Urbanisierung
An den Grenzen des römischen Reiches
enstanden nach Abbild der Hauptstadt Rom
Städte mit Tempeln, Säulenhallen, Wasserleitungen, Thermen
und Theatern.
Viele Ansiedlungen wurde von den römischen Kaisern das
Stadtrecht verliehen.
Eine solche
civitas
besaß eine eigene Verwaltung.
Römische Bürger waren als
decuriones
Mitglieder des Stadtrates.
Dies Magistrate wählten aus ihren Reihen
die beiden Stadtvorsteher:
duoviri
Romanisierung des Landlebens:
Gutshöfe und Villen wurden im römischen Stil angelegt.
villa rustica
(Mosaikfüßböden, Hausbäder)
Provinziale,
nicht-römische Bewohner einer Provinz
passten sich der römischen Kultur an,
die römische Lebensweise wurde zum erstrebenswerten Vorbild.
Immer mehr Provinziale erhielten den Status
civis Romanus.
212. n Chr. wurden alle Bewohner des Reiches zu römischen Bürgern.
G.Fritzsche@raft_bonn 2003