So, dass ist nun der Epilog. Die Story ist zu Ende und ich möchte mich
noch einmal für die ganzen Feedbacks bedanken. Sie haben mir geholfen
und ich hoffe ihr bleibt mir weiterhin treu.
  

~2 Jahre später~

 

Vor 4 Jahren habe ich Ashley zum ersten Mal getroffen. Die Zeit mit ihm war bis jetzt wunderschön gewesen. Viele Möbel habe ich nicht mehr in der Wohnung stehen. Die meisten habe ich verkauft, da ich in ein kleines Appartement in Los Angeles ziehen werde. Ash hat noch keine Ahnung davon, und auch keine, dass ich ihn besuchen werde. Er hat seit ein paar Tagen Urlaub, jetzt ist er in Redding. Gestern rief ich Jay an und er erzählte mir, wo er nun ist. Jake hat nun seit einem Jahr wieder eine Freundin. Sie ist das glatte Gegenteil von Jenn, aber sie lieben sich, und das ist das Einzige, was zählt. Zusammen sind sie so glücklich, es erinnert mich daran, wie Ashley und ich am Anfang waren.

 

Mit meinem Gepäck ging ich zur Tür. Ich drehte mich ein letztes Mal um, diese Wohnung würde ich wohl nie wieder betreten. Viele Erinnerungen verband ich mit ihr. Es waren schöne Jahre gewesen, die Jenn und ich hier verbracht hatten. In den letzten 4 Jahren war ich im Sommer oft weg, bei Ashley. Etwas traurig war ich schon, da ich gerne hier gewohnt hatte. Doch nun begann ein neuer Lebensabschnitt für mich und ich freute mich darauf.

 

~Am Flughafen~

 

Nun stand ich hier in Los Angeles in einer riesigen Halle und sah mich etwas hilfesuchend um. Ich ging zu den Taxis und setzte mich in eines. Zuerst wollte ich jetzt zu meiner neuen Wohnung, etwas entspannen. Morgen würde ich dann zu meinem Boyfriend nach Redding fahren.

 

~Später~

 

Das Taxi hielt an und ich sah ein altes Gebäude unter den ganzen Wolkenkratzern. Ich trat ein. Eine alte Holztreppe führt zu meiner Wohnung im 1. Stock. Vor der Tür steht ein Obstkorb. Ich stutze und lese die Karte.

 

Viel Spass in deiner neuen Wohnung. Wir möchten dich mal besuchen, ruf uns einfach an. Ash will vielleicht auch mit, frag ihn doch mal!

 

Bye, Erik, Julia, Trev, Sarah, Dan, Jake und Sam.

 

Ich holte den Schlüssel heraus und trat ein. Den Korb stellte ich auf dem Küchentisch ab. Man kam direkt ins Wohnzimmer. Ein offener Kamin, wie schön, dachte ich mir. Die Küche war auch sehr schön. Es war ein guter Entschluß gewesen, die Wohnung zu nehmen. Zufrieden stellte ich mich unter die Dusche. Anschließend wickelte ich mir ein Handtuch um die Haare und zog meinen Bademantel an. Der Tag verging sehr schnell und ich freute mich auf den morgigen.

 

~Am nächsten Morgen~

 

Ich rief mir ein Taxi, welches mich zu Redding fuhr. Ich betrachtete die Landschaft und es erinnerte mich etwas an Deutschland. Ok, etwas vermisste ich meine Heimat schon, es waren keine Kühe auf den Weiden und es gab keine Brezen, aber das war schon nach Bayern etwas schwierig. Ich lächelte vor mich hin und das Auto hielt.

Das Haus sieht sehr schön aus. Die Sonne scheint, ich habe meine Sonnenbrille und einen Hut auf. Hier wohnt er also, mein Freund. Die letzten Jahre waren schön gewesen, nicht immer ganz einfach, aber ich bereue sie nicht. Sicherlich erwartet er jeden anderen nur nicht mich, dachte ich. Ich klingelte und eine Frau kam heraus und lächelte mich an.

 

„Hallo! Ich bin Carmen, Ashleys Freundin.“ Hoffentlich glaubt sie mir das, dachte ich.

Sie nickte und ihr Lächeln wurde breiter.

 

„Ja, ich kenne dich von den Fotos, die er uns gezeigt hatte.“ Sie öffnete das Gartentor und an der Tür wartete ein Mann.

 

„Hallo! Schön dich kennenzulernen! Carmen, richtig?“, fragte er und ich nickte.

 

„Ashley hat schon viel von dir erzählt. Fast die ganze letzte Woche warst du das einzige Gesprächsthema, das er erwähnte.“ Ich lächelte ihn an und seine Mum fragte mich, ob ich etwas zu trinken wollte, nach der Fahrt.“

 

„Ashley! Besuch für dich!“, rief sie nach oben und sie gingen auf die Terrasse. Ich hörte wie jemand schnell die Treppe runterkam und jetzt sah ich ihn.

 

„Carmen!“ Er umarmte mich und grinste mich an. Wir küssten uns und er zog mich rauf in sein Zimmer. Ich folgte ihm und erzählte ihm von der Wohnung und dem neuen Job. Natürlich war er begeistert und ich war so glücklich.

 

Jetzt sitze ich auf seinem Bett, er ist nur schnell ins Bad gegangen. Ich betrachte sein Zimmer und lächle vor mich hin. Er kommt wieder rein und setzte sich neben mich.

 

„Was wollen wir noch machen?“, fragte ich ihn und musste gähnen. Er grinste mich an und erwiderte.

 

„Nachdem du müde bist, bin ich dafür, dass wir hier bleiben. Ich wüsste schon, was wir machen könnten....“, sagte er und schon spürte ich seine Lippen auf meinen.

 

Ich weiss, dass ich die letzten Jahre nicht bereut habe und mich auf die nächsten freue. Glücklich legte ich meine Hände um seinen Hals und erwiderte seine Küsse. Er beugte sich über mich und ich ließ mich fallen...

 

 

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