Die beiden Wale n�hern sich, f�cheln einander zu und dann
Streicheln sie einander z�rtlich mit ihren Brustflossen.
Unter Wasser �ffnen sich gewaltige Schamlippen.
Die beiden Wale vereinigen sich; in ihrer Umarmung
Die Gesichter einander zugewandt. Wie Menschen.

Sie schlagen rhythmisch ihre riesigen Schwanzflossen
Und steigen auf, bis ihre H�upter aus dem Wasser ragen.
Halten einander mit den langen
Brustflossen fest umschlungen.
Die Akkordeonfalten ihrer gefurchten
B�uche sind wie verwoben,
Ihre Schwanzflossen schlagen im Takt,
Ihre K�rper pressen sich fester und fester aneinander.
So steigen sie auf, durchsto�en die Wasseroberfl�che.
Aus den schimmernden gr�nen Schatten der Tiefe
In das heitere Leuchten des Himmels.
Mit einem letzten Schwung, unter dem m�chtigen Taktschlag
Der Schwanzflossen, f�nfzehn Meter unter ihnen,
Schnellen sie aufw�rts und in die Luft,
W�hrend ein wahrer Wasserfall von ihren Leibern rinnt.
Sekundenlang schwebend, erleben sie in der festen Umarmung
Ihren gewaltigen H�hepunkt.

Das Meer selbst b�umt sich auf und schwappt gewaltig,
Rei�t alles im nahen Umkreis unwiderstehlich mit.
Dann tauchen sie.
Tauchen nach einem Salto
Eine Meile tief hinab.
Sie verlangsamen ihren Herzschlag,
Pressen ihre Lungen zusammen,
Falten die Rippen an bestimmten
Gelenken, um dem Tiefenrausch entgegenzuwirken.
Gleiten fr�hlich durch f�nfhundert Atmosph�ren Druck, wobei
Unten am Meeresboden eine Viertelmillion Tonnen
Dichten Wassers auf ihrem K�rper lastet.

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