Dabei hatten wir die Hauptattraktion noch gar nicht erreicht.

WalWir mußten jedoch nun nicht mehr lange auf die ersten Wale warten. Schon bald zeigten sich die ersten dunklen Rücken dieser Meeresriesen. Der an Bord befindliche "Naturalist" gab sich große Mühe, das Geschehen im Wasser über die Bordsprechanlage zu erklären. So lernten wir zum Beispiel, daß der "Blow" nicht eine Fontäne hochspritzenden Wassers ist, sondern warmer Atem, dessen Feuchtigkeit an der kalten Außenluft kondensiert.

WalDie Humpback- oder Buckelwale, die wir aus der Nähe sahen, jagten nach kleinen Fischen, indem sie unter Wasser einen Schwall Luftblasen ausstießen, welcher die Beute an die Oberfläche trieb, mit offenem Maul in dieses Fischtreiben hineinschwammen, das Maul zuklappten und das Wasser ins Meer zurückspuckten.

Hier ist die Falle gerade zugeklappt.

WalDaß die einmal gefangenen Fische wieder entkamen, verhinderten die Barten, die die Nahrung aus dem Wasser filterten. Anschließend ging es wieder auf Tauchstation, unter stolzem Vorzeigen der Schwanzflosse. Deren Unterseiten sind individuell schwarz-weiß gemustert, woran die Meeresbiologen die einzelne Wale unterscheiden können.

Der hier gezeigte trug aus uns unerfindlichen Gründen den Namen "Cone".

Nachdem wir uns fünf Buckelwale und zwei Finnwale aus der Nähe und viele andere aus der Ferne angeschaut hatten, kehrte der Skipper den Bug gen Festland und wir brausten heimwärts, den Gestaden Acadias entgegen.

Am Abend besuchten wir das Amphitheater unseres Zeltplatzes und sahen eine Diavortrag der Parkranger über "Changes in Acadia", der die Geschichte der Insel anschaulich erläuterte.

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