D�nenlandschaften

Bei ausreichender, konstanter Sandzufuhr k�nnen K�stend�nen entstehen. Bei Niedrigwasser trocknet der Sand am Strand und kann vom Wind transportiert werden. Dadurch entstehen im Sand Strukturen, die sog. Windriffeln. Sie �hneln den Str�mungsriffeln, entstehen jedoch nur bei  entsprechend starkem Wind und ausreichend vorhandenem feinem Sand. Wie der Sand vom Wind transportiert wird, h�ngt von der Gr��e der Sandk�rner ab. Sind diese kleiner als 0,023 mm,  schweben sie in der Luft, Sandk�rner mit einem Durchmesser zwischen 0,01 und 0,5 mm st�uben  �ber die Oberfl�che, wodurch sie vom Wind leichter mitzuf�hren sind. Wird ein Sandkorn  schlie�lich vom Wind mitgef�hrt, prallt es von den am Boden liegenden K�rnern ab und bekommt  dadurch ausreichend Kraft, um in der Luft zu bleiben. Durch diese Zusammenst��e zwischen auf dem Boden liegendem Sand und Sandk�rnern, die bereits vom Wind mitgef�hrt werden, k�nnen weitere Sandk�rner vom Boden gel�st aufgenommen und mitgef�hrt werden. Und schlie�lich  k�nnen Sandk�rner mit einem Durchmesser von 0,3 bis 1 mm vom Wind weggerollt werden. Bei  ausreichend auflandigem Wind wird der Sand vom Wasser weg landeinw�rts geblasen. Vor allem um kleine Hindernisse (Abfall, aber auch Pflanzen, die h�her auf dem Strand wachsen) bilden sich dann zungenartige H�gel, weil die Windgeschwindigkeit um Hindernisse herum meist sehr ver�nderlich ist, so da� Sandk�rner in ein windstilles Gebiet geraten k�nnen. Liegt der Sand einmal auf dem Boden, ist es schwieriger, ihn wieder aufzunehmen. F�r die meisten Pflanzen ist der Strand eine feindliche Umgebung, da er mit einer W�ste zu vergleichen ist. Er ist meist sehr trocken, der Boden enth�lt kaum N�hrstoffe und die Temperaturen k�nnen extremen Schwankungen unterliegen.

Au�erdem besteht die Gefahr, da� Pflanzen von migrierendem Sand zugedeckt oder - bei  Hochwasserstand - von Salzwasser �bersp�lt werden. Die Pflanzen, die auf der Vord�ne wachsen (der vom Meer aus gesehen ersten D�nenreihe) haben sich an diese Gegebenheiten angepa�t, sie geh�ren zur Pionierd�nenvegetation.

Der Strandhafer z.B., eine in den D�nen und auf der Vord�ne viel vorkommende Grasart, kann seine Bl�tter aufrollen, wenn sie auszutrocknen drohen. Die Hautm�nder, aus denen normalerweise Wasser verdampft, schlie�en sich dann, um die Pflanze vor dem Austrocknen zu sch�tzen. Au�erdem kann der Strandhafer schnell nachwachsen, wenn er zugedeckt wird, weil er durch seine Speerform den Sand wegdr�cken kann. So erm�glicht er auch das Anwachsen der D�nen; seine Wurzeln befestigen den Sand, so da� er nicht mehr abgetragen wird. D�nen k�nnen sehr schnell wachsen: innerhalb von 24 Stunden k�nnen Tonnen von Sand transportiertwerden. Die Vord�ne ist eine gerade D�nenreihe direkt am Strand. Der Rest der D�nen besteht jedoch nicht aus gleich gro�en Reihen. Was ist die Ursache daf�r? D�nen sind �u�erst instabile Gebilde. Sobald sie nicht mehr durch Vegetation befestigtwerden, kann der Sand wieder zerstreutwerden. D�nenvegetation reagiert �u�erst sensibel aufst�rungen durch z.B. den Menschen.

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