisch durchführbahren ethischen Weiterentwicklung) zum Kontakt
mit dem "HOHEN SELBST", jenem ebenfalls konkreten und realen
Geistwesen, das uns als "Schutzengel" oder "götlicher
Funke" angedeutet ist.
Die HUNA-Lehre kennt fünf praktisch anwendbare geistige und feinstoffliche
"Werkzeuge", mit denen jeder Mensch diese Lehre ohne komplizierte
Anweisungen und ohne jede "Einweihung" eines Dritten, eines
Lehrmeisters oder Gurus praktisch und lebensnah ausüben kann. Der
zutiefst beglückende Kontakt mit seinem eigenen "HOHEN SELBST" ist
die Krönung dieser Tätigkeit.
Die praktische Anwendung von HUNA führt zur bewussten Klärung der eigenen
Persönlichkeit, zum Aufbau gereinigten Denkens, zur Befreiung von
Angst, Depressionen, Neid, hass, Interesselosigkeit, d.h zu einer Gesundung
unserer geistigen uns seelischen Ordnung und damit zwangsläufig zur Gesundung
des Körpers, dessen Leidensfähgkeit wir dann immer seltener beanspruchen müssen.
Sie erwerben innere Harmonie, Ausgeglichenheit und seelischen Frieden.
Der Kontakt mit Ihren Mitmenschen wird positiv und konstruktiv.
Durch die Beziehung zu Ihrem HOHEN SELBST erleben Sie eine natürliche, tiefe
Verbindung zu Gott.
Huna
from Hawaii Philips
Hunaseite
Lüchow
Verlag Ka
Hana Pona
Aloha
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