Es folgten weitere leichte Anstiege und Abfahrten bis zum Mittagspausenort Gelnhausen. Dort machten es sich
die Skatermeute auf einer Wiese gemütlich, stärkte sich an den Essensständen, döste in
der Sonne oder liess sich vom Rahmenprogramm berieseln. Nach 2 Stunden gings nachmittags dann relativ eben
weiter durch das Kinzigtal in Richtung Schlüchtern, dem Zielort der 1. Tagesetappe, die insgesamt
62 km lang war.
Von Einheimischen mit leckeren Pralinen begrüsst, sicherten wir uns in der Sporthalle unsere
VIP-Schlafplätze an der Hallenwand und begaben uns dann schnell ins lokale Freibad, nicht nur um uns
zu erfrischen, sondern auch um dem kalten Rinnsal zu entkommen, das die überlasteten Duschen in
der Sporthalle zu bieten hatten.
Die Restaurants der Etappenorte wurden abends schnell von den Hessentour-Teilnehmern (erkennbar an den roten
Plastik-Armb�ndern) überflutet, so dass wir lange nach freien Tischen suchen mussten (Falls jemand
Tipps f�r Italiener, Griechen, Inder oder deutsche Restaurant in Schlüchtern, Alsfeld, Bebra oder Eschwege
braucht: fragt uns, wir kennen alle!).
Nach dem Essen gings dann jeden Abend zur HR3-Partybühne, die immer am jeweiligen Zielort aufgebaut wurde.
Verschiedene peinliche bis sehr peinliche HR3-DJs heizten der lokalen Dorfjugend ein. Wir Tourteilnehmer waren
da etwas weniger enthusiastisch, konnten wir doch spätestens am 3. Abend die Reihenfolge der immer
gleichen Monster-Hits exakt vorhersagen. Aber egal: mit mehr oder weniger Alkohol schmerzfrei gestimmt, wurde
dann doch noch jeden Abend auf der Tanzfläche abgehoppelt.
Nach der Disco zurück in die Halle, dort noch einen Schlummertrunk genommen, kurze Körperpflege und
dann ab in den Schlafsack. Vorher noch die obligatorischen Stöpsel ins Ohr, um das interessante Konzert
vielfältiger Schnarch- und sonstiger Geräusche so weit wie möglich auszuschalten.
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