Dernächste Tag überraschte uns mit allerschönstem Wetter, sodaß unserem lange gehegten Wunsch nach einer erneuten Kanuexpeditionnichts entgegenstand. Wir überquerten den Little Beaver Lake sowie denGreat Beaver Lake, die einige Spuren der namensgebenden Nagetiere aufwiesenund fuhren den Beaver Creek hinab zum Lake Superior. Leider waren die letztenfünfzig Meter des Baches durch eine unüberwindliche Treibholzbarriereversperrt, so daß wir den Rest des Weges laufen mußten. Belohntwurden wir durch eine nahezu unberührte Küste, kristallklares Wasserund die Anwesenheit sehr weniger Menschen, es war immerhin Sonnabend. Wirverbrachten den ganzen schönen Nachmittag an diesem gastlichen Ufermit gelegentlichem Baden, wobei wir den Creek dem See vorzogen, da er erheblichwärmer war. Am Spätnachmittag treidelten Christoph und Michaeldas Kanu wieder hinauf zum Beaver Lake. Dort angekommen, hatten die Kinderein Bad wirklich verdient. Das flache Wasser des Beaver Creek war wunderbarwarm. Auf dem Rückweg versuchten wir noch ein paar Fische aus dem Seezu ziehen, was uns leider nicht gelang. Die Geschichten von den Schiffswrackshatten uns so gefesselt, daß wir am nächsten Tag einen Schiffsausflugin einem Schiff mit gläsernem Boden unternehmen wollten. Leider warder Kahn an diesem Tage von Tauchsportlern gechartert, so daß wir aufunser Abenteuer verzichten mußten. Statt dessen statteten wir den klarenWassern des Lake Superior an der Miner's Beach einen Besuch ab und klettertenein wenig am Fuße der Steilküste entlang. Als Treibgut tritt hierwirklich nur Holz in Erscheinung, was auf große Reinlichkeit der Schifferschließen läßt. Am Abend gingen wir noch Pilze suchen, wobeisich unser Zeltplatz als besonders ergiebig herausstellte. Andere Camperbeobachteten uns argwöhnisch und einer fragte, ob wir die Pilze wirklichessen würden. In seiner Vorstellung wuchsen eßbare Pilzeoffensichtlich nur in der Kühltruhe des Supermarktes.