Eine halbe Stunde, gar eine Stunde sp�ter
Tauchen die beiden wieder auf und lassen,
Wie Hoch�fen beim Anstich, triumphierend eine Blaswolke ab.
In einem gro�en Seufzer und von Gischt begleitet,
Wird innerhalb von zwei Sekunden
Aus ihren Spritzl�chern dreitausendmal soviel
Atem gesto�en, wie eines Menschen Lunge fa�t.
Federb�schel warmen Nebels, fast sieben Meter hoch,
Kochen aus ihren Blasl�chern;
�ppige Ausruferzeichen, in den Himmel geschrieben.
Das Ger�usch gewaltsam verdr�ngter Luft
Kann man noch in achthundert Meter Entfernung h�ren.
Es klingt wie ferner Donner und l��t an Schornsteinrauch
Aus einer Unterwassersiedlung denken.
Sie atmen ein. Und wenn die Luft dann in die langen,
Verschlungenen Korridore ihrer K�rper dringt,
Klingt es wie widerhallender Glockenschlag

Elf Monate darauf
H�rt das neugeborene Walkalb seinen
Ersten Laut: es ist Gesang.
Die Mutter hebt das Neugeborene and die Oberfl�che
Und w�lzt sich auf die Seite; darauf
Dr�ckt sie mit Muskeln tief in ihrer Brust
Dem Kleinen ihre Milch ins Maul:
Sie enth�lt doppelt soviel Protein wie die Milch einer Menschenmutter
Ist nahrhafter als dicke Sahne.
Die Lieder ihrer Begleiter
Wehen durchs Wasser,
Das Element der Taufe,
Darin das Walkalb immer eingebettet sein wird.
Sollte es vor der Zeit sterben, wird die Mutter
Das Kalb auf ihrem R�cke tragen,
Bis es zerfallen ist.

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