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Unser WTC- Spezial
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Das WTC ist von der CIA und vom MOSSAD gesprengt worden! Es gibt immer mehr Menschen die das glauben. In 2 Monaten könnten es fast alle sein! Lesen Sie hier die Gründe dafür und urteilen Sie selbst! Verteilen Sie diese Nachricht an alle Ihre Bekannten weiter, insbesondere an diejenigen, die noch bereit sind zu denken! |
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Die 9 Gründe
warum das World Trade Center nicht durch
den Flugzeugaufprall eingestürzt ist (sondern gesprengt worden ist!) |
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1. Weil es nicht sofort
eingestürzt oder umgestürzt ist
ein Gebäude, das den Aufprall eines vollgetankten Passagierjets übersteht, stürzt nicht leicht ein oder um! |
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Foto 1: Einschlagstelle, das Gebäude ist schwer beschädigt
aber fällt
nicht sofort zusammen oder um! |
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2. Weil das Kerosin fast vollständig direkt nach dem
Flugzeugaufprall verbrennt. Ein Flugzeug fliegt in ein Gebäude. Das Gebäude ist beschädigt und es bleiben nur Trümmer vom Flugzeug übrig. Logischerweise entsteht eine Explosion, wenn das Kerosin aus zerrissenen Flugzeugtanks austritt und sich entzündet. Dieser “Feuerball” ist auf vielen Fotos gut sichtbar. Aber: der “Feuersturm” der durch das Kerosin verursacht wird dauert nur einige Sekunden. Danach muß das Feuer sich neue Nahrung suchen! |
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Foto 2: Feuerball nach der Explosion des Flugzeugtreibstoffes im Südturm,
Gebäudebrand im Nordturm |
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3. Weil das Feuer im Gebäude keine hohen Temperaturen verursacht
hat Ein Feuer mit hoher Temperatur erzeugt wenig oder gar keinen Rauch. Ein Feuer mit niedriger Temperatur erzeugt viel Rauch. Der Gebäudebrand in den Türmen des WTC hat viel schwarzen Rauch verursacht, also war die vom Feuer verursachte Temperatur relativ niedrig! Bis zum Einsturz der Türme brannten Papier, Holz und Plastik von Kabelisolationen. Beton und Stahl brennen nicht. Kerosin war nicht mehr viel vorhanden! Außerdem hat es Überlebende der Katastrophe gegeben, die sich an der Einschlagstelle oder Brandstelle vorbei nach unten durchschlagen konnten! |
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Foto 3: Lange schwarze Rauchfahne deutet auf niedrige Brandtemperaturen
hin |
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4. Weil Stahlträger nur unter hoher Temperatur nachgeben und glühende
Stahlträger Licht ausstrahlen Stahl ist kein Plastik. Es sind mehrere Hundert Grad Celsius nötig um seine Festigkeit herabzusetzen. Angeblich soll das “Höllenfeuer” Temperaturen von mehr als 1000 oder 1100 Grad Celsius erzeugt haben. Stahl glüht bei solch hohen Temperaturen und das heißt das sichtbares Licht ausgestrahlt wird. Glühende Stahlträger sind auch tagsüber als solche zu erkennen. Es gibt kein Foto der Katastrophe wo glühende Stahlträger, ob an der Fassade oder als herabfallende Trümmer, zu sehen sind. |
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Foto 4: Keine glühenden, sondern nur leicht angerostete Stahlträger
fallen auf die Straße! |
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5. Weil die WTC-Türme 1 und 2 beide zu perfekt in sich zusammengestürzt
sind Beide Türme waren auf einer Seite beschädigt mit durchtrennten oder beschädigten Stahlträgern. Warum ist dann die Spitze der Türme nicht umgeknickt und abgebrochen? Ein Baum fällt auch in die Richtung der Kerbe die man mit Axt oder Säge angebracht hat! Und wenn tatsächlich die Hitze des Kerosinbrandes die Stahlträger zum Erweichen brachte, wie soll jemand das Kunststück vollbringen das Kerosin vollkommen gleichmäßig auf der Grundfläche zu verteilen damit alle Stahlträger rundherum auch gleichzeitig nachgeben können? Denn dieses wäre ja die Voraussetzung für den perfekten Zusammensturz! |
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Foto 5: Das Resultat der Zerstörung ist ein perfekt in sich zusammenfallendes
Gebäude, wie ist das möglich? |
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6. Weil die Zerstörung der WTC-Türme mit einer Explosion beginnt Die endgültige Zerstörung jedes einzelnen der beiden WTC-Türme beginnt mit einer Explosion und nicht mit nachgebenden Stahlträgern. Das ist auf vielen Fotos gut zu sehen. Nach 45 min oder 1 Stunde nach dem Flugzeugaufprall, woher soll der Sprengstoff kommen? Keine Explosion ohne Sprengstoff, und Kerosin ist entweder schon lange verbrannt oder in untere Stockwerke gesickert! |
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6: Wie soll man das Kunststück vollbringen mit einem aufprallenden
Flugzeug auf dieser von Aufzugsschächten und Trennwänden zerteilten
Fläche eine brennbare Flüssigkeit absolut homogen zu verteilen? |
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7. Weil die Trümmer die auf den Boden fallen nicht verformt sind Die Trümmer der WTC-Türme sind nicht verformt! Das was auf den Boden fällt sind außer Staub und Steinen sehr regelmäßig geformte Trümmer der tragenden Struktur wobei die Stahlträger immer schön glatt abgetrennt sind. Die Form und die Größe der stählernen Trümmerteile sind zu regelmäßig geformt um das Ergebnis des Zufalls zu sein! Hier spricht alles für eine kontrollierte Sprengung des Gebäudes! |
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7: Explosion im oberen Bereich des WTC leitet die totale Zerstörung
ein |
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8. Weil die planmäßige Sprengung des Gebäudes sich durch
Explosionswölkchen und Lichtblitze verrät Von oben nach unten fortschreitend zeigen verschiedene Fotos auf der Außenfassade der Gebäude Explosionswölkchen und Lichtblitze. Interessanterweise bilden die Lichtblitze oft eine Linie die um 45 ° zur Horizontalen geneigt ist! Hier spricht alles für eine kontrollierte Sprengung des Gebäudes! |
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8: Glatt abgeschnittene Bereiche der äußeren tragenden Struktur
fallen auf die Straße |
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9. Weil die Reste des WTC zu regelmäßig geformt sind Das was von den WTC-Türmen an “Ground Zero” noch übrig ist das ist bemerkenswert regelmäßig geformt. Es sind immer Einheiten von jeweils 3 Stahlträgern die glatt abgetrennt sind. Darüber hinaus bilden die Reste der WTC-Fassade eine Linie die um 45 ° zur Horizontalen geneigt ist Der Zufall schafft andere Strukturen. Auch hier spricht alles für eine kontrollierte Sprengung des Gebäudes! |
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9: Der Lichtpunkt neben der Ecke des Turms ist die Detonation einer Sprengladung |
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10: Beachte die Lichtpunkte auf der Fassade des Turms, dort detonieren
Sprengladungen |
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11: Die regelmäßig geformten Trümmer des WTC deuten auf
eine kontrollierte Sprengung hin |
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Bildnachweis: Foto 1: Bunte Extra “Terrorkrieg gegen die USA”, Seite 14 Foto 2: Time “11. September 2001”, Seite 5 Foto 3: Time “11. September 2001”, Seite 2 Foto 4: Bunte Extra “Terrorkrieg gegen die USA”, Seite 26 Foto 5: Newsweek Extra Edition “America under Attack”, Seite 15 Foto 6: Der Spiegel Nr. 50 vom 10.12.2001, Seite 110 Foto 7: Der Spiegel Nr. 40 vom 1.10.2001, Seite 31 Foto 8: Der Spiegel Nr. 51 vom 17.12.2001, Seite 106 Foto 9: Der Spiegel Nr. 40 vom 1.10.2001, Seite 31, Ausschnitt Foto 10: Newsweek Extra Edition “America under Attack”, Seite 13, Ausschnitt Foto 11: Newsweek Commemorative Edition “A new America?”, Seite 26 |
| Am
15.9.2001 stand im Spiegel einmal mehr die Wahrheit. Wir lügen uns
lieber etwas schönes zusammen! Titel
„Wir werden zurückschlagen“
Nach den Terroranschlägen von New York und Washington schwören die USA Rache und fordern von ihren NATO-Partnern Solidarität, auch bei Militärschlägen. Die Jagd nach den Tätern nimmt Osama Bin Laden ins Visier. Eine wichtige Spur führt nach Deutschland. Ja, Rache, Auge um Auge, aber wenn Du mir einen Zahn aushaust dann hau´ ich Dir die Rübe ab! Deutschland, wieder mitschuldig? Wen wundert es? Es war ein strahlender Spätsommermorgen in Manhattan, als Gary Sarang, 27, um 6.50 Uhr den Fahrstuhl im World Trade Center betrat. Hinter den Bürofenstern der Investmentbank Stanley Morgan im 61. Stock des südlichen der beiden Zwillingstürme konnte er das gestochen scharfe Panorama der Stadt bewundern. So begann der zweite Tag eines Trainingskurses, für den der gläubige Sikh aus Fremont (Kalifornien) am Sonntag in die Ostküstenmetropole eingeflogen war. "Um 8.45 Uhr machten wir gerade eine Kaffeepause, als wir plötzlich all dieses Papier vor den Fenstern flattern sahen", berichtet Gary und rückt den schwarzen, hochgewickelten Turban zurecht. "Es wirbelte vor unseren Augen durch die Luft wie bei einer Parade. Wir dachten zuerst an einen Scherz, aber dann sahen wir den dicken Qualm, der aus dem anderen Turm quoll." Dicker Qualm deutet auf eine unvollständige Verbrennung hin, also auch auf eine niedrige Brandtemperatur! Seine Seminarkollegen bewahrten die Ruhe. Keiner schrie, keiner brach in Panik aus, alle begannen den Abstieg aus dem 61. Stock über die Nottreppe. "Wir waren gerade im 39. Stock angekommen, als wir einen gewaltigen Knall hörten. Das ganze Gebäude begann zu schwanken. Nun herrschte Panik, die Menschen schrien, weinten und fielen übereinander. Die Feuerwehrleute liefen aufwärts, und wir abwärts. Wir dachten, das Gebäude bricht auseinander. Als ich endlich draußen war, sah ich, wie Menschen aus dem Tower sprangen. Sie ließen sich einfach fallen. Aus dem Fenster. In den Tod. Über all war Blut. Es war das Schrecklichste, was ich je in meinem Leben gesehen habe." Glücklicher Mann! Er hat noch nicht viele schreckliche Dinge gesehen. Wenig später stand Gary Sarang an der Telefonzelle an fünfter Stelle, vor ihm andere Überlebende, die verzweifelt versuchten ihre Familien erreichen und zu beruhigen. "Meine Familie ist in Kalifornien. Ich werde hier so lange stehen bleiben, bis ich sie gesprochen habe." 11. September 2001: die Boeing 767 der United Airlines, die mit einer gewaltigen Stichflamme im südlichen Turm des World Trade Center einschlägt und in Tausende Teile zerbirst. Die Verzweifelten, die lieber hinunter in die Straßenschluchten New Yorks springen, als dort oben den Flammentod zu erleiden oder zu ersticken. Die ascheverklebten Menschen, diese Menschen sind staubverklebt, nicht ascheverklebt! die aus dem dichten grauen Dunst, der Manhattan nach dem Zusammenbruch der beiden gewaltigen Türme einhüllte, weg vom Ort der Katastrophe rennen. Der strahlend blaue Himmel, der fassungslose Schrecken, die Apathie der Überlebenden, die vielen Toten. Diese Bilder vom vergangenen Dienstag, immer und immer wieder auf allen Fernsehkanälen zu sehen, haben sich bereits am Tag nach der Katastrophe tief ins kollektive Gedächtnis der Amerikaner eingegraben. So wie sich die Eltern noch heute genau daran erinnern, was sie an jenem 22. November 1963 gemacht haben, an dem John F. Kennedy ermordet wurde, so werden sich ihre Kinder an den 11. September 2001 erinnern, als einige wenige Terroristen vier Passagierflugzeuge mit 266 Menschen an Bord entführten, um mit diesen kerosinbeladenen Bomben zwei Wahrzeichen der letzten verbliebenen Supermacht in Schutt und Asche zu legen: zwischen 8.45 Uhr und 9.o3 Uhr das World Trade Center, 40 Minuten später einen Teil des Pentagon in Washington. Der Vergleich mit dem Mord an JFK ist gar nicht so schlecht! Damals war es die magische Kugel von Lee Harvey Oswald die alle möglichen Dinge anstellte bevor sie JFK in den Kopf traf (angeblich), heute sind es die magischen Teppichmesser in der Hand von arabischen Terroristen die eine Flugzeugentführung ermöglichen (angeblich). Und überhaupt: in Wirklichkeit waren es damals und heute die gleichen Auftraggeber und Drahtzieher. Dies im konkreten Sinne, denn man hat einige Kilometer Zünddraht gebraucht um das WTC zu „präparieren“! Das militärische Zentrum der USA liegt am Potomac River. Hier laufen die Nervenstränge der weltweit operierenden amerikanischen Streitkräfte zusammen, hier wird derzeit über einen neuen, angeblich phantastisch sicheren Raketenschild nachgedacht, der die USA vor schurkischen Terroristenstaaten schützen soll; hier werden völlig neue Weltraumwaffen entworfen. Wie gut daß die USA kein schurkischer Terroristenstaat sind! Das Pentagon ist gesichert wie eine Festung, gegen Autobomben wie auch gegen Raketenangriffe - aber nicht gegen ein Passagierflugzeug, das eine drei viertel Stunde nach dem Start vom Internationalen Flughafen der Hauptstadt abrupt die Richtung ändert und in das riesige Gebäude auf dem weitläufigen Gelände kracht. Mit Verlaub gesagt: an dieser Geschichte ist auch etwas faul! Das Pentagon sieht nicht so aus als sei eine Verkehrsmaschine dort hineingekracht. Es sieht auch dort eher nach Sprengung aus! In der entführten Maschine die zum Entsetzen der Fluglotsen direkten Kurs auf Weiße Haus genommen und erst im letzten Moment abgedreht hatte saß auch die landesweit bekannte Barbara Olson, die über Handy ihren Mann anrufen konnte. Ihm erzählte sie kurz vor ihrem Tod - und das wird wenig später als weitere Demütigung der stolzen Nation aufgefaßt -, daß die Entführer nur Dolche und Teppichmesser bei sich hätten. Wirklich? Na ja, wenn es denn so gewesen ist. Und die Dolche und Teppichmesser haben sie prima ins Flugzeug geschmuggelt! Vielleicht hat aber auch schon jemand netterweise das Flugzeug präpariert! Doch das eigentliche Höllenfeuer mit Tausenden Toten entbrannte weiter nördlich in New York. Das glitzernde World Trade Center war, so hoch wie der Gebäudekomplex über der Acht-Millionen Metropole aufragte, die Ikone des selbstbewußten Kapitalismus, der seinen Reichtum offen und gern zur Schau stellt: Seht her, so groß, so mächtig ist dieses Land. Die Wall Street ein paar Straßen weiter südlich mag das Finanzzentrum des Wirtschaftsgiganten Amerika sein, das nun erschüttert ist und für mindestens drei Tage alle Tätigkeiten einstellte; die Zwillingstürme im südlichen Manhattan aber waren der Spiegel, in dem sich die Vereinigten Staaten am liebsten erkannten. New York ohne das World Trade Center? Ein absurder Gedanke. Bis Dienstag. Umgehend forderte die zutiefst verwundete Nation Rache. Würden sie auch Rache fordern wenn sie wüßten wer wirklich hinter den Terrorakten steckt? Der Präsident der offenbar selbst das Ziel der Anschläge hätte sein sollen, erklärte seinen Landsleuten die USA führten eine neue Art von "Krieg“ gegen einen "Feind im Schatten“. Interessant: die USA führen seit ihrer Gründung Krieg mit anderen Nationen oder stacheln dazu an. Und selber versuchen sie immer im Schatten zu bleiben! Der könne sich aber nicht auf immer verbergen. Die Feinde der Menschheit im Schatten des Machtzentrums der USA können sich auch nicht immer verbergen! Als Gegner im Dunkeln ortete Washington ein Netzwerk um den als „Chefterroristen" gesuchten Osama Bin Laden, der bei den islamistischen Gotteskriegern der Taliban in Afghanistan Unterschlupf fand - laut Außenminister Powell ist er der Hauptverdächtige. Die US-Bundespolizei FBI will eine Gruppe von 50 Männern ausgemacht haben, will ausgemacht haben! die in die Planung und Ausführung der Anschläge verwickelt war. 18 davon haben die Ermittler als jene Selbstmordattentäter identifiziert, die in Gruppen von vier und fünf Mann die vier Passagiermaschinen entführt hatten. Angeblich! Die detaillierte FBI-Liste gibt sogar Auskunft darüber, mit welchen Kreditkarten die mutmaßlichen Täter ihre Einweg-Tickets in den Tod erworben haben . Toll, leider nur ein paar Stunden zu spät! Mindestens drei der Hijacker, womöglich Piloten, hatten zeitweise in Hamburg gelebt. Zwei der Araber waren eingeschrieben als Elektrotechnik-Studenten an der Technischen Universität Hamburg-Harburg, ein vierter Mann wurde Donnerstagnacht noch gesucht - eine krude Spur in die islamisch-fundamentalistische Szene in Deutschland. Ja, genau, eine krude vom amerikanischen Geheimdienst fabrizierte Spur! Den offenbar deutlichsten Hinweis darauf, daß Bin Laden hinter dem Anschlag steckt, erhielten Amerikas Fahnder von den Deutschen: Der Bundesnachrichtendienst (BND) fing Telefongespräche aus dem Umfeld der Gruppe auf, deren Mitglieder sich stolz mit den Anschlägen brüsteten. Das kann ja jeder behaupten, und wer dem BND glaubt ist selber schuld! Für Meldungen, Bin Laden sei von seinen afghanischen Gönnern "unter Hausarrest" gestellt worden, gab es zunächst keine Bestätigung. Wäre es nicht schön wenn auch Präsident Bush unter Hausarrest gestellt würde? Doch die Dementis aus Kabul klangen flau. Westlichen Geheimdiensten zufolge hatten die Taliban die sofortige Räumung der etwa 20 Ausbildungslager angeordnet, in denen Bin Laden seinen terroristischen Nachwuchs aufzieht. Wo sind die Ausbildungslager in denen die US-Amerikaner oder die Israelis ihren terroristischen Nachwuchs aufziehen? In eine schwierige Lage manövriert sah sich auch Pakistan, einst Pate der afghanischen Gotteskrieger und für Bin Ladens Truppe eine häufig benutzte Durchgangs- und Versorgungsstation. Angeblich... Präsident Pervez Muscharraf beeilte sich, Bush seine "vollste Kooperation im Kampf gegen Terrorismus" zuzusichern. Da war er ja nicht der einzige... Bush griff am Donnerstag zu und verlangte von Pakistan die Grenzen nach Afghanistan zu schließen, den Nachbarn nicht mehr mit Brennstoff zu versorgen und den USA Überflugrechte zu gewähren. Das roch brenzlig. Schon einmal, im Februar 1993, waren die Türme des World Trade Center Ziel eines Terroranschlags gewesen; damals gab es sechs Opfer. FBI und CIA verschärften daraufhin die Sicherheitsvorkehrungen - genau dort, wo die Attentäter damals zuschlugen: unten in den Tiefgaragen. Außerdem wurden die Kontrollen an der Grenze und auf den Flughäfen für Einreisende aus arabischen Ländern erheblich verschärft. Beteiligt am Terrorszenario vom letzten Dienstag war auch das vierte entführte Flugzeug, das bei Shanksville in Pennsylvania aufschlug und explodierte. Möglicherweise waren es die Passagiere an Bord der Maschine, die eine schlimmere Katastrophe verhinderten. Kurz nachdem die Entführer die Boeing auf dem Weg nach San Francisco über Cleveland in ihre Gewalt gebracht hatten, nahm die Boeing Kurs auf Washington. Wenig später hörten Fluglotsen aus dem Cockpit die Stimme in gebrochenem Englisch: "Es ist eine Bombe an Bord. Hier spricht der Kapitän. Bleiben Sie ruhig." So so! Von Panik erfüllte Menschen riefen über Handys ihre Angehörigen an. Das konnten sie natürlich einfach so machen und die Entführer ließen sie auch gewähren. Aha! "Wir sind in den Händen von drei Männern", berichtete Mark Bingham, 31, seiner Mutter. Ein nicht identifizierter Mann schloß sich in der Bordtoilette ein und alarmierte über den Notruf 911 die Polizei: "Das ist eine Flugzeugentführung, das ist kein Witz." Offenbar erfuhren die Passagiere bei diesen Telefonaten, daß in New York eine entführte Boeing in das World Trade Center gerammt worden war - und entschieden sich zu handeln. "Die Männer hier haben beschlossen, die Terroristen zu überwältigen", sagte Jeremy Glick seiner Familie. "Drei von uns wollen etwas unternehmen", erzählte auch Thomas Bumett seiner Frau Deena, "wir werden alle sterben." Seine letzten Worte Sekunden später: "Schatz, ich liebe dich." Mitte der Woche verdichteten sich auch die Vermutungen, Vermutungen können sich zwar verdichten, bleiben aber trotzdem Vermutungen! daß die Piloten in den anderen drei Maschinen umgebracht worden waren - Umgebracht, mit Teppichmessern! und daß jeweils einer der Selbstmordterroristen die Maschine punktgenau ins Inferno steuerte. Über die weiteren Dramen, die sich an Bord abspielten, kann nur der aufgezeichnete Funkverkehr zwischen den Flughafen-Towern und den Boeings vom Typ 757 und 767 Aufschluß geben. Daß kein amerikanischer Pilot seine Maschine über einer Millionenstadt zur Explosion bringt gilt als ausgemacht. Aber auf welche Institution der USA sollte die United Airlines mit der Flugnummer 093, die bei Shanksville niederging, nach dem Willen der Entführer wie eine Bombe fliegen? In Washington mußten die Senatoren und Abgeordneten fluchtartig das Kapitol räumen. Deswegen? Möglich aber ebenso daß sich die Attentäter Camp gesucht hatten - ein symbolischer Ort, da sich in diesen Tagen das Friedensabkommen von 1978 zwischen Anwar al-Sadat und Menachem Begin jährt, zustande gekommen auf Vermittlung des damaligen Präsidenten Carter, draußen auf seinem Sommersitz in den Bergen von Maryland. Einige radikale Palästinenser-Organisationen haben damals blutige Rache geschworen. Am 11. September 2001 ist eine neue, eine dunklere Zeit auf dem Planeten Erde angebrochen. Die Schlachtfelder, die Feindbilder des 21. Jahrhunderts, gestalten sich, das gestand US-Verteidigungsminister Rumsfeld ein, "völlig neu". Die vermeintliche Stärke des reichen technologisch hoch gerüsteten Westens erweist sich als Schwäche. Die Industriegesellschaften - zumal die offenen Demokratien - mit ihren Kernreaktoren, hochgiftigen Chemiekomplexen und Riesenstädten sind nicht zu schützen gegen einen todesverachtenden Feind, der aus dem Hinterhalt zuschlägt. Die Reaktionen verrieten das Ausmaß der Ratlosigkeit. Die eiligst vor die Ostküste beorderten US-Flugzeugträger, die Alarmbereitschaft der US-Armee, der - mit einem Stich ins Melodramatische - erstmals erklärte Verteidigungsfall der 19 Nato-Länder, wozu soll das taugen, wenn man den Gegner nicht kennt? Wenn man den Gegner nicht kennt, dann einfach warten bis die US-Regierung einige „Beweise“ fabriziert und der Welt den Gegner präsentiert. So lange dauert es erfahrungsgemäß nicht! Die angeblichen Freudentänze der Palästinenser auf den Straßen Ostjerusalems, die angeblichen Sieges-Partys von Muslimen in Brüssel wie in Berlin, in Kabul oder Islamabad, weisen auf einen neuartigen Ost-West-Konflikt. Die Erfahrung, wie leicht das wohlhabende Abendland mit einfachsten Mitteln So einfach sind diese Mittel nun auch wieder nicht! schwer zu verwunden ist, stärkt Selbstbewußtsein und Kampfbereitschaft der oft zu lange gedemütigten Underdogs des Orients. Die Atommacht Amerika erklärt den Krieg gegen ein paar Dutzend Selbstmordattentäter, die voll getankte Passagierflugzeuge kapern und Maschinen an ausgewählten Symbolstätten explodieren lassen. Und sie erklärt den Krieg gegen die Anstifter und die Länder, die den Terroristen eine Heimat und logistische Unterstützung bieten. "Wir werden sie jagen", kündigte Präsident Bush in seiner Fernsehansprache an die Nation an. Amerikas anfängliche Schreckensstarre erfaßte mit der Ausbreitung der Fernsehbilder die ganze Welt. Er sei "geschockt", ließ der chinesische Staats- und Regierungschef Jiang Zemin Bush ausrichten. Sein russischer Kollege Wladimir Putin verlangte ein gemeinsames internationales Vorgehen gegen die Terroristen, jene "Pest des 21. Jahrhunderts". Und er möchte immer dabei sein wenn es darum geht Terroristen zu definieren! Auch in London lagen die Nerven blank. Am Tag nach dem Anschlag wurde Downing Street Nr. 10, Amtssitz von Tony Blair, geräumt. Der Luftraum über der britischen Hauptstadt wurde genauso gesperrt wie der über Brüssel, dem Sitz von EU und Nato. Es sei "die größte Katastrophe" in der Geschichte der Vereinigten Staaten, wenn man von der Vernichtung der Urbevölkerung absieht, vielleicht. Und wenn man von der Sklavenhaltung absieht, vielleicht auch! berichtete der amerikanische Nato-Botschafter Nicholas Burns auf der Ratssitzung des Bündnisses. Und die europäischen Partner gelobten Bündnistreue - unisono hieß es, es handele sich nicht nur um einen Angriff allein auf die USA, sondern "um einen Angriff auf uns alle". Ein Angriff auf uns alle. Aber hätten wir denn alle in die 2 Türme hineingepaßt? Das Dilemma der Europäer: Sie möchten nicht vom US-Präsidenten aus Texas in einen Krieg hineingezogen werden. Möchten sie das wirklich nicht? Zugleich aber wollen sie nicht den Zusammenhalt und letztlich den Bestand des Nordatlantikpaktes gefährden. Das römische Reich ist auch zusammengebrochen... Kommissionspräsident Prodi sprach von einer "Wasserscheide in den politischen Beziehungen der Welt. Nichts wird mehr so sein wie bisher". Am Mittwochabend beschloß der Nato-Rat gegen den Widerstand Belgiens und der Niederlande zum ersten Mal in der 52jährigen Geschichte der Allianz den Verteidigungsfall, allerdings unter Vorbehalt. Die Bündnispflicht soll nur gelten, wenn "feststeht", daß die Attacke vom Ausland aus gegen die Vereinigten Staaten geführt wurde. Die werden sich schon etwas feines zurecht lügen! Nato-Generalsekretär George Robertson machte zudem klar, daß auch dann nicht gleich umfassende Militäreinsätze der Verbündeten fällig wären. Beschwichtigende Worte um die Bevölkerung langsam einzustimmen, nicht schlecht gemacht! Daß künftig die Falken und nicht die Tauben Eher die Ratten, Kakerlaken und Aasgeier! in der Bush-Administration den Ton angeben, galt als sicher, seitdem sich die Hinweise auf eine Verbindung der Attentäter zu Osama Bin Laden verdichteten. Im Nato-Rat, in der EU-Kommission und unter den europäischen Außenministern ging es deshalb immer nur um ein Thema: Wie läßt sich verhindern, daß der Terroristenangriff auf die USA zum Fanal wird für einen weltweiten Flächenbrand? Für einen Brandstifter der viel Wasser hat ist ein Flächenbrand doch eigentlich etwas sehr schönes! Der Hohe Repräsentant der Europäischen Union für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik, Javier Solana, forderte, die Konsequenz dürfe nicht Krieg und Zurückschlagen lauten, nicht der Zusammenprall der Zivilisationen sein, sondern Dialog. Sagte es das? Der besonnene Mann! Der französische Außenminister Hubert Védrine wurde am deutlichsten: Man gehe davon aus, daß die USA klug genug seien, sich nicht auf eine kriegerische Auseinandersetzung mit der islamischen Welt einzulassen. Sollten wir nicht die mehr als 200 jährige erfolgreiche und kluge US-amerikanische imperialistische Außenpolitik einmal gebührend feiern? Doch von der Schlagkraft der eigenen Argumente ist kaum ein Europäer überzeugt. Ist ja auch nicht nötig für die Volksverblödung! Resignierend erkannte ein hoher Stabsbeamter: "Die Chancen sind nicht gut." Die Terrorangriffe auf New York und Washington, in vielen Romanen längst vorweggenommen - in seinem Buch "Ehrenschuld" läßt Erfolgsautor Tom Clancy gar ein Flugzeug auf das Kapitol in Washington stürzen -, trafen die Amerikaner dennoch v&oumml;llig unvorbereitet. "Amerikas segensreiche Isolation ging in Flammen auf", klagte die "International Herald Tribune". In zwei Weltkriegen stieg Amerika zur Supermacht auf, seit dem Zusammenbruch des Sowjetimperiums ist es die einzige Weltmacht. Doch die USA, geschützt von zwei Ozeanen, mußten nie Krieg im eigenen Land führen. Schon den Bürgerkrieg vergessen? Nun aber haben wenige Dutzend Terroristen mit den opferreichsten Anschlägen, die es je gegeben hat, Amerika ins Mark getroffen. Die niederstürzenden Zwillingstürme in New York und das klaffende Loch im Pentagon sind zum Symbol der Hilflosigkeit geworden. Zum Symbol der Hilflosigkeit angesichts der Verblödung der Massen, die sich mittlerweile fast alles einreden lassen! Aber was ist das für ein Krieg? Die Augenzeugen des New Yorker Höllenfeuers sprachen noch vor den Politikern, die sich erst einmal an unbekannten Orten in Sicherheit brachten, von einem "zweiten Pearl Harbor". Am 7. Dezember 1941 hatten japanische Kampfflieger die Pazifikflotte der USA angegriffen und zerstört. Präsident Franklin Delano Roosevelt sprach damals, wie Bush heute, von "einem Tag der Niedertracht". Welch guter Vergleich! Roosevelt wußte daß die Japaner Pearl Harbor angreifen würden und opferte ein paar Tausend Mann damit die US-Amerikaner in Kriegsstimmung gebracht werden konnten! Heute natürlich das gleiche Schema! Doch damals kannte die amerikanische Regierung wenigstens genau ihren Feind. Und der militärische Angriff Japans, der Amerika in den Zweiten Weltkrieg eintreten ließ, Genau, endlich waren die Amis kriegsgeil geworden! galt den gegnerischen Streitkräften - nicht Zivilisten, nicht kleinen Kindern, nicht mittleren Angestellten, die zufällig am Schreibtisch ihres Büros saßen. In Pearl Harbor starben 2403 amerikanische Soldaten. Am Donnerstag verkündete der New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani dagegen, daß die Vermißtenliste bereits auf 4763 Namen angeschwollen sei. 900 Leichensäcke habe er vorrätig, bestätigte der Chef der New Yorker Gesundheitsbehörde, 10000 weitere habe er bestellt. Am Tag nach dem Anschlag, als die Bergungsarbeiten auf Hochtouren liefen, verhinderte eine sorgsame Regie, daß die Fernsehzuschauer auch nur einen Toten sahen. Wie schön wenn man echte Spezialisten aus Hollywood anheuert! Im riesigen Komplex des World Trade Center arbeiteten 50 000 Menschen. Täglich wanderten 200000 Urlauber und Schaulustige durch die Geschäftszentren, saßen in den Restaurants, parkten in einer der vielen Tiefgaragen unter den beiden 110-stöckigen Türmen. Wie in einem Krieg wurde der Organismus der größten Industrienation heruntergefahren. Die Wall Street machte die Schotten dicht, der nationale Flugverkehr wurde eingestellt, ausländische Maschinen im Anflug auf Amerika nach Kanada umgeleitet - zum ersten Mal in der Geschichte des Landes. An der südlichen Grenze zu Mexiko und der nördlichen zu Kanada herrschte die höchste Wachsamkeitsstufe, in Washington und New York der Ausnahmezustand. Kaliforniens Atomkraftwerke wurden in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Nur perfekt ausgerüstete Terroristen seien in der Lage, eine derartige Mehrfrontenattacke zu führen, verbreiteten US-Geheimdienste - und versuchen damit ihre Verantwortung für die klaffenden Lücken bei Terroristenverfolgung und Flughafensicherheit herunterzuspielen: Die Hijacker, so die Sprachregelung, waren eine "im höchsten Grad organisierte Truppe". "Das stimmt bestenfalls zum Teil", sagt Chris Yates, Herausgeber der Fachzeitschrift "Jane's Aviation Security". Natürlich bedürfe es "ausgefeilter Koordination" und "beachtlichen Aufwands bei der Informationsbeschaffung", so Yates, "aber zugleich waren die Behörden nicht vorbereitet und die Kontrollen auf den Flughäfen lasch". Es handelt sich um eine gigantische Panne, die einmal mehr belegt, wie nachlässig die Überwachung auf US-Flughäfen ist. Offizielle Tests haben schon in der Vergangenheit entlarvt, daß das Sicherheitspersonal nicht in der Lage ist, auf den Monitoren Waffen zu erkennen - weder Messer noch Pistolen, noch Explosivstoffe. Solche Lücken, bei den Herren der Welt? Na na! Noch am Freitag vergangener Woche hatte das Außenministerium eine Routinewarnung herausgegeben, daß Anschläge auf Amerikaner im Ausland bevorstehen könnten. Sie sollten deshalb erhöhte Wachsamkeit walten lassen. Keine Hinweise auf die Gefahr zu Hause, kein einziger Bericht einer der Geheimdienste mit dem Verdacht, eine große, koordinierte Aktion zu Hause könnte bevorstehen. Im Mai hatte der damalige FBI-Direktor Louis Freeh dem Senat einen Vortrag gehalten, daß Cyber-Terrorismus und Anschläge mit chemischen, biologischen oder nuklearen Waffen die größte Herausforderung für die zivilisierte Welt seien. Die Geheimdienste der Supermacht Amerika erschütterten zuletzt Skandale in den eigenen Reihen und waren damit anderweitig beschäftigt. Im Übrigen, so erkannte der ehemalige Außenminister Henry Kissinger, seien die Aufklärer der Nation noch allzu sehr den Denkmodellen des Kalten Krieges verhaftet und würden den neuen Gefahren zu wenig Aufmerksamkeit widmen. Daß jedoch die aufwendige monatelange Vorbereitungsphase des Anschlags den Informationssammlern entging, gleicht einer Bankrotterklärung des ganzen Systems. Keiner der bisherigen Bombenangriffe von Terroristen auf amerikanische Einrichtungen im In- oder Ausland läßt sich mit dem Inferno vom vergangenen Dienstag vergleichen. Als 1995 das Bundesgebäude in Oklahoma City 168 Menschen unter sich begrub, stand damals Osama Bin Laden unter Verdacht, das Unternehmen geplant und finanziert zu haben. Bald aber konnte das FBI Timothy McVeigh der Tat überführen, einen Veteranen des Golf-Kriegs, der ein Fanal gegen "Washington" setzen wollte, für ihn Inbegriff allen Übels. 1998 explodierten kurz hintereinander Autobomben vor den amerikanischen Botschaften in Nairobi und Daressallam, insgesamt 263 Menschen starben. Seit diesen beiden Mordanschlägen steht Laden ganz oben auf der Liste der gesuchten Massenmörder. Um US-Vergeltungsschläge verhindern, meldete sich umgehend Mullah Abdullah Salam Seif, Botschafter in Pakistan zu Wort: mit einer Kondolenzadresse an die Kinder der Opfer von New York und Washington. Amerikanische Politiker, die nicht der Regierung angehören, sagten in aller Offenheit, wen sie für den Hintermann der Anschläge halten. Orrin Hatch, prominenter republikanischer Senator, empfahl, „die Bastarde zu jagen" - dies sei die Handschrift Bin Ladens. John McCain, Senator aus Arizona, meinte zornbebend: „Unser Lebensstil wird nicht so schnell wieder so sein wie bisher." Was heißt das? Weniger hormongefüllte Beefsteaks und weniger Hamburger? Oder etwa mehr davon? Weniger Waffenexporte in alle Welt? Oder etwa mehr? Richard Holbrooke, früher Bill Clintons Sonderbotschafter auf dem Balkan, sagte mit Blick auf Afghanistan: Dies sei ein kriegerischer Akt, und jedes Land, das Terroristen eine sichere Heimstatt biete, sei "funktionell verantwortlich" dafür. Diese Argumentation sollte man sich noch einmal gut merken! Könnte eine Retourkutsche werden... In Zeiten nationaler Krisen scharen sich die Amerikaner traditionell um ihren Präsidenten. Das gibt ja ein schönes Gedränge... Der übliche Parteienstreit zwischen Demokraten und Republikanern verstummt. Der Parteienstreit ist sowieso nur inszeniert. Vom Präsidenten wird erwartet, daß er Trost spendet, die Tragödie mit angemessenem Pathos benennt und Maßnahmen trifft. Er soll führen, soll zeigen, daß er Nerven hat, soll Kontrolle über das herrschende Chaos gewinnen. Präsident Bush war am Dienstagmorgen in Florida, als Manhattan brannte. Er wirkte gehemmt und rang um Fassung, als er bei einer improvisierten Pressekonferenz in einer Grundschule in Sarasota sagte, daß dies "ein schwieriger Augenblick für Amerika" sei. Er werde daher sofort nach Washington zurückfliegen. Doch davon nahm er Abstand, als die Nachricht eintraf, daß noch immer eines der entführten Flugzeuge in der Luft sei. Niemand wußte, ob das Selbstmordkommando nicht Kurs auf das Weiße Haus oder auf den Luftwaffenstützpunkt Andrews Air Force Base nehmen werde, um dort die ankommende Präsidenten-Maschine zu zerstören. Deshalb trafen sich erst am Dienstagabend die wichtigsten Mitglieder der Regierung zur förmlichen Krisensitzung; zuvor hatten sie in Konferenzschaltungen miteinander telefoniert. Vizepräsident Cheney war in einem atombombensicheren Trakt des Weißen Hauses untergebracht worden, Verteidigungsminister Rumsfeld, der nach der Explosion zur Unglücksstelle gelaufen war, um Verwundeten zu helfen, Welche Menschen waren denn wie verwundet, und wie hat ihnen der ehrenwerte Verteidigungsminister geholfen? wurde von Leibwächtern ins Kommandozentrum des Pentagon gebracht. Außenminister Colin Powell flog von einem Besuch in Peru ein. Auch wenn das ganze Ausmaß des Anschlags auf Amerika noch nicht zu ermessen ist und der Schock, unter dem das Land steht noch lange nachwirken dürfte: Schon jetzt ist kaum zu glauben, daß die Regierung Bush so behäbig weitermachen kann wie bisher, und es gibt Anzeichen, daß die Krise ihm Profil verleiht. Genau, mit ein Grund warum es für ihn so praktisch und gut war diese Krise zu inszenieren! Bush nahm sein Amt bislang wie ein Teilzeit-Präsident wahr, zog sich, sooft es ging, auf seine Ranch in Crawford zurück - ein Rekordinhaber, was die Abwesenheit vom Weißen Haus anbelangt- Das Regieren überließ er vorwiegend seinem Stellvertreter Cheney, den er „den besten Vize in der Geschichte der Vereinigten Staaten" nennt. Er machte keinen Hehl aus seiner Abneigung, in den immer bittereren Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern einzugreifen. Welcher US-Präsident hat dieses Thema denn jemals ernsthaft aufgegriffen? Lieber riskierte er den Zorn der ganzen arabischen Welt. Bush nahm nur wählerischen Anteil an den Amtsgeschäften und interessierte sich in besonderem Maße für die Modernisierung des Waffenarsenals der Streitkräfte. Am Tag vor den mörderischen Anschlägen auf New York und Washington nahm einer der angeblichen (!) Bush-Gegner, Joseph Biden, Vorsitzender des einflußreichen Außenpolitischen Ausschusses im Senat, in einer Rede in Washington eine Generalabrechnung mit der Regierung vor. Tenor Sie nehme derzeit Gefahren - etwa Raketenangriffe aus Nordkorea - ernst und vernachlässige die realen Gefahren, zum Beispiel Rucksack-Terroristen, die per Schiff in New York ankommen oder von Vancouver hinunter nach Seattle fahren. Im Nachhinein klingen Bidens Worte wie eine Vorahnung. Immer diese großen Männer mit Vorahnungen! Auf dem Präsidenten liegt jetzt gewaltiger Druck. Die Mehrzahl aller Amerikaner ob Republikaner oder Demokraten, Bush-Gegner wie Bush-Freunde - erwartet von ihm, daß er sein Versprechen einlöst: die Verantwortlichen für die Anschläge in New York und Washington zu jagen und zu bestrafen. Das freilich war das Mindeste, was die Nation von ihrem Präsidenten erhoffen durfte. Außenminister Powell sprach zwar bedeutungsschwer von einer "weltweiten Schlacht gegen den Terrorismus", doch der einstige General und Golfkriegs-Stratege mochte den Feind nicht offen benennen. Stattdessen wies der Pentagon-Berater Richard Perle die Richtung und verkündete mit alarmierendem Unterton, solche Terroranschläge wie gegen das World Trade Center und das Pentagon wären nicht möglich gewesen "ohne die Hilfe von Regierungen, die Terroristen unterstützen". Und solche Regierungen, so Perle, "müssen wissen, daß die Macht der USA sie als verantwortlich behandeln wird, auch wenn die Beweislast im Detail nicht ausreichen sollte, um vor einem normalen Gericht eine Verurteilung zu erzielen“. Mit anderen Worten: Auch auf bloßen Verdacht hin müsse womöglich massiv eingegriffen werden. Das gefällt! Das sind keine Bocksprünge der amerikanischen Justiz mehr, jetzt heben sie vollends ab! Am Tag nach dem Attentat wandte sich Bush erneut an den unsichtbaren Feind. Diesmal klang seine Drohung schon präziser: "Wir werden zurückschlagen." Schon zum Wochenende, wollten Geheimdienste wissen, könnte dieser Schlag erfolgen. Manche New Yorker versuchten freilich, das Recht in die eigene Hand zu nehmen. Dienstagabend stürzte ein aufgebrachter junger Mann am West-Broadway in einen Falafel-Laden. Er hielt die nahöstliche Imbißbude für einen kleinen Ausschnitt jener arabischen Welt, die er für den tausendfachen Tod seiner Landsleute verantwortlich machte. Doch Passanten und Kunden kamen den Angestellten zu Hilfe und bändigten den Tobenden: "Das ist nur ein Laden mit Essen für Menschen, die Hunger haben. Das sind nicht mal Palästinenser." Dann führten sie ihn wieder nach draußen und zeigten auf die Namenstafel für den Laden. Dort stand: "lsraeli Falafel". Da hat es den falschen erwischt! Oder doch den richtigen? Oder doch den falschen? Oder doch den...(Psst, sei still, sonst kommt der...) CAROLIN EMCKE, HANS HOYNG, DIRK KOCH, STEFAN SIMONS, GERHARD SPÖRL Aus Spiegel 38/2001, Seite 16 bis Seite 25 |
| Am
15.9.2001 stand im Spiegel einmal mehr die Wahrheit. Wir lügen uns
lieber etwas schönes zusammen! Wrack im 80. Stock
Wie die Hitze zum Verhängnis
des World Trade Center wurde
Als am Dienstag um 8.45 Uhr eine Boeing 767 auf die aluminiumverkleidete Fassade des World Trade Center (WTC) prallte, war das Schicksal des Nordturms besiegelt. Noch 102 Minuten stand das 417 Meter hohe Wahrzeichen New Yorks. "Doch vom ersten Moment an war es todgeweiht", erklärt der Stuttgarter Bauingenieur Holger Svensson. Soso Herr Svensson, wir wollen uns Ihre Argumente genau ansehen. Danach werden wir Sie als vertrauenswürdigen Bauingenieur einstufen, oder als eine Ratte, die sich Gefälligkeitsgutachten gut bezahlen läßt... Den Ausschlag gab nicht der Aufprall des Flugzeugs selbst: Die entführte Maschine war mit gefülltem Tank in Boston gestartet und wog weit mehr als 1oo Tonnen. Ja, richtig! Eine Boeing 767 hat ein Startgewicht von weit mehr als 100 Tonnen. Die Wucht reichte zwar aus, um etwa 20 Stahlträger des Außenskeletts zu zerschlagen und mindestens drei Stockwerke zu verwüsten. Etwa 20 Stahlträger des Außenskeletts zerschlagen, ja! Aber was versteht man unter „Verwüstung“? Der Statik des Tower jedoch hätte die Kollision allein nichts anhaben können. Genau. Immerhin hält der Turm den Aufprall eines vollgetankten Verkehrsflugzeugs aus ohne einzustürzen! Denn die Türme waren gewappnet, gewaltigen Kräften zu trotzen. Die beim Aufprall der Boeing frei werdende kinetische Energie von rund 750 Millionen Joule war nicht größer als die Last, die bei Sturm auf der WTC-Fassade lastete. Hört, hört! In dem 63 Meter tiefen Gebäude, so Svensson, müssen dann Stahlstreben, Holme und Röhren, möglicherweise auch eine der zentralen Fahrstuhlsäulen, den Passagierjet gestoppt haben. "Zu diesem Zeitpunkt waren höchstens ein Viertel der Träger durchtrennt", erklärt Svensson. "Es hätten sogar die Hälfte sein können, ohne daß das Haus eingestürzt wäre." Danke, Herr Svensson! Dann folgte die Explosion der Flugzeugtanks. Geschätzte 5o Tonnen Kerosin verwandelten sich in einen Feuerball, der durch die zersplitternden Fenster der Außenfassaden loderte. Eine Druckwelle raste durch das Gebäude. Explosion, Feuerball, Druckwelle: das alles dauert nur wenige Augenblicke... Doch auch die Energie dieser Detonation ließ den 900000 Tonnen schweren Nordturm nur kurz erzittern. Genau, er stand ja danach immer noch eine Stunde! Es schien, als sollten die Architekten Recht behalten, die einst beteuert hatten, nur eine Atombombe könne das Symbol westlicher Wirtschaftskraft umhauen. Hört, hört! Zum endgültigen Verhängnis wurde dem Hochhaus erst die Hitze, ausgelöst durch das brennende Wrack, das etwa auf Höhe der 8o. Etage steckte. Es gibt kein Wrack mehr, denn nachdem das Flugzeug aufgeprallt ist gibt es nur noch Wrackteile! Außerdem noch Leichenteile! Bereits bei 4oo Grad Celsius verliert Baustahl an Festigkeit; bei 8oo Grad wird er weich wie Knetgummi, er "plastifiziert", wie die Experten sagen. Einwandfrei richtig! Kerosinbrände aber erzeugen Temperaturen von mehr als 1000 Grad. Einwandfrei Quatsch! Sehr örtlich begrenzte Spitzentemperaturen mögen so hoch sein, aber ansonsten zeugt die starke Rauchentwicklung davon daß die vom Brand entwickelte Temperatur im allgemeinen nicht in diese Regionen stieg! Um ein Mindestmaß an Schutz zu, bieten, waren die Metallträger des World Trade Center von der Baufirma Tishman Construction mit Beton und dem Baumineral Vermiculit ummantelt worden. Ein Grund mehr warum die Stahlträger wahrscheinlich bei weitem keine 1000 °C gesehen haben! Derartige Stoffe sind erprobt an Normbränden, wie sie durch Kabelbrände oder entzündete Möbel entstehen. Gegen die vom Kerosin entfachte Höllenhitze sind solche Feuer hemmenden Materialien jedoch machtlos. Das nach der Explosion übrigbleibende Kerosin wirkt als Brandbeschleuniger. Einige Minuten nach dem Aufprall brennt es ohne Kerosin weiter! Man beachte noch einmal die Entwicklung von schwarzem Rauch die eindeutig gegen eine „Höllenhitze“ spricht! Ergebnis: Die Gestänge begannen zu glühen die Streben verformten sich. Glühender Stahl strahlt Licht aus. Das ist sogar am Tage zu sehen! Der Nordtower, als erster „gerammt" hielt den Flammen exakt 102 Minuten stand. Den Flammen allein hätte er noch länger standgehalten! Sein südlicher Zwilling, 18 Minuten später etwa im 6o. Stockwerk getroffen, stürzte noch schneller ein. Denn hier lastete das Gewicht von rund 50 Etagen auf den unter der Gluthitze erweichenden Stahlstreben. Es war kein Glühen der Stahlstreben zu sehen! Was dann passierte, erinnert an einen Dominoeffekt: Guter Vergleich! Umfallende (!) Dominosteine lassen benachbarte Dominosteine ebenfalls umfallen! Der gesamte oben liegende Gebäudeteil fiel ruckartig um wenige Meter abwärts. Wie hat man das Kunststück vollbracht daß alle Stahlstreben wie auf Kommando gleichzeitig nachgaben? Dabei rumste er mit solcher Wucht auf die darunterliegende Etage, daß diese ihrerseits einfiel. Wer das glaubt... So ging es weiter bis in die unteren Stockwerke. glaubt auch dies! MATTHIAS SCHULZ |
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