Nach dem Essen: Musik.
Himmlische Kl�nge, die meilenweit zu h�ren sind.
Ein Sirenengesang.
Wenn solche T�ne die h�lzernen Lader�ume durchwehten,
Glaubten in alter Zeit die Fahrensleute,
Da� Geister der Tiefe
In ihren Schiffen spukten.

Netze anmutiger Walmusik umspannen den Globus;
Lyrische Litanieren in einem Bio-Radio,
Gespeist aus m�ndlich �berlieferten Unterwassersongs
Abgerufen von einer lebenden Datenbank aus Erinnerung,
Gegr�ndet vor f�nfzig Millionen Jahren.


Verschiedene Dialekte, verschiedene Themen,
Verschiedene Kombinationen von Noten, Sequenzen, Phrasen, Subphrasen;
Gesungen mit unterschiedlichen Kadenzen und Modulationen,
Um unterschiedliche Botschaften
An verschiedene Individuen auszusenden.
Verschiedene Lieder, Tag f�r Tag und Jahr f�r Jahr.
Hinweis darauf, da� es Gesch�pfe gibt,
Die neben uns sich weiter fortentwickeln.

Millionen geheimnisvoller T�ne, die auswendig gelernt
Und von Generation zu Generation weitergegeben werden;
Allesamt klar im Ged�chtnis gespeichert.
Nicht zuger�mpelt von Keilschrift-Tafeln, Pergament, Papier, Zeitungen, Disketten.
Frei von jeglicher Art der Abschrift und Aufzeichnung,
Die, losgel�st von der K�rpersprache,
Arglistige T�uschung erst erm�glichen.

Wesen aus einer anderen Welt.
Ihr ganzer K�rper, jeder Knochen, jede Membran, jeder Hohlraum
Schwingt mit, ist Teil einer gewaltigen Ohrs, das zwanzigmal
Empfindlicher ist als das des Menschen.

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