Golgatha

Es ist ein Traum so schwer und leer
Und endlos wie das weite Meer
Ich brauche dich, ich such nach dir
Doch du bist nicht mehr hier bei mir
Ich sah dich mit dem schweren Kreuz
Das du getragen und ich seufz:
"Zweitausend Jahre ist es her,
dass ein andrer kam hierher."
In deinem Herzen schweigt es still
Ich wei�, das ist nicht was ich will
Doch �ndern l�sst sich nun nichts mehr
Vorbei die Zeit des Nimmermehr

Auch tr�gt dein Haupt die Dornenkrone
Du wolltest, dass ich sie verschone
Doch du tr�gst Narben im Gesicht
Verzeih, doch nein, ich konnt es nicht
Denn Narben trag ich in mir drin
Und meine Seel' zieht's zu dir hin
Das Blut rinnt �ber das Gesicht
Und seine Spuren zeichnen dich
Bald ist's vorbei, du bist erl�st
Und diese Stimme, die du h�rst
Sagt leise: "Ich verzeihe dir
Nimm Platz an meiner Seite hier"


Gedanken

Ich f�hl die Nacht wie ein dunkelschwarzes Seidentuch
Das unsre K�rper sanft bedeckt
Und tausend silbrig schimmernde Sternchen
Hast du dar�ber ausgestreut
Die Dunkelheit ist unser Versteck
Um die Geheimnisse unserer verbogenen Seelen niemals preiszugeben
Tief in unsrer Dunkelheit
Da lauert dieses uralte Verlangen, die Begierde
Der Hunger - Nach was? Ich wei� es nicht
Doch streif ich suchend jede Nacht durch diesen Strudel des Vergessens
Ich wei� du f�hlst genau wie ich - ein Suchender der niemals findet
Du nimmst mich an der Hand, ich sp�re deine hei�gl�hende K�lte
In deinen Augen schimmert das kalte Licht des Mondes
Diese eisblauen Seen in denen man versinkt, ertrinkt
Vergiss unser Versprechen nicht, das wir uns gaben im finstersten Traum
Das Versprechen, das ein Sterblicher nie versteht
Das Versprechen, das in unseren Adern rinnt, pulsiert, nie versiegt
Das Versprechen das sagt: "Ich komm immer zur�ck zu dir"


Vampir Romanze

Ich komm zu dir, ich komm heut Nacht
Ich wei�, du h�tt'st es nie gedacht
Doch im letzten Glanz der Sonne
Mir schien, als w�r's dir eine Wonne
Nach einem Blick in deine Augen
Diese tiefen, kalten Seen
Ich willt den Lebenssaft aussaugen
Danach allein ins Dunkel geh'n

Doch du nahmst einen Teil von mir
Ich wei� es nicht - gab ich ihn dir?
Meine Seel' hast du entzweit
Doch, sei gewiss, ich war bereit
Hab ich gewartet lange Zeit
Auf dich, die du vertreibst mein ew'ges Leid
Ich lie� dich geh'n, nach Hause, heim
Wir werden nie mehr einsam sein
Hosted by www.Geocities.ws

1