Hier möchte ich den Grundgedanken dieses Projekt ein wenig erläutern. Es ist keine reine Informationsseite, sondern ein Netzwerk, welches sich aus vielen Internetseiten zusammenstellt. Daher auch der Name "Elternnetzwerk".
Wer steht hinter PP?
Dieses Projekt wurde von Jessica Jungk ins Leben gerufen und aufgebaut. Ohne sie wäre es heute nicht das, was es ist. Ich (Levina) bin zwar fast von Anfang an dabei gewesen, aber erst vor 2 Jahren richtig aktiv mit eingestiegen, da das Projekt damals fast eingeschlafen war. Leider musste Jessica sich aus privaten Gründen hiervon trennen und ich habe das Elternnetzwerk übernommen. Es ist ein Mitmachprojekt, an dem wirklich jeder eingeladen ist, sich daran zu beteiligen. Diese Seite besteht überwiegend aus Verlinkungen und kurzen Erklärungen zu verschiedenen Themen. Änderungs- oder Verbesserungsvorschläge oder gar neue Themen sind immer erwünscht. Eine kurze Mail an mich und ich werde es dementsprechend in die Homepage mit einbauen.
Der Austausch findet über das Forum statt, wo sich auch alle aktiven Helfer vorgestellt haben. Es ist ein öffentliches Forum, in dem jeder alles lesen und auch schreiben kann.
Auch wenn der Name �Pagan-Parenting� einen heidnischen Hauch hat, so möchte ich hier betonen, dass wir kein rein heidnisches Elternnetzwerk sind. Die Zeit hat nur viele heidnische Menschen zusammen gebracht und daher sind z.B. die Jahreskreisfeste fester Bestandteil. Jeder ist willkommen und hat die Möglichkeit sich uns sein Leben/seinen Glauben hier vorzustellen.
Begrifflichkeiten
Das Wort �alternativ� haben wir gewählt, weil es die Sache auf den Punkt bringt. Es ist ein Begriff ohne Grenzen. Hier sind die verschiedensten Möglichkeiten und Varianten in allen Sparten gemeint. Und nicht immer und in jeder Lebenslage reichen die vorgegeben Muster aus, um die Kinder für das Leben in all seinen gesellschaftlichen und sozialen Facetten zu stärken.
Das Wort pagan leitet sich von dem Lateinischen paganus, "Dorfbewohner" ab; das entsprechende Hauptwort Paganismus bezeichnet Glaubens- und Kultformen aus unter-gegangenen Volksreligionen, die sich in den späteren Weltreligionen als Volksglaube erhalten haben. [ Quelle: www.wissen.de => Paganismus ]
Das erklärt, warum das Wort pagan meist mit heidnisch übersetzt wird und das Pagan-Parenting-Projekt dadurch einen heidnischen Unterton hat. Aber es geht hierbei nicht darum anderen irgendwelche heidnischen Aspekte aufzuzeigen, sondern vielmehr um die Vielschichtigkeit. Daher ist das PP Projekt auch eher in die Rubrik Naturreligionen einzuordnen.
Der Begriff Pagan-Eltern leitet sich schließlich im Deutschen namentlich ab von dem anglo-amerikanischen Begriff pagan parents und bezeichnet diejenigen Eltern, die mit ihren
Kindern zusammen heidnische/naturreligiöse Traditionen neu beleben bzw. weiterhin gehen. Je nachdem ob in der Familie diese Wurzeln schon seit Generationen überliefert wurden oder ein Familienverband sich gemeinsam alte Quellen erschlie�t, sich mit Gleichgesinnten austauscht, Ahnenforschung betreibt - oder �alles zusammen�.
Nun noch kurz zu mir:
Ich bin verheiratet und eine chaotische Pagan-Mama von zwei Mädels. Wir gehen zusammen den alten Weg und es gibt einfach immer irgendwie eine Gelegenheit mit meinen Kindern die Jahreskreisfeste zu gestalten und auch über deren Sinn zu reden. Und wenn nicht, dann mache ich es für mich alleine oder es fällt halt aus. Wir haben schon vor längerer Zeit zusammen den Jahreskreis mit seinen 8 Festen gemalt und gebastelt. Da können meine Kinder dann immer schauen, welches Fest das Nächste ist und was damit zusammenhängt. So kommen dann auch immer viele Fragen auf, die ich gerne beantworte. Sie lernen viel über die Natur, die Elemente, Naturgeister und so weiter. Ich bemühe mich heidnische Traditionen zu setzen, die meine Kinder später mal weitergeben können. Sie sollen offen f�r alle Religionen sein. Den christlichen Glauben lernen sie von den Großeltern und zwangsläufig in der Schule. Von daher war dieser "Kurswechsel" relativ problemlos. Es sind einfach noch ein paar Feste dazu gekommen, die keinen kirchlichen Ursprung haben.
Wie bin ich auf Pagan Parenting gekommen? Das ist eine gute Frage! Wobei ich hier nicht die Homepage meine, sondern PP als Lebenseinstellung. Ich möchte nicht, dass meine Kinder einfach in die christliche Schublade gesteckt werden. Sie sollen selber entscheiden an wen oder was sie glauben möchten. Über das Thema Hexen bin ich dann zu Pagan-Parenting gekommen und habe dieses Elternnetzwerk entdeckt.
Meine Interessen gehen von Kräutern, Heilsteinen über Runen bis hin zum Schamanismus. Ich habe angefangen mit meiner älteren Tochter schamanische Trommelreisen zu machen. Es ist schön zu sehen, wie spielerisch und leicht sie damit umgeht. Was mich inspirierte einen Artikel darüber zu verfassen.
Was wir von Kindern lernen können