|
|
Kinder und Tod
Ein mir unerklärliches Tabuthema in unserer Gesellschaft. Der Tod betrifft das Leben eines jeden Menschen. Es ist ein immer währender Kreislauf, der das Leben ausmacht. Kinder sind nie zu jung, um ihnen den Tod näher zu bringen. Sie gehen oftmals ganz anders damit um, wie Erwachsene. In der heutigen Gesellschaft wird der Tod weitest gehend verbannt. Kaum jemand mag darüber reden oder sich gar damit auseinandersetzen. Warum ist das so?
Auch Kinder werden mit dem Tod konfrontiert. Davor können und dürfen wir sie auch gar nicht schützen. Ein normaler Umgang mit diesem Thema dürfte für alle eine gute Lösung sein. Und Kinder entwickeln so ihre eigene Vorstellung vom Tod, welche immer wieder erweitert und/oder auch verändert wird. Je nach Erfahrung und Alter.
Kinder können einem mit ihren Fragen Löcher in den Bauch fragen, auch zum Thema Tod und das ist gut so. Es ist schwer, ihnen zu vermitteln das die betreffende Person oder das Tier nicht mehr da ist und auch nicht mehr wiederkommt. Aber alleine schon das Gespräch darüber ist mehr als wichtig. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten Kindern dieses Thema näher zu bringen. Das muss auch nicht immer erst dann geschehen, wenn jemand verstorben ist. Die Natur ist da ein gutes Beispiel.
Die Blume z.B. wird im Herbst sterben, um dann im Frühjahr neu „geboren“ zu werden. Auch das ist der Kreislauf des Lebens. Und dieses kann jedes Kind verstehen, da es miterlebt wird.
Ein jeder sollte die Trauer eines anderen respektieren. Ich denke, auch Kinder haben ihre Art ein solches Erlebnis zu verarbeiten. Hier sind Tränen wichtig, Tränen die geweint werden dürfen ohne sich dafür zu schämen. Tränen, die gemeinsam geweint werden, denn Tränen helfen das Erfahrene zu verarbeiten.
Ich habe eine informative Website gefunden. Rund um das Thema Kinder und Tod. Schaut doch einfach mal vorbei!
Trauer
Beispiel für ein Trauerritual mit Kindern
Das Kind könnte, je nach Alter, ein Abschiedsbild malen bzw. einen Abschiedsbrief schreiben für die verstorbene Person. Dieses wird dann an einen mit Helium gefüllten Luftballon gebunden und vor, während oder nach der Beerdigung losgelassen. Mit der Erklärung das diese Abschiedspost nun in den Himmel fliegt oder so was in der Art.
Kinder und Tod
von Elisabeth Kübler-Ross

Wie gehen Kinder mit dem Tod um? Anhand von Erlebnissen, Gesprächen und Briefen beschreibt die bekannte Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross auf einfühlsame Weise, was der Tod für Kinder bedeutet, welche Stadien todkranke Kinder durchlaufen und wie Eltern ihnen die Angst vor dem Sterben nehmen können. Ein informatives Buch, das wertvolle Einblicke gewährt, Ratschläge gibt und Trost spendet.
Dieses Buch ist nicht nur zum Selberlesen, sondern auch zum Vorlesen sehr gut geeignet.
Auf der Suche nach den Regenbogentränen
von Jorgos Canacakis und Annette Bassfeld-Schepers

Klappentext: Trauer ist die heilsame Antwort eines lebendigen Herzens auf Abschiede und Trennungen. Solchen Lebenssituationen sind wir von Kindesbeinen an immer wieder ausgesetzt. Die Trauerfeindlichkeit unserer Kultur führt jedoch dazu, dass wir uns diesem lebenswichtigen Gefühl entfremden, es fürchten und unterdrücken. Die daraus resultierende Gefühlsverarmung hat erschreckende Konsequenzen für viele Lebensbereiche.
Angeregt durch die jahrelange praktische Arbeit mit trauernden Menschen haben die Autoren mit der Geschichte von den Regenbogentränen eine ungewöhnliche poetische Form gefunden, die uns neue Wege für den liebevollen Umgang mit Trauer erfahren lässt. Sie erzählen ein Märchen, das Kindern wie Erwachsenen dabei hilft, sich den Trauergefühlen zu öffnen, sie auszudrücken und ihre lebensfördernde Kraft zu spüren.
|
|