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Preßburg ist das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Slowakei.
Die Stadt ist Handelsplatz für Wein und andere Landwirtschaftserzeugnisse
und Industriezentrum mit Schiffbau, Möbelindustrie,
petrochemischer Industrie sowie Woll- und Lederartikelproduktion.
Sehenswürdigkeiten sind die Domkirche (14./15. Jahrhundert,
später erweitert),
die Franziskanerkirche (13. Jahrhundert)
und das Rathaus (13. Jahrhundert).
Auf einem Hügel mit Blick auf die Stadt liegen die Ruinen
der früheren ungarischen Königsresidenz.
Als Bildungszentrum beheimatet Preßburg die Comenius-Universität
(1919),
die Slowakische Technische Hochschule (1938)
und die Slowakische Akademie der Wissenschaften (1953).
Die Stadt wurde 907 erstmals unter dem Namen Brezelauspurc erwähnt.
Die starken, im 12. Jahrhundert gebauten Befestigungsanlagen verliehen
der Stadt strategische Bedeutung.
Von 1541 bis 1784 war Preßburg die Haupt- und Krönungsstadt
des habsburgischen Ungarn.
1805 beendeten Frankreich und Österreich den 3. Koalitionskrieg
mit dem Frieden von Preßburg.
Als die Tschechoslowakei 1919 nach dem 1. Weltkrieg gebildet wurde,
benannte man die Stadt in Bratislava um und machte sie zur Hauptstadt
der Provinz Slowakei.
Im Januar 1949 wurden die Slowakei und die anderen tschechoslowakischen
Provinzen aufgelöst.
Bratislava war jetzt nur noch Hauptstadt des neugebildeten Gebiets
Bratislava.
Diese Verwaltungseinheit wurde 1960 abgeschafft.
Seit 1. Januar 1993 ist Bratislava Hauptstadt der unabhängigen
Slowakei.
Die Einwohnerzahl beträgt 452 288 (1997).
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HISTORICAL INFORMATION-Geschichte]
Fri 2003