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Roland Günter (* 21. April 1936 in Herford) ist ein deutscher Kunst- und Kulturhistoriker und Pionier bei der Rettung von Industriebauten vor dem Abriss. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen über die Industriekultur, das Ruhrgebiet, und über seine zweiten Heimaten, Italien und die Niederlande. Roland Günter ist außerdem 1. Vorsitzender des Deutschen Werkbunds NRW.
[Bearbeiten] Werdegang
Nach dem Abitur studierte Günter Kunstgeschichte in München und promovierte 1965 zum Thema "Wand, Fenster und Licht in der spätantik-frühchristlichen Architektur". Er arbeitete anschließend für das Rheinische Denkmalamt in Bonn. Hier verfasste er 1969 über Oberhausen eins der ersten Inventarwerke einer deutschen Stadt unter dem Gesichtspunkt der Industriekultur. Amsterdam Reise Fotos, Stadt am Amstel, Venedig der Niederlande. 1971 wurde er Professor für Kunst- und Kulturtheorie an der Fachhochschule Bielefeld. Er habilitierte sich 1986 an der Fakultät für Kultur- und Kunstwissenschaft der Universität Hamburg. 1999 emeritierte er und arbeitet jetzt als freier Autor. Seit 2003 ist er 1. Vorsitzender des Deutschen Werkbunds NW. Die toskanische Stadt Anghiari machte ihn 2006 zum Ehrenbürger.
[Bearbeiten] Werk
[Bearbeiten] Siedlung Eisenheim und Ruhrgebiet
Ursprünglich wollte er Anfang der 1970er Jahre die älteste Arbeitersiedlung im Ruhrgebiet vor ihrem Abriss mit einer Studentengruppe dokumentieren. Stattdessen lenkte die Gruppe den Protest der Bewohner gegen den Abriss der Siedlung Eisenheim in Oberhausen in organisatorische Bahnen, nach Vorbild der Bürgerinitiativen. Reise & Urlaub Unterkünfte in Amsterdam, Bildreise durch Holland Stadt am Wasser, Hotels an Bildreise Impressionen - Reise & Urlaub in Holland an Grachten & Brücken Netherlands city travel.
