Mittlerweile sind 9 Monate vergangen. Die Schwangerschaft ist mit Dianas Unterstützung gut verlaufen. Ich glaube sie sieht den Kleinen und mich jetzt etwas als ihre Familie an. *smile* Trev hat sich immer noch nicht gemeldet. Dafür habe ich mich einigermaßen damit abgefunden, dass wenn ich das Radio oder den Fernseher einschalte, es mein Schicksal ist irgendetwas von O-Town zu sehen und bin irgendwie wieder Fan geworden als wäre das ganze Erlebnis nur ein langer, schöner (?) Traum gewesen. "Es ist ein Junge!", ruft die Hebamme. Ich komme mir vor wie in einer dieser perfekten Soap Serien. Diana drückt meine Hand. Nach einigen Minuten darf ich den Kleinen dann auch schon im Arm halten. Eine hellblaue Kuscheldecke ist um ihn gewickelt. Vorsichtig streiche ich sie ab und... "Er ist weiß.", keuche ich. Die Krankenschwester zieht eine Augenbraue hoch. "Aber das ist doch nichts ungewöhnliches." – "Aber der Vater ist dunkelhäutig!" Der Kleine mit den blauen Augen sieht mich unaufhörlich neugierig an. Der braune Flaum ist auch meine Naturhaarfarbe. "Aber er kann ja auch nach Ihnen kommen.", sagt sie fröhlich und streicht dem Kind über den Kopf. "Aber..", meine ich und schaue Jaden Lee schon wieder in seine treuherzigen Augen. Nichts von den kakaobraunen Augen des Vaters oder der Milchschokoladenen Haut. Nicht mal die kleinen Krauslöckchen. Dafür strahlend blaue Augen, die mir irgendwoher bekannt vorkommen (nicht von mir; ich habe grüne). Ich wechsle einen raschen Blick mit Diana. "Jaden Lee. Was für ein süßer Name.", sagt die Hebamme und schreibt dem Kleinen ein Armband mit seinem Namen. "Wann kommt der Vater denn seinen Sohn mal anschauen?", frägt sie super neugierig. "Wenn er von seiner langen Geschäftsreise zurück ist.", lüge ich. Diana darf Jaden auch mal auf den Arm nehmen. Ich glaube die beiden schließen sich sofort in ihr Herz. *smile*

Eine knappe Woche später bin ich wieder zu Hause mit einem kerngesungen kleinen Wracker, der jetzt schon alle Herzen stiehlt. (Kommt mir das irgendwoher bekannt vor?) Ich verdränge den Gedanken sofort wieder und rufe Diana noch schnell ein "Ich geh einkaufen" zu, die gerade mit dem Kleinen spielt. Ganz in Gedanken versunken überquere ich die breite zweispurige Straße an der Kreuzung zum Supermarkt. Blaue Augen, diese blauen Augen. Es kann aber nicht sein..! Von der Rechnung stimmt es nicht.. Aber schert sich die Natur nicht einen Dreck um sowas? Wurde Mathematik nicht von den Menschen erfunden? Allein wie Jaden Lee einen manchmal ansieht, bereitet mir jedesmal eine Gänsehaut, weil es mir bekannt vorkommt, aber nicht von Trev... Bremsen quietschen. Ein Hupkonzert. Es riecht nach verbranntem Gummi. Ich spüre nur noch den dumpfen Aufprall, dann werde ich in einen schwarzen Sumpf gezogen.

Ach Gott, der kleine is schon süß!! Ich lege den kleinen in sein Bettchen und lasse ihn erst mal seinen Mittagsschlaf machen, als ich draußen ein lautes Quietschen und dann Hupen. Erschrocken fahre ich hoch und sehe aus dem Fenster des Kinderzimmers. Doch ich sehe nichts. Ich gehe zur Küche und sehe dort aus dem Fenster. Oh mein Gott, da liegt Sara auf der Straße und vor ihr ein Auto wo der Fahrer panisch aussteigt. Ich renne zur Tür, nehme noch schnell die Tür und renne runter. Als ich unten ankomme, stehen schon einige Gaffer um sie rum. „Hey, verschwinden sie, hier gibt es nichts zu sehen“ schreie ich und dränge mich an ihnen vorbei. Oh Gott, sie liegt da und blutet am Kopf. Der Fahrer hockt sich neben mich. „Lebt sie noch? Sie ist mir einfach vors Auto gelaufen“ fragt er panisch. „Ja, sie lebt. Haben sie ein Handy? Dann rufen sie schnell nen Arzt!“ Er greift zu seinem Handy und schon wenige Minuten später ist der Arzt da. Sie laden sie auf eine Trage, sagen mir noch schnell, in welches Krankenhaus sie sie fahren und schon sind sie mit Sara weg. Scheiße, Jaden, den hab ich ja völlig vergessen! Ich renne schnell wieder hoch. Er schreit. Mist, er scheint den Unfall unten mitgekriegt zu ham... Nagut, er war ja auch nicht zu überhören... Ich nehm ihn hoch und versuche ihn zu beruhigen. „Shhhh... wir fahren jetzt zur Mama!“ Ich ziehe ihn schnell und packe ein paar Sachen für ihn ein und schon sitzen wir im Taxi. „Können sie mir sagen, wie es Sara Zinser geht?“ stürme ich ins Krankenhaus und frage die erste Krankenschwester, die mir über den Weg läuft. „Nein, tut mir leid, melden sie sich doch an der Info, die kann ihnen bestimmt helfen“ Ich gehe also zur Info und sie sagt mir, dass Sara gerade operiert wird. Ich setze mich mit dem kleinen auf einen kalten Stuhl und warte, dass die OP endlich zu Ende ist. Jede Minute die verging kam mir vor, wie Stunden. Jaden schien zu merken, dass er jetzt lieber ruhig sein sollte. Nachdem ich schon fast eingeschlafen war, ging die OP- Tür auf und der Arzt kam raus. „Wie geht es ihr?“ frage ich und stehe auf, und schon schreit Jaden wieder. Mist. „Shhh...“ versuche ich ihn zu beruhigen und schunkle ihn in meinem Arm. „Sind sie eine Angehörige?“ fragt er mich. „Ja... nein... ja.. nein“ stottere ich. „Na was denn nun?“ „Der kleine ist ihr Sohn. Bitte sagen sie, wie es ihr geht“ Er atmet tief aus. „Eigentlich dürfte ich ihnen ja nichts erzählen“ ich sehe ihn mit meinem Hundeblick an. „Aber ich mache mal eine Ausnahme. Also sie hat eine gequetschte Niere, die wir jetzt operiert haben und eine mittelschwere Gehirnerschütterung.“ „Das heißt was?“ „Naja, sie muss eine Zeit lang hier bleiben und bekommt Medikamente.“ Ich nicke. „Kann ich zu ihr?“ „Nein, sie braucht jetzt Ruhe. Gehen sie nach Hause und kümmern sie sich um den Kleinen. Sie können morgen zu den Besucherzeiten vorbeikommen. Und wenn ich nicht da sein sollte, dann sagen sie, dass die Patientin ihre Schwester ist.“ Ich sehe ihn lächelnd an und mache mich auf dem Weg nach Hause. Ich gehe zu erst ins Bad und bade den kleinen. Normalerweise liebt er es, gebadet zu werden, aber diesmal quängelt er nur rum. Ich ziehe ihm seinen kleinen Schlafanzug an und lege ihn in seine Wiege. Jetzt gehe ich duschen und lege mich dann ins Bett. Am nächsten Morgen werde ich durch Jadens Geschrei geweckt. „Sh... ist ja gut, ich weiß du vermisst deine Mama auch. Am Besten, wir machen dich jetzt schmuck und gehen sie dann besuchen“ sage ich ihm und er lächelt. Seine kleinen blauen Augen leuchten. Ich glaube, Sara und mir ist klar, dass das Kind von Ash ist. Von dem Mann, den ich so geliebt habe und mich dann betrogen hat... Ich lege den kleinen auf den Wickeltisch und ziehe ihm einen Superman- Strampler an. Sara fand ihn so schön. Ich ziehe noch schnell meine Jeans und mein grünes Oberteil an und lege den kleinen in den Kinderwagen und mache mich auf dem Weg zum Krankenhaus. Als wir bei Sara ankommen geht es ihr schon besser. Als der kleine wieder anfängt quängelig zu werden verabschieden wir uns wieder und nach Hause. Am Abend falle ich tot ins Bett. Bin ich froh, dass ich keine eigenes Kind hab. Das wär mir eindeutig zu viel Streß...Doch lange kann ich nicht schlafen. Bitte, hat das Kind nichts anderes zu tun, als mitten in der Nacht zu schreien? Man, warum hatte Sara denn nur den Unfall?? Ja, der Kleine ist zwar süß, aber auch nervig... Nachdem ich den kleinen wieder zum schlafen bekommen habe, gehe ich runter zum Briefkasten und hole die Zeitungen hoch. Ich knalle sie auf den Tisch und die Bravo knallt runter. Achja, Saras Abo… Okay, dann lass uns mal sehen, was sie wieder für Scheiße schreiben... Titelthema : „ Ashley Parker Angels (O-TOWN) süßes Geheimnis“ ich überlege kurz, bin dann aber doch zu neugierig um nicht nachzusehen. Und schon kann ich groß die Überschrift sehen. „Ashley ist Vater“ Ich überfliege nur schnell den Artikel... „Es hat einen Sohn mit seiner Exfreundin Diana...“ „Sind die beiden jetzt wieder zusammen?“ Weiter komm ich nicht, da das Telefon klingelt. Ich renne schnell hin, damit Jaden durch das Geklingel ja nicht munter wird. „Ja hallo?“ „Hi, ich bins Ash“ Huh? Was will der denn von mir? Okay, lass ihn bloß nicht zeigen, dass du ihn vermisst und immer noch liebst. Er ist ein Schwein, er hat dich betrogen. „Mh... ich hab gerade Zeitung gelesen. Ich bin Vater?“ sagt er leicht schüchtern. „Ja“ sage ich kalt, doch ich merke schon ,wie die Tränen in mir hochsteigen. „Echt? Das ist Wow“ er ist völlig aus dem Häusschen. „Aber warum hast du mir denn nicht bescheid gesagt? Jetzt können wir ja wieder eine richtige Familie sein“ „Warum ICH dir nicht bescheid gesagt habe? Weil das Kind nicht von mir ist“ knalle ich den Höhrer weinen auf.

 

Ich sehe auf meine Uhr. Gleich wieder Besuchszeit. *juhu* Ich freue mich auf Diana und den Kleinen. Das ich so lange hier ans Bett gefesselt bin ist echt blöd. Jetzt muss ich Diana die ganze Arbeit mit Jaden zumuten. Die Tür geht auf und sie kommt herein mit meinem Kleinen auf dem Arm. "Hey ihr beiden.", begrüße ich sie fröhlich, sehe aber sofort, dass etwas nicht mit ihr stimmt. "Was ist denn los?", will ich wissen, während ich Jaden ihr abnehme. Wortlos zieht sie eine Zeitung (Bravo; Schleichwerbung mach ;) aus der Jeans und legt sie auf mein Bett. Die großgedruckte Schlagzeile springt mir sofort ins Gesicht. "Sie haben dich mit Jaden fotografiert?", vermute ich. Sie nickt leicht. Sind das Tränen in ihren Augen? "Ash hat angerufen." – "Ash??", frage ich nervös und blinzle. "Er dachte auch, dass das Kind von mir ist." Ich schlucke. Jaden wird unruhig in meinen Armen. "Ich habe ihm die Wahrheit gesagt." Jetzt bahnen sich die Tränen wirklich ihren Weg über ihre Wangen. "Ich dachte ich wäre über ihn hinweg.. Aber.." Ich nehme sie vorsichtig in den Arm und lasse sie erstmal still weinen...

Am nächsten Morgen werde ich durch Gepolter auf dem Gang wach. "Was ist denn da draußen los? Fuck." Ich suche nach dem Lichtschalter und finde ihn erst, nachdem ich mich am Nachtkästchen angehauen habe. Jaden durfte diese Nacht bei mir bleiben, weil ich es Diana nicht auch noch zumuten wollte. Gott sei Dank merkt er wenigstens nichts von dem Lärm da draußen und schläft friedlich weiter. "Sie können jetzt nicht zu ihr!", schreit da eine Krankenschwester. Die Tür meines Zimmers wird aufgerissen und Ash stürmt rein. "Ash??", frage ich ungläubig und reibe mir die Augen als könnte es ein Wachtraum sein. "Ich konnte nichts machen, er...", beginnt die Krankenschwester. Ich winke ab. "Es ist in Ordnung." Die Frau wirft noch einen nervösen Blick in unsre Richtung, dann schließt sie die Tür hinter sich. "Danke, ich.." – "Verdammt! Was machst du hier??" Ich versuche mich zu beherrschen und nicht zu schreien, aber meine Stimme wird einfach ohne zutun laut. Jaden wacht auf und schreit. Ash geht langsam um mein Bett herum und stellt sich vor das kleine Kinderbettchen in dem Jaden noch winziger erscheint als er ohnehin ist. "Ist er das?", fragt Ash leise. Jaden ist jetzt auch still. Er sieht den Mann vor sich mit großen, runden und neugierigen Augen an. "Jaden Lee das ist dein Papa.", sage ich mit zitternder Stimme. "Er hat meine Augen.", stellt Ash lächelnd fest. "Wieso hast du es nicht gesagt...?" – "Ich dachte es wäre von Trev und der will ja so wieso nichts mehr von mir wissen." Mein Herz verkrampft sich, weil ich an Trev denken muss. Jetzt wird er mir erst Recht nicht verzeihen können. Ich habe ein Kind mit seinem besten Freund. Ich habe es nicht abtreiben lassen! Jetzt ist die Bezeichnung Schlampe wirklich verdient... "Und wenn ich doch nicht der Vater bin?", fragt Ash vorsichtig. "Wir könnten einen Vaterschaftstest machen, aber dann müsste Trev einverstanden sein." Ash nimmt seinen kleinen Sohn vorsichtig auf den Arm. Beide beäugen sich neugierig. "Ich werde mit ihm reden, ... wenn du willst.", meint Ash, während er den Blick nicht vom kleinen Jaden Lee lassen kann. "Nein, wenn dann will ich das selber machen." Ash nickt. Nach einem kurzen Klopfen geht die Tür auf und... Diana tritt herein. Sie bleibt sofort wie angewurzelt stehen und starrt Ash und seinen Sohn an. "Ich habe dir zwar gesagt, was mit Sara passiert ist... Aber wieso musstest du gleich kommen?!"

Wieso ist Ash hier? Und das Baby...Gott Arschloch! Mir war ja klar, dass er seinen Sohn irgendwann mal sehen will, aber warum setzt er sich in den nächsten gottverdammten Flieger setzen und in diese gottverdammte Stadt fliegen? Hat der keine Arbeit? Boah Arschloch! Ich hab so nen Hass auf den Typen.  Ich renne aus dem Zimmer, raus aus dem Krankenhaus. Meine Tränen bangen sich wieder mal ihren Weg. Boah dieser Typ, so ein gefühlarmer, möchtegern Superman mit den schönen blauen Augen und diesen blonden Haaren... Ups, nein er hat m ich zu sehr verletzt! Ich renne über die Straße, ohne zu gucken, ob ein Auto kommt. Fahrt mich nur an, is ja vor nem Krankenhaus, die wärn mich schon retten... Gott, es ist ja noch dunkel draußen. Ich laufe diesmal aber nicht die langen Straßen lang sondern geh durch den dunklen Park, wo der Paparazi mich mit Jaden fotografiert hat. Mulmig is mir ja schon, aber ich will jetzt nach Hause. Ich laufe weinend den Weg entlang, als ich Schritte hinter mir. Erst nehme ich sie nicht richtig wahr, oder will sie nicht wahrnehmen, doch dann werden sie immer schneller und lauter. Ich weiß nicht, ob es Ash ist, der mir gefolgt ist, oder jemand anders... Meine Angst überwiegt und ich drehe mich um. Und da stand wer hinter mir, und es war nicht Ash. Sofort mird mit eine Hand auf den Mund gepresst, damit ich auch keinen Ton von mir geben kann. „Wenn du ganz still bist, dann wirst dus überleben!“ Na klasse. „Diana???“ ruft eine mir wohlbekannte Stimme von weiten. Na klasse, vielleicht ist er einmal nützlich… Seine Stimme wird immer lauter. „Diana??“ Ich winke mit den Armen und ich höre Schritte, die auf ein Rennen schließen lassen. „Hey, nimm deine Finger von ihr“ schreit er und zieht den Typen von mir weg und schlägt ihm ins Gesicht. Leider wehrt sich der Typ und das artet in eine Schlägerei aus... Doch dann hat der böse schwarze Mann die Schnauze voll und rennt weg. Ich renne sofort zu Ash und knie mich neben ihn nieder. Seine Nase blutet und er scheint Schmerzen zu haben. „Komm, ich bring dich ins Krankenhaus, nich das die Nase gebrochen ist“ Sage ich, helfe ihm hoch und wir gehen zurück ins Krankenhaus. Die nehmen Ash mit in ein Untersuchungszimmer und ich gehe zu Sara.

 

 

"Sei nicht blöd, lauf ihr hinterher!", befehle ich Ash schon fast. Er legt mir Jaden vorsichtig in die Arme und sprintet Diana nach kurzem Zögern dann nach. Irgendwie fühle ich mich einsam. Ich weiß einfach, dass Ash und Diana wieder zueinander finden werden, allein das er hergekommen ist... Das war nicht nur wegen Jaden. Super und Trev weiß noch nicht mal, dass ich jetzt ein Kind habe... Ein Kind von seinem Freund.. Ich beiße mir auf die Lippen, um die kommenden Tränen herunterzuschlucken. Diana kommt wieder ins Zimmer; - allein. "Hat er dich nicht mehr erwischt?", frage ich. "Doch." – "Und wo ist er dann?" – "Auf der Station." *Mund nicht mehr zu krieg* "Du wirst doch nicht..?" Diana muss lachen. "Was ist denn daran so lustig?", will ich empört wissen. "Das hat ein andrer schon für mich erledigt.." – "Und du denkst das geschieht ihm Recht?" – "Ein bisschen schon.." In dem Moment kommt Ash auch zur Tür herein. Er hält ein Tuch an seine Nase, das schon etwas rötlich gefärbt ist. "Ash, alles klar?", frage ich besorgt. "Soweit ja." Diana versucht krampfhaft ihn nicht anzusehen. "Ich würde euch dringend mal raten euch auszusprechen..", schlage ich vor. Beide sehen nicht gerade begeistert aus, aber ich scheuche sie fast aus meinem Zimmer. *gg* Es sollte Jaden noch etwas Schlaf gegönnt sein. ;) Der Kleine liegt friedlich schlummernd in meinen Armen und lutscht an seinem Daumen. Irgendwie erinnert er mich ja doch etwas an Trev. Nicht vom Aussehen... Vielleicht versuche ich aber auch nur krampfhaft etwas von ihm in Jaden zu finden. Das Telefon scheint mich regelrecht anzustarren. Mit zitternden Fingern greife ich danach und wähle auswendig seine Nummer. "Ja?", meldet sich nach einigem Läuten jemand. "Hi Erik." Ich atme erleichtert auf als es nicht Trev ist. "Sara! Bist du das wirklich??" – "Erik, schrei mir bitte nicht so ins Ohr.", lache ich. "Kann es sein, dass Ash irgendwie bei euch ist?", fragt er. "Öhm ja stimmt. Spontanurlaub." – "Und weshalb rufst du an?", will er weiter wissen. "Ähm.. wenns geht, würde ich gern mit Trev sprechen.." Mein Herz klopft macht bei jedem Wort einen erneuten, kleinen Hüpfer. "Ok, werd sehen was sich machen lässt. Bye Sara." – "Ciao Erik." Und dann ruft er durchs halbe Haus, dass ich es am andren Ende der leitung noch hören kann: "TREVOR LEE SCOTT PENICK! TELEFON!!" Es vergehen keine weiteren 10 Sekunden und ein atemloser Trev ist dran. "Jaa?" Im ersten Moment bringe ich überhaupt nichts raus. ER, ER ist dran.. "Hallo?" – "Hi Trev." Es entsteht eine endlose Pause, die mir wie Jahre vorkommt und ich habe das unangenehme Gefühl, dass er jeden Moment auflegen wird. "Sara." Nicht das geringste Gefühl schwingt darin mit. Keine Wut, keine Freude. Nichts. "Was willst du?" Schon wieder so tonlos, schlimmer als wenn es schneidend kalt wär. "Hat Ash mit dir geredet?", will ich mit klopfendem Herzen wissen. "Worüber?" Also nicht.. "Über mein Baby." Ich schließe die Augen kurz. "Waaas?" Diesmal ist es Überraschung, die mitschwingt. "Du hast richtig gehört. Ich habe ein Kind.", meine ich leise. "Von...?" Wahrscheinlich rechnet er gerade nach.. *tief einatme* Der wichtigste Teil des Gesprächs. "Deswegen ist ja Ash da..." – "Also ist es von Ash.", sagt er kühl. "Ja, Trev bitte..." – "Aber du bist meine Freundin, also ist es indirekt auch mein Kind, oder?" *plumps* *aus dem Bett gefallen bin*

 

„Ich will jetzt alleine sein“ sagt Sara. „Und Jaden muss auch noch ein bisschen schlafen“  Ich stehe auf und gehe raus, da ich merke, dass sie uns loswerden will. „Warte doch bitte kurz“ sagt eine Stimme hinter mir. Ich drehe mich um. „Was gibt es denn noch?“ „Ich glaube, Sara hat Recht, wir sollten miteinander reden“ „Ich wüsste nicht, was wir noch zu reden hätten.“ „Diana, ich liebe dich“ Ich muss schlucken. Soll ich mich jetzt umdrehn und sagen „Hey Ash, ich dich auch?“ Nein, so wie ich wegen ihm gelitten hab... „Na und?? Warum hast du mir das dann angetan?“ Er guckt beschämt zu Boden. „Ich weiß es nicht. Ich war so glücklich mit dir! Ich habe dich geliebt wie keine andere je zuvor. Und ich glaube auch nicht, dass ich noch mal jemanden so lieben werde wie dich.“ „Ach Ash erzähl doch nich... soviel kann ich dir ja nich bedeutet haben, sonst hättest du nich mit Sara geschlafen“ schreie ich lauter als ich wollte und schon fängt Jason an zu schreien. Upsi... Ich drehe mich um und gehe aus dem Krankenhaus. Diesmal nehme ich ein Taxi, denn wer weiß, ob das Arsch von vorhin noch da ist. Ich sage dem Fahrer wo ich hinwill und lehne meinen Kopf gegen die Scheibe. Nach zehn Minuten Fahrt hält er an und verlangt 10€ von mir. Ich drück ihm das Geld in die Hand und steige aus. Inzwischen hat es angefangen zu regnen. Ich hole meinen Schlüssel aus der Tasche und stecke ihn ins Schloß. „Diana warte“ Oh nein, nich Ash schon wieder. Ich sehe ihn an und er sieht richtig süß aus. Durch den Regen sind seine Sachen durchnässt und seine Haare klatschen nach unten. „Was ist?“ versuche ich gefühllos zu sagen. Er kommt die paar Stufen zu mir gelaufen. „Ich liebe dich“ er steht ganz kurz vor mir und ich kann seinen Atem auf meinem Gesicht fühlen. Er sieht so niedlich aus. Ich drehe mich um, schließe die Tür auf und gehe rein. Ash folgt mir.Als wir in der Wohnung ankommen lege ich den Schlüssel hin und gehe in die Küche. Als ich vor dem Kühlschrank stehe legen sich zwei Hände auf meine Taille. „Ich weiß, dass ich dir nicht egal bin.“ Ich drehe mich um und sehe in seine Augen. „Das bist du auch nicht.“ Scheiße, habe ich das jetzt wirklich gesagt?  Seine Lippen kommen meinen immer näher. Nein, er ist mir nicht egal. Ich liebe ihn noch. Schließlich küssen wir uns. Es tut so gut, seine Lippen wieder auf meinen zu spüren. Er zieht mich näher an sich heran und seine Sachen durchnässen meine. „Mh.. Ich glaub, die solltest du ausziehen, du erkältest dich sonst“ Er sieht mich grinsend an. In dem Moment ist mir alles egal, alles was er mir mit Sara angetan hat. Ich ziehe ihm sein Shirt aus und er zieht mich noch näher an sich ran, dass ich schon fast in ihm drin bin, obwohl das ja eigentlich andersrum ist...okay lassen wir das. Er streicht mir über den Rücken und zieht mich mit auf die Couch. Er drückt mich leicht und wir fallen beide drauf, er über mir. Seine Hand fährt langsam unter mein Oberteil und überall wo seine Hand lang fährt hinterlässt er Gänsehaut. Und wieder küssen wir uns. Wir werden immer leidenschaftlicher und er zieht mir mein Oberteil schließlich aus. Dann wandert seine Hand Richtung meiner Hose und will sie öffnen. Was tue ich hier eigentlich?? Ich bin kurz davor mit meinem Ex- Freund zu schlafen. Ich beende unseren Kuss, drücke ihn leicht weg von mir und stehe von der Couch auf. „Ash vergiss es, es ist falsch. Streich die ganzen letzten Minuten. Es ist Aus, ich kann dir einfach nicht verzeihen“

 

"Sara?" Uff. Immerhin liege ich noch.. "Wwwas hast du eben gesagt?", stottere ich. "Deinen Namen?", fragt er. "Nein, das davor." Er scheint in seinem Gedächnis zu kramen. Ich spüre wie mein gesundes Bein anfängt zu zittern. "Das das Kind indirekt von mir ist?" – "Nein, noch eins davor." Mein ganzer Körper zittert auf einmal. "Das du meine Freundin bist?" Ich halte die Luft an, also habe ich mich doch nicht verhört! "Hast du jemals aufgehört das zu sein?", stellt er die Gegenfrage. "Ich hatte genug Zeit nachzudenken.. Ich kann und will ohne dich nicht leben." Ein Traum, nichts weiter als ein Traum. Ich habe mehr als 9 Monate damit leben müssen, dass er mir nie mehr verzeihen wird und ich durch so einen dummen Fehler meine große Liebe verloren habe und jetzt... Durch ein einfaches Gespräch...? Warum habe ich nicht schon früher angerufen? Verdammt! "Wo bist du?", will er wissen. "Im Krankenhaus." – "Wieso im Krankenhaus?", fragt er überrascht. "Weil ich einen Unfall hatte.", gebe ich bereitwillig zur Auskunft. Ein Traum. Würden wir sonst so normal miteinander reden? "Dir ist hoffentlich nichts schlimmeres passiert." Seine Besorgnis klingt echt. "Könnte ich sonst mit dir reden?" Er lacht. Wie sehr habe ich das vermisst. Einfach nur seine Stimme zu hören und sich um nichts Gedanken machen zu brauchen. "Ist es ein Junge oder ein Mädchen? Wie heißt sie oder er? An welchem Tag geboren? Wie sieht es?", überstürmt er mich nach einer kurzen Pause auf einmal mit Fragen. "Eins nach dem andren.", lache ich. Ich kann mir direkt vorstellen, wie er jetzt ein bisschen rot um die Nasenspitze wird. *hach* "Es ist ein Junge und er heißt Jaden Lee..." Bevor er etwas sagen kann: "Ja, er hat deinen zweiten Namen. Er ist vor ner Woche, also am 13.07 geboren worden.." – "Oh, dann ist er bestimmt noch ganz winzig.", quiekt Trev begeistert. Ich kann mir direkt vorstellen, wie Trev ihn im Arm halten und der Kleine ganz winzig scheinen würde. "Er hat meine naturbraunen Haare." – "Braun? Du hast doch rote..", wirft er ein. "Die sind gefäbrt. In echt habe ich braune." Vor der nächsten Beschreibung zögere ich einige Zeit. "Er hat Ashs blaue Augen." STILLE. Ich hätte das wohl nicht sagen dürfe. "Dann bricht er bestimmt schon reihenweise Mädchenherzen." Ich bin erleichtert als er es so umgeht. "Du... ich muss jetzt zum Training gehen.. Also.. bis bald." Bis bald. Bis bald! Das sind Worte, die zeigen, dass man sich wiedersieht/ hört?? "Ciao." Wartet er auf etwas, weil er nicht auflegt?

"Trev..." Stille. "Ich liebe dich." Mir scheint es so als würde er lächeln, dann legt er auf.

Gerade habe ich den Hörer nach minutenlangem Starren auf die Gabel gelegt als Ash ins Zimmer gestürmt kommt. "Ash? Was soll das? Sei doch mal etwas leiser, Jaden..." Weiter komme ich nicht, denn ich sehe, dass es ihm nicht gerade gut geht. Um genau zu sein: Beschissen. "Was ist denn los?", will ich wissen. Ich habe ein ganz ungutes Gefühl. Es hat bestimmt mit Diana zu tun. Es muss mit Diana zu tun haben. "Sie hat schluss gemacht. Endgültig." Ein Schlag in die Magengrube. Und ich bin auch daran schuld. "Ash...", beginne ich und will irgendetwas tröstendes sagen, aber es gibt’s nichts, was diesen Schmerz lindern könnte. "Ich kann nicht ohne sie leben.." Er geht. "Mach keinen Unsinn, Ash!", schreie ich ihm noch hinterher.

 

Ash sieht mich an als würde die Welt untergehen. Schließlich nimmt er seine Jacke und rennt an mir vorbei. Mh... Ich gehe ins Bad und dusche erst einmal. Nach einer halben Stunde gehe ich wieder raus und lege mich ne Runde auf die Couch und schaue TV. Jetzt ist es endgültig. Ash und ich sind getrennt. Okay, eigentlich hätte es mir länger bewusst sein müssen. Warum hat er mich auch betrogen?? Das Telefon klingelt und ich erschrecke mich zu tote. Muss das denn immer so laut klingeln? Gott, man sollte eindeutig Telefone erfinden die nur blinken... Ich gehe ran, doch die Person am anderen Ende hat wieder aufgelegt *grrrr* Arschloch, wer auch immer das war. Ich gehe in die Küche und will mir was zu trinken holen, da klingelt das Telefon schon wieder. Ich geh zum Telefon, doch als ich wieder rangehe, ist wieder niemand dran. Mh... Ich gehe wieder in die Küche und hole mein Trinken und schon wieder klingelt dieses beknackte Telefon. Diesmal lass ich mir Zeit. Doch als ich schon wieder rangehe, ist wieder mal keiner dran. Toll, Telefonterror, oder was? Ich seufze laut und nehme dann selber das Telefon und rufe den Pizzaservice an. Nach ner halben Stunde ist meine Pizza endlich da. Ich bezahle und setze mich aufs Sofa. Den Telefonstecker habe ich inzwischen rausgezogen. Ich mache den Fernseher an. Zu meinem Erstaunen kommt gerade Love should be a crime. Ja, das sollte es wirklich. Warum hab ich mir denn die Pizza bestellt? Bestimmt nicht, weil mir gerade danach war. Frustessen nenn ich so was... Warum hat mir Ash das auch angetan? Ich habe ihn doch geliebt und liebe ihn immer noch. Der Blick, als er vorhin gegangen ist. Ich hätte ihn am liebsten zurückgehalten, doch es war besser mich von ihm zu trennen. Ne Beziehung zu ihm hat keinen Sinn mehr. Meine Gedanken schwirren nur um Ash und dabei merke ich gar nicht, dass ich mit meiner Pizza schon fertig bin. Ich sehe in den Karton und ekele mich. Ich ekele mich vor dem Karton, vor dem Fett und vor allem vor mir. Ich renne ins Bad, halte den Finger in den Hals und...

 

Die Besucherzeit hat schon seit 10 Minuten angefangen. Ich starre auf die Uhr. Eigentlich ist Diana immer pünktlich aufgetaucht. Ich starre weiter auf die Wanduhr auf der gegenüber liegenden Decke. Ob ihr was dazwischen gekommen ist? Ob ich anrufen sollte? Nein. Ich mache mir keine Sorgen. Diana hat ihr eigenes Leben und sie darf doch mal, an einem Tag, nicht hier auf der Matte stehen. Ich nehme Jaden aus dem Kinderbettchen, der dabei ein bisschen quängelt und wiege ihn leicht in meinen Armen. 15 Minuten. Sorgen machen? Nein. Meine Hand schwebt kurz über dem Telefon und ich lasse sie wieder sinken. Irgendwann muss ich dann eingeschlafen sein, denn ich wache dadurch auf, dass mich jemand beobachtet. Diana? Ich öffne langsam meine Augen und ... braun. Braun? Diana hat doch blau / grüne. *wunder* Ich blinzle einige male. Ok, ich träume noch, da sitzt nämlich Trev neben meinem Bett und sieht auf mich herab. *Wieder die Augen schließ* fest zusammendrück *öffne* HUCH *erschreckt hab* Ist das ein "Traum – in – Traum" Traum? Ich kneife meine Augen so fest zusammen, dass bunte Punkte vor ihnen tanzen als ich sie wieder aufschlage. "Trev?", frage ich mit krächzender Stimme. "Nein Santa Claus." Ich blinzle abermals. "Darf ich ihn rausnehmen?", fragt er und sieht in Richtung des Kleinen. "Sicher." Er steht von dem Stuhl auf, der sich neben meinem Bett befindet und geht zum Kinderbettchen. Jaden sieht ihn mit großen Augen an. Noch so ein neues Gesicht. "Er ist süß. Er sieht dir ähnlich." Ich werde leicht rot und fahre mir verwirrt durch die Haare. "Wieso bist du hier?", will ich wissen. Ein schöner Rücken kann auch entzücken. *schmacht* "Weil ich den Kleinen sehen wollte.. und dich." Er nimmt Jaden nicht hoch, sondern dreht sich um und macht einen Schritt auf mich zu. *Herz ganz doll klopfen spür* "Das waren die schrecklichsten 10 Monate meines Lebens.", höre ich ihn sagen. Die schrecklichsten? Hey, O-Town sind endgültig an die Weltspitze der Stars geklettert. Ihr Sound hat sich stark verändert. Sie haben sich weiterentwickelt. Schreiben die Songs selber. Haben einen eigenen Stil entwickelt. Die schrecklichste Zeit? "Ich habe dich so vermisst. Obwohl so viel Stress war... Ich hatte viel zu viel Zeit zum nachdenken." Ich schlucke die kommenden Tränen tapfer runter und spüre den Kloß, der sich in meinem Hals ausbreitet. Ist er auch hier um schluss zu machen? Der Tag der endgültigen Trennungen? "Hat es dir etwas bedeutet oder nicht? Sei bitte ehrlich. Eine Lüge würde nicht weiterhelfen. Ich würde es spüren." Ich schließe kurz die Augen, um die Ruhe zu bewahren, ziehe die Luft zwischen den Zähnen ein und sehe ihm so direkt in die Augen, wie es mir möglich ist. "Nein, es war... ein Ausrutscher. Ich weiß nicht, was in dem Moment mit mir los war.. und dann war es schon zu spät. Ich liebe nur dich, Trev, das musst du mir glauben!", sage ich verzweifelt und diesmal füllen sich meine Augen mit dem Schmerz, den ich die letzten Monate, wegen dem Baby, versucht habe herunterzudrücken, zu verdrängen. Auf ewig. Was aber niemals hätte funktionieren können. "Ich denke, man kann nicht aufhören jemanden zu lieben. Egal was er einem antut. Aber ob man es noch in seiner Nähe aushält.." Er lässt den Rest des Satzes in der Luft schweben und sieht mich durchdringend an. Plötzlich beugt er sich vor und küsst mich ganz kurz auf die Lippen. Ein Schauer von Gefühlen explodiert in meinem Körper. "Tut mir leid." Er sieht zu Boden, dreht sich dann um und lässt mich allein und verwirrt zurück.

 

Ich atme schwer ein und schwer aus. Meine Speiseröhre fühlt sich an, als hätte dort eine Schlacht stattgefunden. Und der Geschmack in meinem Mund ist ekelig... Ich wische mir mit meinem Handrücken den Mund ab und steige unter die Dusche. Warum geh ich jetzt eigentlich duschen? Ich war doch erst... Egal... Danach putze ich mir Zähne und gehe in die Küche. Als ich auf die Uhr sehe bemerke ich, dass schon längst Besuchszeit ist. Ich mache mich schnell auf den Weg ins Krankenhaus und kaue dabei Kaugummi. Auf dem Flur zu Saras Zimmer kommt mir Trev entgegen. „Hey, was machst du denn hier?“ umarme ich ihn. „Naja, nachdem du mich angerufen hattest und mir erzählt hast, wo sie liegt bin ich her gefahren.“ „Und? Wie geht’s jetzt mit euch weiter?“ „Naja, der kleine ist voll süß und ich liebe Sara. Aber du, ich muss jetzt los, sonst bekomm ich noch Ärger“ „Okay Tschü“ verabschiede ich mich und gehe zu Sara. Sie sitzt auf ihrem Bett und weint. „Hey, was ist denn los?“ „Ach ich weiß auch nicht. Trev war eben hier. Er war so lieb, aber ich weiß nicht, was mit uns ist....“ Ich nehme sie in den Arm. „Hey Maus, ich hab ihn gerade getroffen und er hat mir gesagt, dass er dich liebt!“ Sie guckt mich an und ihre Augen glänzen. „Wirklich?“ Ich nicke. „Aber warum ist er dann schon wieder weg?“ „Weil er sonst Streß bekommt.“ Sie nickt und ich wische ihr vorsichtig mit dem Daumen die Tränen weg. Und schon lächelt sie wieder. „Es geht doch...“ wenigstens einer von uns beiden geht es gut...

 

to be  gehen weiter

 

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