VDI-Nachrichten:
Technischer Schwachsinn über den Einsturz der WTC-Türme:

Was heißt eigentlich VDI? Heißt es „Verein deutscher Idioten"? Oder ist es die Abkürzung für „Verein deutscher Illuminati"? Daß es „Verein deutscher Ingenieure" heißen könnte, das glaube ich nicht mehr, nachdem ich die folgenden 2 Artikel gelesen habe:
Lesen Sie selbst, was in den VDI-Nachrichten stand, und lesen Sie nebenbei die Kommentare unseres Redakteurs Bernie!
Here they come:


Einsturz wie bei einer kontrollierten Detonation (VDI nachrichten, 12.10.2001)
Natürlich, so muß man die Leute verdummen! Es war natürlich so einigen Zeitgenossen aufgegangen, daß der Einsturz der WTC-Türme nach einer kontrollierten Detonation roch! Aber daß es eine kontrollierte Detonation WAR, das kann man natürlich nicht öffentlich behaupten, denn dann würde man zu großen Ärger bekommen mit den Geheimdiensten der ganzen Welt!
Bautechnik: Das Kollabieren der WTC-Türme war eine Kettenreaktion vertikal fallender Betondecken
Tja, wenn nur die Betondecken vertikal heruntergefallen wären, dann müßten die Fahrstuhlschächte und die Außenfassade doch eigentlich immer noch stehen, oder?

VDI nachrichten, 12.10.2001

Während auf dem Trümmergelände in New York die Aufräumarbeiten auf Hochtouren laufen, beschäftigen sich amerikanische Baufachleute mit dem Ablauf des Zusammenbruchs der WTC-Türme aus rein physikalischer Sicht.
Und während sie dies tun, dürfen sie auf keinen Fall an das Naheliegende denken, daß nämlich jemand die kontrollierte Sprengung der WTC-Türme geplant, in Auftrag gegeben und befohlen hat. Sonst würden sie nämlich ihren Job verlieren und auch sonst noch Ärger bekommen!
Die freigewordene Energie habe ausgereicht, den Großteil der Konstruktion zu pulverisieren.
Dann rechnet uns doch einmal die freigewordene Energie vor!
Das tragische Ende der beiden Türme des New Yorker World Trade Centers am 11. September nahm nicht unter der Wucht des Aufpralls oder dem Gewicht der beiden Passagierflugzeugen seinen Anfang.
Soso!
Das Eigengewicht der Betonplatten, aus denen die einzelnen Etagendecken bestanden, brachte die Türme zum Einsturz.
Soso! Das böse Eigengewicht war es also!
Die 110 Stockwerke hohen Bauwerke seien wie bei einer kontrollierten Detonation in sich zusammengefallen, urteilte der Statiker Medhat Okelly vom Infrastruktur-Unternehmen Parsons Brinckerhoff in New York jetzt in einem Gespräch mit den VDI nachrichten.
Schön formuliert! „Wie bei einer kontrollierten Detonation" Aber natürlich war es keine! Nein nein. Und wenn Sie morgen auf die Straße gehen und überfahren werden von einem Objekt das aussieht wie ein fahrendes Auto, dann können Sie trotzdem sicher sein, daß es IRGENDETWAS ANDERES gewesen ist, aber in gar keinem Fall ein fahrendes Auto! Sollte es doch ein fahrendes Auto gewesen sein, dann vertrauen Sie auf gar keinen Fall auf Ihren Eindruck, sondern fragen Sie Ihre Regierung um Rat!
Das äußere Stahlgerüst der Türme war nach dem Aufprall in sich stabil geblieben und nicht etwa eingeknickt oder seitlich gekippt.
Eben!
Tausende von Menschen konnten die Gebäude deshalb noch verlassen.
Die Leute konnten die Gebäude verlassen, wenn sie noch konnten. Sie hatten vom Zeitpunkt des Flugzeugaufpralls bis zur Zerstörung der Türme fast eine Stunde Zeit. Wo ist die Hitze des „Kerosinfeuerinfernos" nach einer knappen Stunde wohl geblieben?
Wären die Türme nur fünf Minuten schneller in sich zusammengebrochen, hätte es noch weitere 15 000 Opfer geben können, glaubt Okelly.
Dann sind ja die CIA-Agenten, oder wer es auch immer war, sehr, sehr nette Menschen! Die sich sehr um die Opfer gesorgt haben, und überhaupt! Sie hätten ja auch vorher das Knöpfchen betätigen können!
Der Ingenieur leitet ein Team von Fachleuten, die Bautruppen bei den Räumungsarbeiten an der „Ground Zero" genannten Einsturzstelle unterstützen. Das etwa 6,5 ha große Trümmergelände ist für die Bergungsarbeiten in verschiedene Bereiche aufgeteilt, in denen jeweils ein Bauunternehmen mit Statikern spezialisierter Firmen zusammenarbeitet, Parsons Brinckerhoff beispielsweise mit der Tully Construction Company. Hauptaufgabe war zunächst, zu verhindern, dass Trümmer nahe den Wänden der Wannenkonstruktion aus wasserundurchlässigem Beton (Weiße Wanne) weggeräumt wurde, ehe deren Zustand der Standfestigkeit bekannt war. Bei Untersuchungen auch mit Hilfe von Laserstrahlen wurden jedoch keine Schäden entdeckt. Die für 17 Firmen tätigen 1 150 Arbeiter auf dem Gelände werden deshalb von immer mehr Kranen und schwerem Gerät unterstützt.
Warum dieser ganze Aufwand? Warum nicht einfach ein wenig Kerosin draufgießen, anzünden, und alles schmilzt zusammen?
Der Bürgermeister von New York, Rudy Giuliani, rechnet damit, dass die Räumarbeiten neun Monate bis ein Jahr dauern werden, doppelt so lange wie ursprünglich vermutet. Insgesamt sind 1,2 Mio. t Schutt und Stahl zu beseitigen.
Ein super Auftrag, wenn man ihn bekommt!
Das aber wäre nur „ein Kinderspiel" verglichen mit den Anstrengungen, die nötig sein würden, um die Stahlverankerungen der Türme aus den Fundamenten im Gestein sowie Träger aus eingestürzten U-Bahn-Schächten „herauszuziehen", so Giuliani auf einer Pressekonferenz.
Nochmal: Einfach ein wenig Kerosin draufgießen, anzünden, und alles schmilzt zusammen!
Die Errichtung der Weißen Wanne machte es beim Bau in den späten 60er und frühen 70er Jahren möglich, die Türme sicher auf dem 20 m tief unter Geröll und Schlickschichten liegenden Gestein zu verankern, das sich wie das Rückgrat der Stadt von Nord nach Süd unter Manhattan erstreckt. Notwendig war diese Vorgehensweise nicht zuletzt, weil die Baustelle vom nahen Hudson River abgegrenzt werden musste. Wären die Betonwände jetzt in Mitleidenschaft gezogen gewesen, hätte mit dem Einbruch des Flusswassers gerechnet werden müssen.
Als bedeutend galt seinerzeit auch, dass die von dem amerikanischen Architekten Minoru Yamasaki konzipierte Turmkonstruktion aus senkrecht aufgestellten Stahlträgern bestand, die dann auf Etagenhöhe jeweils mit horizontalen Trägern verbunden wurden. So konnte auf Stützen innerhalb der Etagenflächen verzichtet werden. Die senkrechten Träger waren im Abstand von 1 m (Mitte zu Mitte) aufgestellt und bildeten eine Art Stahlkäfig als tragende Struktur der jeweils etwa 412 m hohen Türme.
Interessant!
Die nach Worten von Okelly jeweils etwa 4000 t bis 5000 t schweren Betondeckenplatten standen statisch mit der Stahlkonstruktion, nicht aber mit den Aufzugsschächten in Verbindung, so dass die Decken am 11. September unabhängig von den Aufzugschächten in die Tiefe stürzten.
Dann müßten doch die Fahrstuhlschächte immer noch stehen, oder? Aber wie soll man sich das vorstellen: „die Betondeckenplatten standen nicht mit den Aufzugsschächten in Verbindung"? Womit standen sie denn überhaupt in Verbindung? Verein deutscher Idioten...
Vorher, gleichzeitig oder kurz danach brachen dann auch die Fahrstuhlschächte zusammen.
Vorher, gleichzeitig oder kurz danach brachen dann auch die senkrecht aufgestellten Stahlträger der Turmkonstruktion zusammen. Fast zeitgleich. Eben wie bei einer kontrollierten Sprengung!
Die Gesamtenergiemenge reichte aus, um die 110 Etagen hohen Wolkenkratzer zu pulverisieren, so Jon D. Magnussen gegenüber der „New York Times".
Den Wolkenkratzer pulverisieren? Aus Mineralstoffplatten Mineralstaub machen? Ja, vielleicht. Zumindest teilweise. Aber aus Stahlträgern Stahlstaub machen? Wohl kaum!
Der Präsident von Skilling Ward Magnusson Barkshire in Seattle, einem Nachfolgeunternehmen von Worthington, Skilling, Helle, and Jackson, die seinerzeit die statische Berechnung der von Yamasaki entworfenen Türme erstellt hatten, sei ursprünglich davon überrascht gewesen, dass die Gebäude so geradelinig eingestürzt waren.
Er war überrascht, aber nur ursprünglich, also stimmt sein Weltbild jetzt wieder: Auch wenn es komisch war und aussah wie eine kontrollierte Sprengung, so möchte man ja nicht darüber nachdenken, nicht wahr? Die Regierung könnte doch wohl nicht ihre Finger im Spiel haben? Und wenn, dann würde sie es uns doch bestimmt sagen!
„Die Stahlträger scheinen dazu beigetragen zu haben, dass die Betondecken nicht seitlich oder schräg wegrutschten," vermutet Statiker Magnussen.
Die Stahlträger wurden ja mit weggesprengt und machten den Weg mit frei, also insofern haben sie durchaus dazu beigetragen, daß die Betonecken nicht seitlich oder schräg wegrutschten!
Schon bald nach der Katastrophe waren Experten zu dem Schluss gekommen, dass der Einschlag der Flugzeuge und die beim Verbrennen ihrer Kerosinladungen entstandene Hitze die stützende Stahlstruktur geschwächt habe.
Schöne Theorie, wie hat man denn die Höllenhitze fast eine Stunde lang konserviert?
Stahlträger hätten sich verworfen, so dass die oberen Etagen einbrachen und eine Kettenreaktion auslösten, bei der eine Etage nach der anderen auf die darunter liegenden herabstürzte.
Schöne Theorie, wieviel Tonnen Stahl kann man denn mit der Tankfüllung des Flugzeugs auf 500 °C bringen?
Die Gebäude bestanden unter anderem aus über 200 000 t Stahl, 325 000 m3 Beton und rund 93 000 m2 Glas.

Das Flugzeug wog etwas mehr als 100 Tonnen und hatte ca. 20 Tonnen Kerosin an Bord!
Dr. Frank A. Moscatelli, Physikprofessor am Swarthmore College in Pennsylvania, rechnete für die "New York Times" aus, dass die beim Einsturz insgesamt freigesetzte Energie den Gegenwert der Explosion von 600 t TNT entsprach.
Wenn man diese Rechnung einmal sehen könnte!
Er bezog dabei das Gewicht der Flugzeuge, ihre Geschwindigkeit beim Aufprall, Treibstoff und die Masse der Bauwerke ein. Der Großteil dieser Energie sei aber durch die Einwirkung der Schwerkraft beim Zusammenbruch freigesetzt worden.
Soso!
Eine Erklärung gibt es auch für die dichten Staubwolken, die während des Einsturzes aus den Gebäuden kamen. „Ein Bauwerk ist vergleichbar mit einem Akkordeon. Wenn es zusammenfällt, muss die darin befindliche Luft irgendwohin entweichen," erläutert Moscatelli.
Dann spielt uns doch einmal ein Lied auf einem Akkordeon aus Baustahl, mit 100 Zwischendecken aus Stahlbeton. Etwas anderes als das Lied vom Tod wird wohl nicht dabei herauskommen!
Die ursprünglichen Staubwolken verbreiteten sich mit einer Geschwindigkeit von mehr als 75 km/h in der Stadt. Kleine Mengen von Niederschlag waren bis zu 3 km weiter zu finden. VERONIKA HASS



Flugzeuge zerstörten Schutzmantel (VDI nachrichten, 21.9.2001)

World Trade Center: Stahlkonstruktion versagte nach kurzer Zeit – Gespräch mit Günter Timm
VDI nachrichten, 21.9.2001
Das Eindringen zweier vollgetankter Flugzeuge in die WTC-Tower zerstörte etliche Stützen der Stahlkonstruktionen und deren brandschutztechnische Ummantelung.
Also, das ist schon möglich, daß einige Stützen ihre „brandschutztechnische Ummantelung" verloren, aber sicher nicht alle!
Prüfingenieur Günter Timm: „Der Stahl war unmittelbar der Hitze explodierenden Kerosins ausgesetzt, so dass die Konstruktion sehr schnell versagte."
Welche Temperaturen erreicht man denn mit Kerosin und Luft bei Standardluftdruck? Kann man mit verschüttetem und brennenden Kerosin massive Stahlträger homogen durchwärmen? Und: die Konstruktionen versagten erst eine knappe Stunde nach dem Flugzeugaufprall, wie soll denn die Hitze so lange konserviert werden?
VDI nachrichten: Herr Dr. Timm, der Einsturz der 411 m hohen Türme des World Trade Centers (WTC) hat zahllose Menschen schockiert. Wie war es möglich, dass die Stahlbauten nach dem Flugzeuganschlag so schnell in sich zusammenbrachen?
Ja, wie?
Timm: Das ausgelaufende und explodierte Kerosin der eingedrungenen Flugzeuge hat zu einer so großen Hitzeentwicklung geführt, dass die Stahlstützen in kurzer Zeit ihre Tragfähigkeit einbüßten.
Soso, aber konkret, wieviel Kerosin war in dem Flugzeug, und welche Masse Stahl kann man damit auf welche Temperatur bringen? Und warum warten die Stahlstützen netterweise bis man die Gebäude fast evakuiert hat, bevor sie nachgeben?
Aber lassen Sie mich etwas weiter ausholen. Hochhäuser werden für die Lasten Eigengewicht, Verkehrslasten, Wind, Schnee und Erdbeben (soweit nötig) standsicher bemessen.
Soso!
Das galt auch für die Zwillingstürme des World Trade Centers in New York, die aus einer feuerbeständig ummantelten Stahlkonstruktion bestanden. Die Tower waren für alle genannten Verkehrslasten, sogar für Erdbeben berechnet worden.
Soso!
VDI nachrichten: Für Kollisionen mit Flugzeugen aber nicht.
Nein? Die Kollisionen mit Flugzeugen haben die Tower aber als solche überstanden!
Timm: Dieser Katastrophenzustand wird für Hochhäuser und auch für Normalbauten nicht berücksichtigt. Lediglich Kernkraftwerke werden gegen Flugzeugabsturz sicher bemessen.
Trotzdem blieben die Gebäude ja noch fast eine Stunde nach dem Crash stehen!
VDI nachrichten: Wie verlief denn der Prozess des Einsturzes der Zwillingstürme in New York?
Timm: Das Eindringen der Flugzeuge in eines der mittleren Geschosse zerstörte in diesem Stockwerk eine Reihe von Stützen und beschädigte weitere in ihrem Brandschutz.
Aha!
Das auslaufende Kerosin brachte eine sehr große Hitzeentwicklung, so dass die Stahlstützen in kurzer Zeit ihre Tragfähigkeit einbüßten.
Herr Timm, wenn das so war, dann sollten wir doch ab jetzt mit Kerosin und Luft Hartlöten, Schweißen und Einschrumpfen, da warten ja noch jede Menge Patente!
Sie versagten, und die Geschosse stürzten in sich zusammen.
Wer da versagt hat, das wäre noch im Detail zu klären!
Die Standsicherheit des zerstörten Geschosses war damit nicht mehr gegeben, und die darüberliegenden Geschosse entwickelten durch den dynamischen Stoß nach unten – infolge des großen Fallgewichtes – eine Zerstörung der darunter liegenden Gebäudeteile, so dass die Gebäude wie Kartenhäuser in sich zusammenfielen.
Wie Kartenhäuser, ohne Verformung, mit großer Staubentwicklung, na eben, deshalb ist es ja so komisch!
VDI nachrichten: Bei welchen Temperaturen wird es denn generell für Stahlbauten kritisch?
Timm: Stahl verliert in der Regel bei einer Temperatur von + 500 °C erheblich an Tragfähigkeit.
Wieviel Stahl kann man mit 20 Tonnen Kerosin auf 500 °C bringen? Wärmelehre...
Bei weiter steigenden Temperaturen vermindert sich damit die Lastaufnahme so erheblich, dass die Sicherheit nicht mehr gegeben ist. Dies ist auch der Grund, warum Stahlkonstruktionen im normalen Hochhaus- und Wohnungsbau feuerbeständig ummantelt werden, so dass die kritischen Temperaturen erst nach 90 oder 120 Minuten erreicht werden.
Dann muß es aber auch 90 oder 120 Minuten tüchtig brennen. Das Kerosin ist schon nach 1 oder 2 Minuten weg, wetten?
Vermutlich sind aber bei der Explosion des Kerosins in den beiden Türmen des World Trade Centers die Stahlverkleidungen beschädigt worden, so dass der Stahl der extremen Temperatur unmittelbar ausgesetzt war oder aber wesentlich höhere Temperaturen erreicht wurden.
Konkret: welche Temperaturen? Da warten noch Patente!
VDI nachrichten: Wie hätte sich denn bei einem Katastrophenfall wie am 11. September in New York eine Stahlbetonkonstruktion verhalten?
Timm: Die Tragfähigkeit der Stahlbetonkonstruktionen ist allein für den Beton auch bei höheren Temperaturen wesentlich größer als für Stahl. Die Bewehrung muss im Stahlbeton entsprechend durch Beton ummantelt werden, so dass damit die Feuerschutzklassen F 90 oder F 120 gebildet werden. Das bedeutet – wie vorher gesagt –, dass die Konstruktion 90 Minuten oder 120 Minuten einer Brandbelastung bis zu 1000 °C standhält.
Hört, hört!
VDI nachrichten: Stahlbetonbauten haben also bei hohen Brandlasten gegenüber Stahlbauten keine Vorteile?
Timm: Doch – der Stahlbeton hat den Vorteil, dass er auch bei Versagen der Bewehrung noch eine erhebliche Tragfähigkeit für Druckkräfte aufweist, so dass zum Beispiel der Zusammenbruch des inneren Kernes im World Trade Center wahrscheinlich erst wesentlich später eingetreten wäre. Damit ist festzustellen, dass Stahlbetonkonstruktionen generell nicht so filigran wie Stahlkonstruktionen ausgebildet werden und durch die Robustheit gegen Brand standsicherer sind.
Die „filigrane Stahlkonstruktion" hat ein Verkehrsflugzeug geschluckt ohne umzustürzen. Ist das etwa nichts?
VDI nachrichten: Weshalb stürzten die Türme des World Trade Centers denn in sich zusammen? Hätte die Konstruktion nicht auch abknicken können?
Endlich mal eine gute Frage vom VDI!
Timm: Die Aufnahmen zeigen, dass sich das Kerosin über das gesamte Geschoss ausbreitete, denn auch auf der Rückseite waren Feuersbrünste zu erkennen.
Und so gleichmäßig! So super 100% gleichmäßig! Hinter Trennwände und Aufzugsschächte, wie auf Bestellung!
Dies hatte zur Folge, dass auch der Kern und damit die Tragkonstruktion über die gesamte Grundfläche gleichzeitig und gleichmäßig beschädigt wurde.
Ja, ja, gleichzeitig und gleichmäßig! Da stecken Patente drin!
Mit dem Einbrechen des Kernes versagte die Standsicherheit des Gesamtgebäudes, so dass die Konstruktion in sich einstürzte. Ein Einknicken der Konstruktion kann dann entstehen, wenn durch einseitige Beschädigung eines Gebäudes die Tragfähigkeit zum Beispiel sämtlicher Außenstützen in einer Gebäudehälfte versagt, so dass ein Abknicken möglich wäre.
Pfiffiger Kerl! Waren die Türme des WTCs etwa nicht einseitig beschädigt, und zwar durch den Aufprall je eines Verkehrsflugzeuges?
VDI nachrichten: Unterscheiden sich bei Stahlbauten die Vorschriften in den USA von denen in Deutschland?
Timm: Die Vorschriften für den Brandschutz bei Stahl und Stahlbeton sind in Deutschland und den USA vergleichbar. Hochhauskonstruktionen, die eine besondere Bedeutung im Hinblick auf den Brandschutz haben, werden mit entsprechenden Sicherheitstreppenhäusern konstruiert, und dies unabhängig von Stahl- oder Stahlbetonbauten. In Deutschland wie in den USA werden die Stahlbauten durch Verkleidungen feuerbeständig ummantelt, und zwar in der Regel für Zeiten von 120 bis 180 Minuten. Teilweise sind auch 240 Minuten – sprich F 240 – als Brandschutz vorgesehen.
ELMAR WALLERANG




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