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Nach der Entdeckung des Kaps der Guten Hoffnung errichteten die Portugiesen z�gig ihr Handelsimperium im Fernen Osten. Der portugiesische K�nig versp�rte deshalb keinerlei Neigung, die Expedition zu finanzieren, die Fernao de Magalh�es plante, die Suche nach einer westlichen Seeroute nach Indien. Eine solche Expedition w�rde viel Geld kosten und Portugal keine Vorteile bringen. Aber Magalh�es lie� nicht locker und machte sich schlie�lich mit spanischem Geld auf die Suche nach der westlichen Passage nach Indien. Amerika hatte man bereits vor einigen Jahren entdeckt, aber er war davon �berzeugt, da� es eine Route zum S�dlichen Ozean geben mu�te, wie man den Pazifik damals nannte. An der breiten M�ndung des Rio de la Plata bei Buenos Aires in Argentinien glaubte man, den Durchgang gefunden zu haben, aber dies stellte sich als Irrtum heraus. Erst viel s�dlicherwich die Strandlinie wieder zur�ck und Magalh�es beschlo�, das Risiko einzugehen und in die wenigvertrauenerwekkende Passage zu segeln, die bis heute seinen Namen tr�gt: Magalh�esstra�e. |
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Der �u�erste Punkt des Kontinents liegt etwas weiter s�dlich. Er wurde 1616 zum ersten Mal von einem Europ�er umrundet, von Willem Cornelisz Schonten, einem holl�ndischen Seefahrer, der dem Kap den Namen des Ortes gab, in dem er geboren war: Hoorn in Nordholland. Kap Horn ist eine 300 m hohe und 8 km lange Felsenspitze. Der Westwind macht die Umrundung des Kaps zu einer gef�hrlichen Sache, und viele Segelschiffe zerschellten hier auf den Felsen. Nicht nur wegen der St�rme, sondern auch wegen des Nebels und des Regens, die die Sicht behindern. Die meisten Schiffe, die �ber die westliche Route nach Indien fuhren, w�hlten deshalb die gesch�tztere Magalh�esstra�e. Seit der Er�ffnung des Panamakanals 1014 wird die Handelsroute um den S�dpunkt des Kontinents kaum noch befahren. Kap H�rn ist eine der abgelegensten und unwirtlichsten Gegenden der Erde geworden. |
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