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Die
Nachfahren des Brutus bis zur Ankunft der Römer
(Buch
II und III) Sein
Ururenkel Bladud, ein Magier, gründet Bath mit den Bädern und stattet den
dortigen Minerva – Tempel mit Wunderfeuer aus; er vermag durch die Luft zu
fliegen und verunglückt beim Landen auf dem Apollo Tempel tödlich. Dessen Sohn
Leir fragt seine drei Töchter nach ihrer Liebe zu ihm; die zwei, die ihm
schmeicheln, belohnt er, indem er ihren Ehemännern je ein Viertel seines
Reiches schenkt; die nicht schmeichelnde Cordelia aber läßt er ohne Mitgift;
sie jedoch nimmt ihn auf, als ihn ihre Schwestern vertreiben; mit Hilfe ihres
Ehemannes besiegt Leir die zwei anderen Schwiegersöhne. Cordelia wird sein
Nachfolger, nachdem er und ihr Mann gestorben sind; als ihre zwei Neffen sie
gefangen genommen haben, tötet sie sich selbst. Nach acht Herrschern, die im
16. Kapitel aufgereiht sind, ist am Schluß des 2. Buchs (Kap. 17) von den
Kriegen und Gesetzen des Dunvallo Molmutius die Rede. Belinus Sohn Gurguit Barbtruc, der seinem tüchtigen Vater nacheifert, unterwirft die rebellischen Dänen; bei der Heimkehr stößt er auf den Orkneys auf Basken (Basclenses), die auf hundertdreißig Schiffen aus Spanien in die Verbannung fahren mußten, und siedelt sie in dem damals unbewohnten Irland an. Unter den ihm folgenden Regenten werden zwei vom Thron gestoßen, Archgallo wegen Raffgier und Enniaunus wegen Tyrannei; der letzte im 3. Buch ist der freigebige, tapfere und angesehene Cassivelanus. |