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POKRZYWNICKIANA
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| A site dedicated to researching
szlachta families of the name Pokrzywnicki, especially the
von Pokrzywnicki (since 1775 also: von Bock) family that came to
East Prussia in about 1650. |
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corrections or addenda, please do contact the author, Nikolai von Pock (olim
Pokrzywnicki), at: [email protected] (in English, auf Deutsch, en français) |
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last revision:
June 27, 2004 |
meine Anmerkungen in [...]
Abel, Caspar, 1711, Preußischer Ritter-Saal, oder
Alphabetische Designation des gesamten hohen und mit Fürstlichen,
Gräf- und Freiherrlichen Familien, untermengten Adels, in allen Königlich
Preußischen Reichen und Landen mit dessen Herrschaften, Schlössern
und Güthern (= Anhang zu ders.: Caspar Abels fortgesetzte, vermehrte
und verbesserte Preußische und Brandenburgische Reichs- und Staats-Geographie
– Worinnen ... Vornemlich die Reiche und Länder Preussen und
Schlesien ... beschrieben. Anbey auch von den Bischöffen von Culm und
Ermland im Pohlnischen Preussen ... Ingleichen von den Hertzogen von Mecklenburg
und Curland ... eine kurtze Nachricht gegeben, Und zuletzt einige Schlesien
betreffende Documenta u. Friedens-Schlüsse mit angehänget worden.
Leipzig und Stendal: ..., 1711. 2.A.
Leipzig u. Gardelegen: E. H. Campo, 1735. 3.A. Leipzig
und Gardeleben, In Verlag Ernst Heinrich Campen, privil. Buchh. der Alten-Marck,
1747).
– keine Erwähnung –
***
Gallandi, Johannes, 1926, Altpreußisches
Adelslexikon [Ist eine Edition des handschriftlichen genealogischen Nachlasses
Gallandis im GStA PK. Erschienen sind nur Lfgen. 1-4: Adamkewitz bis (Rogalla
v.) Bieberstein]. In: Prussia 26 (1926) 275-285;
27 (1927) 67-114; 28 (1928) 245-291; 31 (1935) 69-117 (auch als Sonderdrucke).
***
Hefner, Otto Titan v., 1860, Stammbuch des blühenden und abgestorbenen
Adels in Deutschland. 4 Bde., Regensburg: Manz, 1860-1866. / Bd. 1 (1860)
S. 137, Bd. 3 (1865) S. 173.
Bd. 1 (1860) S. 137:
[Insgesamt werden 25 Geschlechter Bock aufgeführt]
3. Bock. Auch in Polen ist dieser Name
einheimisch; denn ein Sprößling der poln. Familie v. Pockrzwinicki
(Bock) mußte auf des Königs Friedrich II. von Preußen
Befehl sich v. B. schreiben. Das Wappen: Hufeisen mit Kreuz, auf welchem
ein Vogel. (v. Ledebur I. 76 III. 205).
Bd. 3 (1865) S. 173:
Pokrzywinski. Auf Prussy in Westpreußen.
W.: Boncza. (v. Ledebur II.214.)
Pokrziwnicki, Bock und Pokrziwnicki.
Der poln. Name wurde von König Friedrich II. von Preußen in den
deutschen Namen v. Bock umgeändert. Wappen: Slepowron. Die noch blühende
Familie v. B. ist in Preußen seßhaft. (v. Ledebur II.214.) S. Bock.
Pokrzywnicki. Wappen: Lubicz. Kommt nur
in der Person des Domsyndikus v. P. zu Pelplin 1854 vor. (v. Ledebur II.214.)
***
Hellbach, Johann Christian v., 1825, Adels-Lexikon.
2 Bde., Ilmenau: Bernhard Friedrich Voigt, 1825-1826 (Nachdruck:
2 Bde., Graz: Akad. Druck- u. Verl. Anst., 1976).
– keine Erwähnung –
***
Janecki, Marcelli (Hg.), 1892, Handbuch des Preußischen Adels,
hrsgg. unter Förderung des Kgl. [Preußischen] Herolds-Amtes.
2 Bde., Berlin: Mittler, 1892-93.
– keine Erwähnung –
***
Janecki, Marcelli (Hg.), 1897, Preußens Schwertadel 1871-1896
– Ein genealogisches Handbuch. Berlin: Bruers, 1897.
– keine Erwähnung [gibt nur die seit 1871 infolge
militärischer Tüchtigkeit neu geadelten Familien] –
***
Kneschke, Ernst Heinrich (Hg.), 1859, Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon.
9 Bde., Leipzig: Voigt, 1859-70, Nachdruck Leipzig: Degener 1929-30. /
Bd. 1 (1859) S. 496, Bd. 7 (1867) S. 205.
Bd. 1 (1859) S. 496:
Bock v. Bockrziwnitzki, Pokrzywnicki (In Blau ein mit
den Stollen nach unten gekehrtes silbernes Hufeisen, dessen Rücken
mit einem kleinen, goldenen Kreuze geziert ist, auf welchem ein
Rabe, mit einem goldenen Ringe im Schnabel, steht). Polnisches, zum Stamme Stepowron gehörendes Adelsgeschlecht,
welches in Ostpreussen im Kreise Neidenburg begütert wurde, und aus
welchem mehrere Sprossen in der k. preuss. Armee standen, welche sich auf
Befehl des Königs Friedrich II. von Preussen v. Bock nennen mussten.
In der Hand der Familie war 1800 Frankenau und 1820 Dietrichsdorf (Frh.
v. Ledebur, I. S. 76 u. III. S. 205).
Bd. 7 (1867) S. 205:
Pokrziwnicki, Bock und Pokrziwnicki. Altes, polnisches,
dem Stamme Slepowron einverleibtes Adelsgeschlecht, welches in Ostpreussen
bereits 1752 im Kreise Neidenburg zu Frankenau sass und später im
genannten Kreise und im Kreis Osterode mehrere andere Güter an sich
brachte. Der polnische Name wurde vom Könige Friedrich II. von Preussen
in den deutschen Namen v. Bock umgewandelt. Zu dieser Familie gehörte der 1812 verstorbene k. preuss. Generalmajor Johann
Michael v. Bock (Freih. v. Ledebur, II.
S. 214).
***
Ledebur, Leopold Frhr. v., 1855, Adelslexicon der Preußischen
Monarchie. 3 Bde., Berlin: Rauh, 1855. / Bd. 1 S. 76, Bd. 2 S. 214, Bd.
3 S. 205.
Bd. 1 S. 76:
Bock von Bockrziwnitzki (Wappen Slepowron:
Hufeisen mit Kreuz, auf welchem ein Vogel.). Mehrere Officiere in der
Armee. In Preussen: Frankenau (Neidenburg) 1800.
Bd. 2 S. 214:
Pokrziwnicki, Bock
u. Pokrziwnicki vergl. I. 76. (W. Slepowron).
Der Polnische Name ist vom Könige Friedrich
II. in den deutschen Namen v. Bock umgewandelt worden. Dahin gehört
der im Febr. 1812 verstorbene General-Major Johann Michael v. Bock. In Preussen:
Dietrichsdorf (Neidenburg) 1806. Frankenau (ibd.) 1752. 1806. Kommerau
(ibd.) 1806. Lomno (ibd.). Marienfelde
(Osterode). Pentzken (Neidenb.). Sagsau (ibd.). Seelesen
(Osterode). Thymau (ibd.). Warneinen (ibd.). [die Angabe „Febr. 1812“ und auch die Jahreszahlen bei den Gütern dürften
auf den Ms. A. B. Königs beruhen, vgl. auch Mülverstedt (1854).]
Pokrzywinski (W. Boncza). In Westpreussen:
Prussy (Conitz) 1782.
Pokrzywnicki (W. Lubicz). Ein v. P. Domsyndicus zu Pelplin
1854. [Fehlzuweisung: Der bischöfliche Syndikus zu Pelplin Michael
v. P. (1808-1855) gehört zur Familie des Wappens Boncza]
Bd. 3 S. 205:
Bock von Bockrziwnitzki (I. 76). Pokrzywnicki (W. Slepowron). In Preussen:
Dietrichsdorf (Neidenburg) 1820. Frankenau (ibd.) 1800.
***
Meckelburg, Friedrich Adolph, 1853/57, Entwurf einer Adels-Matrikel
für die Provinz Preußen [Hiermit dürfte Altpreußen
gemeint sein, da Meckelburg im Staatsarchiv in Königsberg arbeitete,
wo nur wenige Akten mit Bezug auf Westpreußen vorhanden gewesen sein
dürften.] – Nach archivalischen und anderen Quellen zusammengestellt.
Königsberg: Koch in Comm., 1857. / S. 7 u. 77 [Angaben: Herkunft; Besitz]
S. 7:
v. Bock: siehe v. Pokrziwnicki
S. 77:
1445) v. Pokrziwnicki (auch v. Bock und Pokrziwnicki),
Polen, auf Dietrichsdorf, Frankenau, Kommerau, Lomno, Marienfelde, Pentzken,
Prussy, Sagsau, Selesen, Thymau und Warneinen.
***
Rietstap, Johannes B., 1884, Armorial Général [Allgemeines
Wappenbuch]. 2 Bde. Text und 4 Bde. Abb., 2ème éd., Gouda:
van Goor Zonen, 1884-87. / Bd. 1 (1884) S. 224, Bd. 2 (1887) S. 459.
Bd. 1 (1884) S. 224:
Bock-Pokrziwnicki – Pol.[ogne], Prusse. Les armes de
Slepowron.
Bd. 2 (1887) S. 459:
Pokrzywinski – Prusse. Les armes de Boncza.
Pokrzywnicki – Prusse. Les armes de Lubicz.
Pokrzywnicki – Pol.[ogne], Prusse. Les armes de Slepowron.
–––
Boncza – Pol. D’azur à une licorne ramp.[ant]
d’arg.[ent]. Cq. Cour. [Casque couronné]. C.[imier] : la licorne, iss.[ant].
Lubicz – Pol. D’azur à un fer-à-cheval d’arg.[ent],
les bouts en bas, acc.[ompagné] entre ses branches d’une croisette
pattée du même. Cq. Cour. [Casque couronné]. C.[imier] :
trois pl.[umes] d’aut.[ruche], une d’arg.[ent] entre deux d’azur.
Slepowron – Pol. D’azur à un fer-à-cheval
d’arg.[ent], les bouts en bas, sommé d’une croisette pattée
d’or sur laquelle est perché un corbeau de sa.[ble], tenant en
son bec une bague d’or. Cq. Cour. [Casque couronné]. C.[imier] :
le corbeau, tenant la bague.
***
[Siebmacher (1854)] J.[ohann] Siebmacher’s
großes und allgemeines Wappenbuch in einer neuen, vollständig
geordneten und reich vermehrten Auflage mit heraldischen und historisch-genealogischen
Erläuterungen. 370 Lfgen. Nürnberg: Bauer und Raspe, 1854-1906.
— Band 3, 2. Abt., [1. Bd.], Der blühende Adel des Königreichs
Preußen. Edelleute. Bearb. v. G.A. v. Mülverstedt. Nürnberg:
Bauer und Raspe, 1878. – Band 3, 2. Abt., 2. Bd., Der Preußische
Adel. Edelleute (Nachträge und Verbesserungen). Bearb. v. G.A. v. Mülverstedt.
Nürnberg: Bauer und Raspe, 1906. – Band 6, 4. Abt. [1] Ausgestorbener
Preußischer Adel. Provinz Preußen. Edelleute. Bearb. v. G.A.
v. Mülverstedt. Nürnberg: Bauer und Raspe, 1874. — Nachdruck u.d.T.:
J.[ohann] Siebmacher’s großes und allgemeines Wappenbuch: Bd. 14:
Die Wappen des preußischen Adels (1. Teil). Neustadt a.d. Aisch: Degener,
1973; Bd. 15: Die Wappen des preußischen Adels (2. Teil). Neustadt
a.d. Aisch: Degener, 1981; Bd. 16: Die Wappen des preußischen Adels
(3. Teil). Neustadt a.d. Aisch: Degener, 1978. / Teil III.2.I (1878) S. 91
u. 302, Tafel 117 u. 356 (Nachdruck Bd. 14); Teil III.2.II (1906) S. 22,
Tafel 17 (Nachdruck Bd. 15); Teil VI.4 (1874) S. 8 u. 62, Tafel 4 u. 46.
(Nachdruck Bd. 16).
Teil III.2.I (1878) S. 91:
Bock IV., (Taf. 117)
von Bockrziwnitzki, polnischer Adel zur Genossenschaft Slepowron
gehörend. Im Königreich angesessen. Wappen: In B. ein s. Hufeisen, mit g. Kreuzlein besteckt, auf welchem
ein Rabe mit einem Ring im Schnabel sizt. Auf dem Helm der Rabe wie
im Schild. Decken: b., s.
Teil III.2.I (1878) S. 302:
Pokrzywinski, (Taf.
355) Ein noch zu Ende des vorigen Jahrhunderts in Westpreussen ansässiges,
zum Wappenstamm Boncza gehöriges Geschlecht. Schild: B. mit w. Einhorn.
Helm: gekr.; das Einhorn wachsend. Decken: b. u. w.
Pokrzywnicki I.,
(Taf. 355) Nach dem v. Ledeburschen Adelslexicon II.
S. 214 soll der 1854 als Domsyndikus zu Pelplin lebende v. P. das Wappen
Lubicz geführet haben. Wappenbeschreibung: siehe Nieborski. [Wappen: In B. ein s. Hufeisen zwischen dessen Stollen
ein s. Kreuzlein. Auf dem Helm drei s. Federn. Decken: b.s. – die Abbildung
der Tafel zeigt allerdings nicht das Wappen Lubicz, sondern die Grundform
des Wappens Slepowron]
Pokrzywnicki II.,
(Taf. 356) Seit c. 1770 v. Bock u. P. In Ostpreussen (Masuren) seit Anfang
des vorigen Jahrh.[underts] begütert und mehrfach früher in
Preuss.[ischen] Militärdiensten, in denen ein Mitglied zum General
avancierte († 1812). Schild: B.[lau] mit
w.[eißem, d.i. silbernem] ein w. Kreuz einschliessendem Hufeisen.
Helm: Rabe mit g.[oldenen] Ring im Schnabel. Decken: b. u. w. [Bis auf die falsche Blickrichtung des Raben
in der Abbildung der zugehörigen Tafel – was nur ein Versehen sein kann, da sich
eine korrekte Vorlage in Mülverstedt’s Siegelsammlung findet – ist
dies alles völlig richtig; genauer wäre die Jahreszahl 1775
für die Beilegung des Namens Bock]
Teil III.2.II (1906) S. 22:
Bock-Pokrziwnicki. (Taf. 17) Es ist bekannt und verbürgt, dass K.[önig]
Friedrich II. von Preussen gelegentlich einer Revue einem von ihm angeredeten
Offizier aus dem altpolnischen, in Masuren einheimischen und noch jetzt
nicht ausgestorbenen Geschlechts v. P.[okrziwnicki] nach Nennung seines
Namens verdriesslich zurief: „Er heisst v. Bock“, infolge dessen die
Familie den letzteren Namen entweder allein annahm oder mit ihrem Stammnamen
verbunden führte. Anscheinend hat sie auch ihr Wappen verändert.
Schild: W.[eiß, d.i. silbern] mit einem aufspringenden
r.[oten] Hirsch auf gr[ünem] Boden. Helm: Hauender geharnischter
Arm. Decken: r. u. w. [dieses Wappen
sieht dem der danebenstehenden uradeligen Familie Bock (Schlesien) so
ähnlich, daß es mit größter Wahrscheinlichkeit auf
eine Verwechselung mit derselben zurückgeht, oder vielleicht liest
Mülverstedt hier Zedlitz-Neukirch (1838) sehr oberflächlich,
der zu den Herren v. Bock bemerkt, daß sie alle dasselbe Wappen
mit kleinen Abwandlungen führten, was auch auf die B.-P. zu beziehen
m.E. allerdings eher einer Überinterpretation des Textes gleichkäme;
beachte auch seinen späteren Brief an Gallandi von 1908.]
Teil VI.4 (1874) S. 8:
Bock, B. u. Pokcziwnicki, (Taf. 4) [das c in Pokc... ist wahrscheinlich ein Druckfehler
und durch r zu ersetzen] Ein polnisches, ursprünglich den letzteren
Namen führendes, seit Ende des 17. Jahrh.[underts] in Masuren angesessenes
wenig ausgebreitetes Geschlecht, das dem Preuss.[ischen] Heere mehrere
sehr tapfere Offiziere gegeben hat. Einem derselben soll das Geschlecht
den deutschen Namen, den K. Friedrich II. dem nach seinem Namen
gefragten Offizier beigelegt habe, zu verdanken haben. Schild: Auf B.[lau] ein w.[eißem, d.i. silbernem] mit g.[oldenem] Kreuz bestecktes Hufeisen, worauf ein Rabe mit
g. Ring im Schnabel. Helm: gekr.; der Rabe.
Decken: b. u. w.
Teil VI.4 (1874) S. 62:
Pokrzywnicki, (Taf.
46) Ein Polnisches, nicht mit dem gleichnamigen in Masuren auf Sagsau
seit der Mitte des 16. Jahrh. blühenden Geschlecht zu verwechselndes,
das auch in Masuren vorübergehenden Grundbesitz zu Ende des 17. und
Anfange des 18. Jahrh. hatte und zum Wappenstamm Boncza gehörte.
Schild: R. mit w. springenden Einhorn. Helm: gekr.; das Einhorn wachsend.
Decken: r. u. w. [Diese etwas konfundierende Notiz entspricht sicher nicht
dem, was Mülverstedt mitteilen wollte: Auf Sagsau im Hauptamt Neidenburg erscheinen
um 1589 Pokrzywnicki des Wappens Bończa – vgl. Mülverstedt (1863). Diese dürfen nicht mit den Mitte
des 17. Jh. ebenfalls in die Gegend gekommenen Bock-Pokrzywnicki
verwechselt werden. Vermutlich stammen jedoch beide Familien aus dem jenseits
der Grenze gelegenen Pokrzywnica oder waren zumindest zur Zeit der Bildung
fester Familiennamen dort begütert.]
***
Tyroff, Conrad (Hg.), 1826, Wappenbuch der Preußischen Monarchie,
16 Bde., Nürnberg: Tyroff, (1826) 1831-1868.
– noch
nicht gesehen –
***
Zedlitz-Neukirch, Leopold Frhr. v., 1836, Neues Preußisches Adelslexikon
oder genealogische diplomatische Nachrichten von den in der preußischen
Monarchie ansässigen fürstlichen, gräflichen, freiherrlichen
und adligen Geschlechtern. 4 Bde. u. 2 Suppl.-Bde., Leipzig: Reichenbach,
1836-44. / Bd. 1 (1836) S. 262, im Artikel „BOCK, die Herren von“ (unter
diesem Eintrag werden sämtliche verschiedenen Familien Bock abgehandelt).
„[...]
Viele Herren v. Bock, die in der preuss. Armee dienten oder noch dienen,
stammen von der polnischen Familie v. Pockrzwinicky (Bock) ab und mussten
auf Befehl Friedrichs des Grossen sich Bock nennen. [...]“ [die Schreibung
Pockrzwinicky übernimmt Z.-N. augenscheinlich aus den Ms. A. B. Königs.
Vielleicht entlehnt sich die fehlerhafte Zuweisung eines einen Bock zeigenden
Wappens an die Familie Pokrzywnicki bei Siebmacher von Z.-N.s genereller
Zuschreibung jenes Wappens an die Familie(n) Bock, obwohl m.E. der Kontext
klar erkennen läßt, daß Z.-N. hier die Pockrzwinicky nicht
mitgemeint hat].