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Die bolivianischen Anden bieten sehr gute
Möglichkeiten fürs Bergsteigen und Wandern.
In beide Zweige der
Kordillere (Ost- und WestKordillere) gibt es mehrere fünf- und
Sechstausender. Die bekanntesten sind::
Ostkordillere
Westkordillere (Königscordillere)
(Vulkankordillere)
Illimani
Sajama Huayna
Potosi
Parinacota Mururata
Pomerape Illampu
Licancabur Ancohuma
Tunupa Condoriri
Ollagüe Grupo Negruni Tiquimani
Viele Möglichkeiten,
besonders für Erstbegehungen findet man auch in der Apolobamba und in
Quimsa Cruz
Die beste Jahreszeit fürs
Bergsteigen ist die Trockenperiode (Winter) zwischen Mai und Oktober. Die
besten drei Monate sind normalerweise Juli, August und
September.
In La Paz ist es möglich die nötige Ausrüstung auszuleihen
(calle Sagárnaga), eine Menge Agenturen bieten Bergtouren und
Trekkings, falls man ein Bergführer braucht sollte man aufpassen dass er
auch in den Listen der AGMT (Bolivianischer Bergführerverband)
steht.
Man sollte unbedingt eine gute Akklimatisierung vornehmen
bevor man in Höhen um 6000 m kommt, am besten irgend ein Inka-Trail oder
andere Wanderungen. Und dass mit dem Essen... am Markt (mercado Lanza)
schmeckt es am besten, und man sieht zumindest was gleich in den Topf
kommt (was man auch vom besten Restaurant nicht sagen kann). Viel
Spaß!
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Es gibt etwas Führerliteratur zu den
bolivianischen Anden, das Buch "Cordillera Real de los Andes, Bolivia" von
Alain Mesili (auf Spanisch und Franz.) wird neu aufgelegt und ist immer
noch die Basisliteratur.
Der Führer "a climbing guide of
Bolivia" von Yossi Brian ist auch über
Internet zu bestellen (wo üblich oder bei desnivel.es), aber die Angaben
über Schwierigkeiten sind auf alle Fälle mit den Bedingungen vor Ort zu
vergleichen.
Gute Karten gibt es beim DAV, spezielle Trekking Karten
sind in La Paz in der Buchhandlung des edificio Handal (unweit des
Obelisco) erhältlich. Ansonsten bekommt man im Instituto
Geográfico Militar (IGM) jede menge Kartenmaterial.
Auch in
Bolivien boomt zur zeit der Bergsteigertourismus, deswegen: Bitte
respektiert Land, Berg und Leute, und betrachtet das fast
Nichtvorhandensein von Berghütten und andere Bequemlichkeiten nicht als
Manko sondern als
Anreiz.
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