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| Der Weg des Tarot |
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| Die Kraft der Aubacca Bovis oder Ioviskraft Die Kraft der Karten Die Kraft der Knoten Astrologie Tutorium |
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| Das Chaos des neuen Jahrtausends und der Weg des Tarot Einige Bemerkungen zum Buch "Ground Zero and the quest for the lost 23th Magnum Arcanum of Tarot" by E. Bevi, Crypta Press, Ontario 2002. Von *** Zusammenfassung: In seinem neuen Buch f�hrt der Tarot-Forscher E. Bevi den Nachweis, dass in fr�heren Jahrtausenden eine 23. Magnum-Arcanum-Karte existiert haben muss. Damit ist die prognostische Kraft der heute zirkulierenden Tarot-Karten in Frage gestellt. Abstract: In his new book well known Tarot expert E. Bevi is on the quest for the lost 23th Magnum Arcanum card. His striking findings put a big question mark behind the prognostic value of Tarot cards now in use. A review by *** |
| Die Kraft der Aubacca Bovis oder Ioviskraft Die Kraft der Karten Die Kraft der Knoten Astrologie Tutorium |
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| Vor gut zwanzig Jahren hat E. Bevi mit dem leider nie ins Deutsche �bersetzten und im englischen Original vergriffenen B�chlein "Tarot � Road to wisdom" ein in bestimmten Kreisen oft genanntes Werk geschaffen. Darin vertiefte Bevi �berlegungen, die Court de Gebelin, der Grosse Kenner der Symbolik im 18. Jahrhundert (vgl. Sergius Golowin, Lexikon der Symbole, Wiesbaden 1980, S. 340) in seinem Werk "Le monde primitif" (Paris 1775�1784) ge�ussert hat. Wie Court de Gebelin sah Bevi damals im Tarotspiel die Quintessenz der alt�gyptischen Religion sowie orientalischer und indischer Mysterien. Als Mittler figurierten "�gypter" und "B�hmer" und sp�ter die Fahrenden des Mittelalters. In seinem nach 20-j�hrigem Schweigen ver�ffentlichten Werk "Ground Zero and the quest for the lost 23th Magnum Arcanum of Tarot" greift Bevi nun die Untersuchungen von Collin de Plancy, einem grossen Forscher des 19. Jahrhunderts, auf, der Nachrichten gesammelt hat, laut denen sich die genannten Mittler-St�mme lange unter der Erde aufhielten: "Man glaubt, dass sie es sind, die die weiten H�hlen gruben, die sich noch in Deutschland finden." In den Jahren des Daseins in Einsamkeit und Dunkelheit h�tten sie dort magische F�higkeiten entwickelt, die der Volksglaube gerne den Fahrenden zuschreibt Das "Volk in den H�hlen" Dieses "Volk in den H�hlen" identifiziert Bevi mit den Bewohnern der H�hle des platonischen H�hlengleichnisses (Plato, "Staat", VI 1�5). Da Plato hier, wie bereits Cephalius von Anz�re (De Platone Aegyptico, Spalte 1438, Edmunds) gezeigt hat, einer �gyptischen (und damit einer im Kerne postatlantischen) Geheimlehre folgt, kommt Bevi zum Schluss, dass es sich "beim Volk in den H�hlen" um die �berlebenden der Atlantis-Katastrophe (vgl. Plato, "Timaios" und "Kritias") handeln muss. Darin wird man Bevi umso eherfolgen, als bereits im 11. Jahrhundert der maurische Gelehrte Ibn Ha'rushi in seiner Schrift �ber die platonische H�hle, die nur in einer lateinischen �bersetzung des 14. Jahrhunderts auf uns gekommen ist (De antro Platonico, ed. Bassler), zu den gleichen Schl�ssen gelangt (was Bevi offenbar nicht bekannt ist). Einleuchtend auch, was Bevi zur "Zeit der H�hle" zu berichten hat: Im medisch-summerische Sunar�-Mythos wird erz�hlt, dass Uuduuri nach einem Kampf mit dem Sonnengott Hottrah 40 Dekaden in der Dunkelheit der Erde verbrachte, um sein Augenlicht wiederzuerlangen. Analog h�tten sich die Atlantiden nach der Explosion des Aubacca-Generators in H�hlen zur�ckgezogen, um in der Finsternis die geschw�chte Sehkraft zu regenerieren � eine These, die von der modernen Ophthalmologie gest�tzt wird. Wie stark die Entladung der Aubacca-Energie auch auf psychoneurologischer Ebene gewesen sein muss, geht im �brigen aus der Schilderung der Blendwirkung des Sonnenlichtes hervor, der die �berlebenden Atlantiden noch lange nach ihrer R�ckkehr an die Erdoberfl�che ausgesetzt waren. Atlantisches Urtarot Darauf aufbauend f�hrt Bevi das "Tarot der Zigeuner" auf atlantische Urspr�nge zur�ck. Allerdings gilt es dabei zu bedenken, dass die "Zeit der H�hle" f�r die �berlebenden Atlantiden weniger eine Zeit der Akkumulation von magischen F�higkeiten als der Rekonstruktion ihres vormaligen Wissens war, das durch die Explosion des Aubacca-Generators und den Untergang von Atlantis einer Globalfragmentierung unterworfen war (Bevi, S. 66). Eine vollkommene Wiederherstellung des Urwissens war unter solchen Bedingungen nicht m�glich (hier stimmt Bevi der Beurteilung des "H�hlenwissens" durch Platon zu); manches sollte verloren bleiben, darunter auch "the 23th Magnum Arcanum of Tarot" (Bevi S. 71). Hier stellen sich zwei Fragen. 1. Welche Indizien sprechen daf�r, dass eine solche Karte jemals existiert hat? 2. Was war auf ihr zu sehen und was stellte sie dar? Die 23 St�mme der "Urb�hmer" Eine mittelalterliche Legende weiss, dass die "B�mer" vor Urzeiten eine Gemeinschaft von 23 St�mmen bildeten, zu denen auch die "�gypter" und die "Inder" z�hlten. Diese h�tten auf einer Insel mit 23 St�dten gelebt. Sp�ter h�tten 22 St�mme ein Rad mit 22 Speichen gebaut. Die Einwohner der 23. Stadt seien �ber die Zahl der Speichen ver�rgert gewesen, h�tten V�gel gefangen und seien auf ihnen in alle Welt hinaus geflogen. Auf der Suche nach ihnen und den Geheimnissen, die sie mit sich genommen h�tten, m�ssten die restlichen St�mme seither die Welt befahren. Diese Legende hat man lange Zeit f�r eine sp�te Erfindung des Mittelalters gehalten. Tats�chlich konnte Bevi den Nachweis erbringen, dass sie bereits in einer irischen Handschrift des 4. Jahrhunderts erw�hnt wird, sie somit protokeltischen Ursprungs sein d�rfte (Bevi, S. 101). Eine lateinische Glosse in dieser Handschrift wirft dabei ein ganz besonderes Licht auf unser Problem: eas XXIII civitates antiqui ludi populum dicunt. Dies wird meist mit "diese 23 St�dte nennen die Alten das Volk des Spieles" �bersetzt, Bevi (S. 143) seinerseits zieht "diese 23 St�dte/St�mme nennt man das Volk des alten Spieles" vor. Weitere Beweise f�r die Existenz der 23. Karte will Bevi in seinem n�chsten Werk pr�sentieren (S. 347). Der Adler mit der Schlange Es ist hier nicht der Ort, Bevis Suche nach dem Bild der verlorenen Karte (S. 160 bis 452) im Einzelnen zu referieren. Wie so oft bei einer solchen Suche waren T�ren pl�tzlich verschlossenen, Dokumente nicht mehr "auffindbar". "Material" ist dennoch einiges zusammengekommen. Am interessantesten sind vielleicht die nach wie vor unter Verschluss gehaltenen Akten des Templer-Prozesses von Toulouse, in dem eine der Urteilsbegr�ndungen lautet: quia pinxerunt in templo XXXIII imagines nefarrias sicut a pede pendentem vel Satanam vel aquila cum serpente et cetera (weil sie in ihrem Tempel 23 sch�ndliche Bilder wie einen am Fusse Aufgeh�ngten, den Teufel oder den Adler mit der Schlange gemalt haben" (Bevi, S. 401). Dieser Fund best�rkte Bevi in der Ansicht, dass im Tarot "alles bereits vorhanden war". Der "Turm" nimmt die Zerst�rung von Atlantis vorweg, die Karte mit dem Adler und der Schlange enthielt die Warnung, eine Warnung, die in Atlantis zwar noch nicht verstanden wurde, die aber sicher in unserer Zeit verstanden worden w�re, wenn das Spiel vollst�ndig auf uns gekommen w�re (Bevi, S. 500). Tarot: Prognostischer Wert in Frage gestellt Man mag Bevis Schlussfolgerungen teilen oder nicht. Fest steht indessen nach der Lekt�re dieses Werks, an dem niemand vorbeikommen wird, dass der prognostische Nutzen der derzeit kursierenden Tarotkarten, sei dies nun auf das "Ganze" oder pers�nliche Lebenswege bezogen, stark angezweifelt werden muss. Vorsicht ist auf jeden Fall geboten! |
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| Die Aubaccakatastrophe: Urbild der Zerst�rung |
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| Die Zerstreuung der 22 St�mme: Auch f�r Atlantis stand das Gl�cksrad nicht still! |
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| A pede pendentem pinxerunt... |
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