Nackt,
Mit einer Haut wie aus ge�lter Seide, glatt wie Glas,
So ziehen sie dahin mit achtzig Kilometern in der Stunde.
Indem sie raffiniert die eigene Form ver�ndern,
Erreichen sie eine perfekte Stromlinie:
Knorpelw�lste verformen sie und Einbuchtungen im Fleisch,
Um sich ver�nderten Bedingungen in ihrem Element stets anzupassen;
Um auch geringste Schwankungen noch auszugleichen,
Durch kr�ftige Ver�nderung von Haut und Muskeln,
Damit fl�ssige Schichten in leichter Str�mung
�bereinander hingleiten zu k�nnen.
Ohne Widerstand und Turbulenzen.
Samtige Energie.

Buddhisten gleich,
Ern�hren sie sich nicht zwanghaft, k�nnen gar
Monatelang ohne Nahrung leben.
Und essen ist f�r sie nicht Arbeit.
Essen ist Spiel.

Der Buckelwal f�ngt seine Nahrung, in dem er Blasen steigen l��t.
Luftblasen, f�nf Fu� breit, so gro� wie Wetterballons:
Wenn sie zerplatzen, entsteht ein Ring wirbelnden Nebels.
Plankton, arktische Garnelen, Krill, Meeresschmetterlinge
Werden von einem verwirrenden Ring aus zischenden Luftblasenbomben wie umzingelt.
Dann steigt der Wal hinauf
Ins Zentrum dieses Tellers aus brodelndem Wasser
Und i�t.
Man denke: Wir gehen und pusten Seifenblasen,
Und Speise f�llt vom Himmel.

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