D�nenlandschaften (2)

Wenn der Mensch die D�nenvegetation zerst�rt, indem er sie betritt, oder versucht, Ackerbau zu betreiben bzw. Vieh grasen zu lassen, kann die D�ne wieder stieben. Durch Luftturbulenz und verschiedene Hindernisse k�nnen dann wieder andere D�nenformen entstehen. Nasser oder feuchter Sand stiebt weniger gut als trockener, und in feuchten D�nent�lern wird der Sand weniger gut transportiert. Die h�chste D�ne Europas, die Dune du Pilat bei Arcachon in Frankreich, ist 2,/ km lang, 300 m breit und 114 m hoch. In Los Landes, dem Gebiet s�dlich von Bordeaux, wo sich die D�ne befindet, wird der migrierende Sand, aus dem sich die D�nen bilden, von angepflanzten Nadelbaumw�ldern festgehalten. Die Dune du Pilat konnte jedoch noch nicht befestigt werden: sie wandert noch immer landeinw�rts. D�nen bilden sich nat�rlich nicht nur, sie k�nnen durch den Einflu� des Meeres auch wieder verschwinden. Ein einziger Sturm kann tonnenweise Sand ins Meer zur�cktransportieren.

Der Gezeitenzyklus hat einen grossen Einfluss auf die Form der K�ste. Je l�nger die Zeit zwischen Hoch- und Niedrigtide ist, desto mehr k�nnen Verwitterung und biologische Aktivit�t auf den abgetrockneten Meeresboden einwirken.  Die sog. "Hondsbossche Zeewering", die K�stenbefestigung zwischen Petten und Groet im Nordwesten der Niederlande, wurde als Ersatz f�r die D�nenreihe gebaut, die w�hrend der St. Elisabethflut 1421 zerst�rt wurde. Ein Seedeich von 3 km L�nge wurde angelegt, um das dahintergelegene niedrige Land vor dem Meer zu sch�tzen. Um eine K�ste vor Abrasion bzw. einem Deichdurchbruch zu sch�tzen, kann auch eine Pier oder eine Reihe von Pf�hlen vertikal zur K�ste errichtet werden, so da� die Kraft und erosive Gewalt, die die Wellen auf Strand und D�nen aus�ben, verringert wird. Auch der Transport von Sediment an der K�ste entlang durch die Wellen wird dadurch verringert

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