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Nach kurzem Stop eilten wir weiter via Interstates 93 und 89
Richtung Vermont. Um 18 Uhr erreichten wir Lake Champlain, den wir bei Charlotte,
etwas südlich von Burlington, an Bord einer Fähre überwanden.
Der Schornstein machte seiner Aufschrift "No Smoking" alle Ehre, jedoch nur,
weil der Motor am anderen Ende des Fährschiffes in Betrieb war.
Um
19 Uhr erreichten wir erfrischt durch die Seebrise und die ruhige Fahrt den
Bundesstaat New York am anderen Ufer des Sees. Nach einer weiteren Stunde
Fahrt gen Westen fanden wir eine einladende Cabin in Keene, die wir als
Nachtlager auserkoren.
Unsere Übernachtungsstätte war eine von fünf Hütten, die am Abend unserer Ankunft alle frei und unverschlossen waren. Ein Schild am nahebei stehenden Haus des Besitzers besagte, man solle sich eine aussuchen und auf den aushängenden Zettel schreiben, daß sie besetzt sei. Wir waren von diesem unkomplizierten Reservierungsprozeß ebenso wie von der Hütte begeistert. Der nächste Morgen sah uns im Garten frühstücken und das am Birnbaum hängende Schaukelpferd ausprobieren. Das Pferd war eine kunstvolle Bastelarbeit aus einem alten Autoreifen. Um 11.30 Uhr trennten wir uns schweren Herzens von unserer gastlichen Hütte, um neuen Abenteuern entgegenzufahren.
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