Biermond (1998)

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Infos zu den Songs


Mit seinem zweiten Werk Biermond verliert Peda seine Unsicherheit und man merkt, dass er sich sichtlich wohl fühlt auf dem neu eroberten musikalischen Terrain. Die Texte sind deutlich selbstbewusster und haben schon deutlich einen Hang zur übertriebenen
Selbstüberschätzung, die Peda ein Jahr später als sein Markenzeichen etablieren würde. In einem Interview gab Peda an, dass es das Ziel dieses Albums sei, sich auf eine Stufe mit Jesus zu stellen. Der Begriff Biermond und das Coverartwork sollen seine
Überlegenheit gegenüber allen anderen Menschen verdeutlichen. Und musikalisch ? Hat es da Veränderungen zum vom rein
musikalischen Standpunkt aus enttäuschenden Vorgängeralbum gegeben ? Glücklicherweise ja. Peda rockt endlich wieder, was ja seit dem Spätzlehit „Grabstein" nicht mehr so recht gelingen wollte. Denn immer wenn Peda versuchte anständig zu rocken, kam nur verkrampfte Großmutter aus den Lautsprechern und das wollte damals keiner. Jetzt gibt's bei „Yoga mit dir ;)" wieder amtlich eins aufs Dach und das ist auch gut so. Also endlich wieder Peda pur und das musikalisch und textlich in Höchstform. Yeah !

13 exzellente Songs inklusive der Singleauskopllung „I bin a Tiger", das auf dem legendären Track „Da Peda isn Tiga", den Peda beim Spätzle '78 Soundcheck jammte und so ungewollt das Publikum begeisterte, basiert, dann kommt der Höhepunkt der Platte. Nach fast 30 Jahren darf Peda auf dessen Anfrage hin sein Idol und größtes musikalisches Vorbild featuren - Dee Dee Ambroška, Und ganz nebenbei ist Krawitzkusch Peppone auch noch auf disen Track. Leider ist es nur ein Instrumental, doch das stört nicht weiter.
Alles in allem ist dies sicherlich Pedas durchgehend stärkstes Album bis dato, deshalb gebe ich auch die Note 9 von 10
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