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The Story

Hey,wenn du lesen willst, wie mir meine Discovery Tour nach Kalifornien gefallen hat, klick hier, und bist schon da!

Ich bin hier total und rundherum ganz gluecklich. Meine Gastfamilie, die LeCluyse?s sind super nett. Wenn du ein paar Fotos von ihnen sehen wilst, dann geh' einfach in mein Fotoalbum.

Ich moechte hier mal dann am Anfang anfangen: Der Flug war doch schon ziemlich lang, da ich ja leider ueber Minneapolis (!!!) erst den richtigen Weg Richtung North Carolina gefunden habe. Die ersten 1 � Wochen waren noch ganz ruhig, da noch Ferien waren. Ich habe mich also eingelebt, und auch die Stadt etwas angeguckt. Leider ist das Bussystem hier so katastrophal, dass ich es immer meide, mit dem Bus zu fahren. Die naechste Moeglichkeit ist dann also das Auto, und ich (aber jeder hier) ist total auf die Eltern angewiesen.

Desweiteren habe ich mir sofort ein Konto hier eingerichtet, und auch die Schulbehoerde hat ueber mich erfahren. Dort habe ich sogar eine ?Social Security Number? bekommen, was man eigentlich nur als Buerger der Vereinigen Staaten bekommt. Ganz aufregend.

Auch in den ersten Wochen war es total heiss hier. Ich erinnere mich immer noch an dieses drueckende Luft, als ich aus dem Flughafengebaeude heraus kam. Es war da schon 22 Uhr, und tagsueber versucht mal wirklich es zu vermeiden, nach draussen zu muessen. Ich glaube das ist auch der Grund, weshalb ich nach 3 Wochen das erste mal in dem Garten war. Deshalb finde ich es auch super gut, dass hier wirklich alles eine Klimaanlage hat.
Irgendwann hat mir sogar mal Jean (meine Gastmutter) erzaehlt, dass letztes Jahr fuer einige Tage mal die Schule ausgefallen ist, da die Klimaanlage kaputt war. Das ist wirklich unglaublich?die Amis (!!!).

Jetzt bin ich aber schon seit vielen Wochen in der Schule, und es gefaellt mir immer noch. Ich bin ein Junior (11. Klasse), da ich wohl doch etwas zu faul bin. Somit habe ich auch fast nur einfache Faecher, und ich komme gut mit. Das Fach Englisch, indem wir amerikanische Literatur durchnehmen, ist wohl etwas hart, da die Texte doch ganz schoen alt sind, aber sonst?

Sowieso glaube ich doch, schon grosse Fortschritte in meinem Englisch gemacht zu haben. Ich stehe im Moment wirklich manchmal zwischen den Sprachen: Entweder faellt mir das deutsche Wort nicht ein, oder ich weiss wirklich nicht, wie ich denke?auf Englisch oder Deutsch.

Die
Schule hier hat ca. 1400 Schueler, und deshalb besteht sie auch aus 4 Gebaeuden. Der ganze ?Campus? ist wirklich gross, da es auch noch aus Football-, Baseball-, Fussball-, und vielen anderen Sportfaeldern besteht. Ich habe aber im Gengensatz zu den meisten anderen Schueler eine grossen Vorteil: Die meisten Faecher die ich habe sind in einem Gebaeude. Ich muss nur 2 mal hier heraus, bin aber wirklich die meiste Zeit in diesem Gebaeude hier.

Normalerweise dauert die Schule bis halb 4, was ich auch schon ganz schoen lang finde. Dafuer habe wir aber zwischen halb 1 und halb 2 ne Stunde frei: Lunch !

Letzten November habe ich fuer 2 Wochen Theorie fuer meinen Fuehrerschein genommen, und dannach noch 6 Fahrstunden gehabt. Anfang Januar habe ich dann letztendlich meine Permit bekommen. Der Fuehrerschein, denn ich hier mache, ist aber garnicht (LEIDER) ein richtiger Schein, sodass ich alleine fahren kann, nein: Es ist eine ?Driver?s Permit?, sodass ich nur mit einem Erwachsenen auf dem Beifahrersitz fahren darf. Ob ich nachher in Deutschland dann auch irgendwie sofort (bevor ich 18 bin) fahren darf, muss ich noch herausfinden. Auf jeden Fall aber werden mir die Stunden hier bei dem deutschen Fuehrerschein angerechnet. Ich muss auch bestimmt eine praktische und theoretische Pruefung in Deutschland machen, wenn ich 18 bin.
Ich muss aber nochmal alles etwas genauer herausfinden, und deshalb ist noch nichts sicher bzw. unsicher.

Ende November war Thanksgiving. Wir hatte Mittwoch, Donnerstag, und Freitag frei, und die Mutter von Jean kam extra aus Kansas. Dazu muss ich wohl kurz erklaeren, dass meine Gastfamilie erst vor 3 Jahren aus Kansas hier hin gezogen ist, da Ed (mein Gastvater) hier eine Job an der Uni angeboten bekommen hat.
Somit sprechen wir auch viel ueber Kansas, und irgendwie ist auch die ganze Familie immer noch mit Herz und Seele aus Kansas (Kansasaner !?!).
Das ganzen Thanksgiving Fest war wirklich ganz lustig, in meinem Fotoalbum habe ich auch Fotos, die die ganze Gruppe zeigen. Ausser Edith, Jean's Mutter, waren auch Geroldine und Mark bei uns, die auch erst vor 2 Jahren aus England (Naehe von London) hierhin gezogen sind. Geroldine arbeitet zusammen mit Ed an der Universitaet in der "School of Pharmacy". Mark ist Grundschullehrer, und auch Fussballtrainer von Joel, meinem Gastbruder.

Dann, als naechstes Highlight stand Weihnachten auf dem Plan. Zuvor aber sind wir eine Woche vorher nach Orlando, Florida gefahren. Ja, genau, Walt Disney World fuer 3 Tage! Jean hatte ein super gutes Angebot fuer ein Haus in Orlando bekommen, und somit fuhren wir von Dienstag morgen bis Samstag dort hin, um Walt Disney World und die Universal Studios dort unsicher zu machen. Desweiteren wollten wir auch zum Kennedy Space Center fahren, leider ist das aber dann aus Krankheit von Jean, sowie dem super schlechtem Wetter ausgefallen.

Was kann ich denn noch so schreiben?
Obwohl Amerika doch anders ist, hatte ich doch andere Vorstellungen. Hier in Chapel Hill is es garnicht soviel groesser, so wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Strassen, Haeuser, und auch das kleine Einkaufcenter des Ortes ist nicht typisch amerikanisch. Wahrscheinlich aber ist das nur hier so, und ich habe immer noch viel zuwenig gesehen. Deshalb freue ich mich auch schon, noch etwas herum zukommen. Wie schon gesagt, war ich in Florida, und es war schon anders. Chapel Hill ist eine sehr untypische Amerikanische Stadt. Die Strassen sie so wie in Deutschland, nicht planmaessig sortiert, sondern gemacht, wie man lustig ist. Chapel Hill bildet zusammen mit Raleigh (der Hauptstadt von North Carolina) und Durham die "Triangle". "The Triangle" ist in den letzten Jahren durch ihre drei Universitaeten (UNC in Chapel Hill, Duke in Durham, NC State in Raleigh) fuer ihre Wissenschaftlichen Forschungen bekannt geworden. Nicht nur meine Familie, sondern fast alle Leute hier, sind irgendwann hierhin gezogen.

Zurueck aber zu dem Thema, dass ich noch mehr von Amerik sehen will. Ich habe auch noch vor, mit meiner
Austauschorganisation EF noch Kalifornien zu fahren. Sie machen diese Fahrten im Fruehling, und fahren nach Kanada, die Ostkueste der Staaten (Boston, New York, Washington D.C., etc.), Florida, ?Wild West?, und sogar Hawaii. Ich moechte aber nach Kalifornien. Wir werden dort in Los Angeles sein (Hollywood, etc.) und dann ueber Santa Barbara an der Kueste hoch nach San Fransisco fahren. Wie es aussieht, wird sogar meine Grosstante Biga zur gleichen Zeit ihren 50-ten Geburtstag in San Francisco verbringen. Hoffentlich koennen wir uns dann dort sogar treffen.

Natuerlich werde ich mir aber auch noch einiges von North Carolina angucken muessen.
Ich plane mit meiner Gastfamilie etwas herum zufahren. Desweiteren aber bin ich auch hier an der Schule in dem Outdoor-Club, mit dem ich im Fruehling einiges machen moechte. Geplannt sind ein paar Wandertouren, Kanutouren, wild-water-rafting, und und und.

Wie du also hoerst, versuche ich wirklich dieses Jahr zu der ?Reise meines Lebens? zu machen, wie schon meine Organisation in ihrem Slogan sagt.

Die ersten Schritte habe ich schon gemacht, und es werde noch einige folgen.

..Werbung muss sein..

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by Daniel

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