Gensoumaden Saiyuuki

Legende (den) über Illusionen (gensou) und Dämonen (ma) - Bericht (ki) von der Reise (yuu) in den Westen (sai)


Saiyuki basiert auf der chinesischen Legende "Die Reise in den Westen" (Xi You Ji auf Chinesisch). der Roman aus den 1570gern wird generell Wu Cheng'en (1500-1582) zugeschrieben, erschien jedoch damals anonym, denn die Geschichte war bereits mehrere Jahrhunderte eine Volkserzählung und die Kritiker der Zeit verachteten Xi You Ji als plattes Märchen ohne Tiefgang. Die Erzählung bezieht sich wie so vieles auf eine wahre Begebenheit. Im 6. Jahrhundert n.Chr. begab sich der chinesische Mönch Hsuan Tsang nach Indien, die Wiege des Buddhismus. Ziel der Reise war es, Sutren, buddhistische Schriften, nach China zu bringen, damit die Buddhisten dort mehr über den Buddhismus lernen könnten. Bei seiner Rückkehr wurde der Mönch vom Tang Kaiser mit dem Titel "Tripitaka", Sanzô auf Japanisch, bedacht und wurde eine der bekanntesten religiösen Figuren Asiens. Wie es der Ruhm mit sich bringt, wurde aus der wahren Begebenheit bald eine Legende und schließlich ein Märchen, welches wenig mit der ursprünglichen Tatsache am Hut hat. In diesen Geschichten wurde Tripitaka ständig von Youkai angegriffen, die ihn fressen wollten, um so ihr eKraft zu erhöhen. Schließlich wurden ihm dann drei übermenschliche Wesen an die Seite gestellt, von denen der berühmteste und beliebteste bis heute Sun Wukung, auf Japanisch Son Gokû, der Affenkönig ist. Der Affenkönig ist bis heute DIE mythologische Figur, die jedes Kind in Asien kennt.



Um Genjô Sanzô vor den vielen Dämonen zu schützen, die ihm auf dem Weg nach Westen begegnen werden und fressen wollen um ihr Leben zu verlängern und ihre Kräfte zu erhöhen, stellte Kanzeon Bôsatsu ihm neben Son Gokû zwei weitere überirdisch starke Wesen an die Seite.
Chu Wu Neng, Cho Gonô auf Japanisch und der alte Name von Cho Hakkai, war einst ein General des Himmels. Doch er stellte der schönen Mondkönigin nach und wurde zu Strafe als Schwein wiedergeboren. Er sieht aus wie ein Schwein auf zwei Beinen und ist ein gehässiger, unloyaler, dummer, gieriger, gefräßiger Lustmolch. (also das genaue Gegenteil von Hakkai aus Saiyuki) Seine Waffe ist eine Mistgabel.
Sha Wu Ching, Sha Gojyô auf Japanisch, war ebenfalls ein General im Himmel, doch wurde für einige Eskapaden und das Zerbrechen einer Kristallschale in ein Wassermonster verwandelt, welches im Fluss TungTian der von der Erde bis in den Himmel führt, zubringt, bis er zum Helfer Sanzôs berufen wird. Sha Gojyô hat grüne Haut, rote Haare und einen Bart, wird aber meist als Art Zwerg mit schwarzen Haaren und dichtem Bartwuchs gezeigt. Seine Waffe ist ein Stab mit einer Halbmondförmigen Klinge am einen Ende.
Außerdem Hilft der Drachenkönig Lu Ling, Hakuryû, Sanzô, indem er sich in ein Pferd (Jeeps hatten sie damals nunmal noch nicht^^�) verwandelte und sie auf seinem Rücken in den Westen trägt
Sanzô selbst ist intelliegent, gütig und in allem der perfekte Mönch. Seine einzige Kämpferische Fähigkeit ist es, Son Gokû mit dem Diadem und das Aussprechen einer bestimmten Sutra zu kontrollieren, indem sie ihm Schmerzen bereiten.




Der Affenkönig


Der Roman "Die Reise in den Westen" erzählt zunächst die Geschichte des Affenkönigs. Son Gokû wurde aus einem Stein geboren und wird dank seiner Stärke der König der Affen. Doch er begibt sich auf Pilgerschaft, um noch stärker zu werden , und trifft auf einen Weisen, der ihm das Geheimnis der Unsterblichkeit verrät und ihn das Reaiten von Wolken und die Verwandlungskubst lehrt. Ferner bekommt er vom Drachenkönig des westlichen Ozeans den Stab Nyôibô, der sich bis zum Himmel verlängern oder so klein werden kann, dass man ihn hinterm Ohr verstecken kann. Mit seinem Wissen über die Kampfkunst stellt er dann ein riesiges Heer von Affen auf und wird damit so mächtig wie ein Gott. Um ihn zu kontrollieren, rufen die Götter Son Gokû zu sich in den Himmel und geben ihm den Posten als Wächter des Pfirsichs der Ewigkeit, der Unsterblichkeit verleiht. Gar nicht glücklich darüber, unter Kontrolle gehalten zu werden, isst er kurzerhand den Pfirsich und erlangt so die Unsterblichkeit, nach der er schon immer strebte. Er kehrt auf die Erde zurück, mobilisiert sein Affenheer und startet eine Revolte gegen den Himmel. Doch er verliert den Kampf und wird zum Tode verurteilt. Unsterblich wie er ist, können die Götter Son Gokû aber natürlich nichts anhaben, und sa sperrt ihn Tathagata Buddha in einen Berg. 500 Jahre später erwärmt sich jedoch Kannon Buddha (alias Kanzeon Bôsatsu) und arrangiert, dass Tripitaka (alias Sanzô), Son Gokû aus seinem felsigen Verließ erreten kann, um ihm auf der Reise in den Westen zur Seite zu stehen.







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