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Niedergeschrieben im Februar des vierten Jahres von Atlantis, von Kensanata, dem Obersten Priester Hekolats in Lochinver. Erweitert im Juni des f�nften Jahres von Atlantis, durch Mahl Orus, Schreiber des ehrw�rdigen Ritter Huors, nach Aufzeichnungen unseres Pr�sidenten Vlad, w�hrend des Krieges gegen das K�nigreich Golconda. Erg�nzt im Jahre September des Jahres 6 durch Psii Nodal, einem Taktiker aus Mullaghcarn.
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Zum Beginn unserer Zeitrechnung spalteten sich die Bergv�lker auf den H�ngen der Handaner Berge in Zentralkooat. Von Lochinver breiteten sie sich in alle Himmelsrichtungen aus. Eine dieser Parteien waren die J�nger des Blauen Mondes. Hekolat selber hatte den J�ngern seinen Segen gegeben. Sein Orakel f�hrte die J�nger des Blauen Mondes. Seine Kirche einigte das Volk. Zu seinen Ehren wurde der Bau des Tempels von Lochinver gestartet und das Tal befestigt. Damals waren die Handaner Berge ein gef�hrliches Gebiet: Seelenlose Geister und Trolle hausten in Carcavelos, einem der T�ler n�rdlich von Lochinver. Schon nach wenigen Monaten verloren die J�nger des Blauen Mondes den Kontakt zu den anderen Parteien, selbst ihre treusten Freunde, die Schwarzen Ritter des Verbotenen Mondes, verschwanden. In diesen Zeiten der Not trafen sich die weisen F�hrer zweier Parteien in Lochinver und besiegelten ein B�ndnis: Kensanata, Oberster Theologe Hekolats in Lochinver von den J�ngern des Blauen Mondes und Sektat der Erste und Einzige, der Strahlende von der Dunklen Horde.
Die Bruderschaft wollte ein Instrument des Friedens und der Stabilit�t werden. Schon damals, in diesem ersten Jahr nach der Entstehung der Welt, etablierte sich der Orden des Einf�ltigen Frohsinns im Osten von Kooat, und expandierte kr�ftig. Verzweifelt wurden Brieftauben in alle Himmelsrichtungen versandt. Eine dieser Tauben erreichte Bruder Derok, einem H�ter des magischen Waldes. Derok war ein gewiefter, uns allen lieber Bruder, immer zu Sp�ssen aufgelegt. Erst nannte er seine Partei Immer Hungrig, dann mit seinem typischen Sprachwitz H�tern der magisch Wald. Dieser Name bezog sich auf den Wald von Jaca in S�dkooat, aus dem Derok und seine H�ter stammten. Noch im selben Monat, es d�rfte der Oktober des Jahres 1 gewesen sein, liess Hekolats Gnade eine weitere dieser Tauben auf der goldenen Insel Hyarmir in die H�nde Kanos fallen. Kano war damals noch ein finsterer und d�sterer Herr �ber eine rohe Bande, dem gef�rchteten Pasadena Clan. Diese erste Brieftaube bewirkte jedoch eine �nderung: Kano beschloss, den Pasadena Clan zum ersten Aussenposten der Bruderschaft auf Hyarmir zu machen, und seine r�uberischen T�tigkeiten einzustellen. Dies war zu den damaligen Zeiten die erstaunlichste Allianz auf ganz Atlantis: �berall schossen kleine, lokale B�ndnisse aus dem Boden, doch Bruder Kano besass schon damals die Weitsicht und die Kraft, um f�r das Ideal einer globalen Allianz f�r den Frieden einzustehen. In diesem Oktober des Jahres 1 wurde die Verfassung der Bruderschaft niedergelegt, und Kensanata wurde zum ersten Pr�sidenten der Bruderschaft gew�hlt.
Das zweiten Jahr der Bruderschaft stand unter einem strahlenden Stern. Hekolats Augen glitzernten von den H�hen der Handaner Gipfel herab. Im Norden Kooats beschlossen die Kapalakiko-Polynesier unter Ali'i Koas F�hrung, der Bruderschaft Hekolats beizutreten. Im S�den schlossen sich uns die Seelfen und Die vom Wappen der Gold�ugigen Katzen an. Im Westen Kooats schlossen sich die Narn i Hin Hurin unter Ingolds weiser F�hrung und das K�nigreich Gondor unter Aragorns Vater Tolkien an. Auch im fernen Hyarmir fanden wir neue Freunde: Bruder Kano �berzeugte Pagan von der Verlorenen Schar und Vlad und seine Genossen, der Bruderschaft beizutreten. Selbst in Momorlia, welches uns sp�ter noch besch�ftigen wird, fanden wir einen neuen Freund: Das stolze Volk Ulthuans unter seinem Hochelfen Teclis.
W�hrend dieser gl�nzenden Monate f�hrte Bruder Derok die Geschicke der Bruderschaft. Mit dem Beitritt von Bruder Kano und Bruder Pagan von Hyarmir in die Bruderschaft, lernten wir auch einen sp�teren Verb�ndeten kennen: Das Konzil von Hyarmir, bestehend aus Furundal der Nordmann, von den Erben des Beowulf, Schwester Jalena vom sp�teren Zusammenschluss Dornrose und andere Parteien. Sowohl unsere beiden neuen Br�der als auch das Konzil waren im Norden von Hyarmir t�tig. Dies f�hrte am Anfang zu einigen Schwierigkeiten -- im Laufe der Monate wurden diese allerdings gekl�rt, und Derok entdeckte seine Liebe zur z�hen Jalena: Er sang ihr Lieder, schrieb ihr Liebesbriefe, und plante sogar eine Reise nach Hyarmir, um ihr einen Heiratsantrag zu machen. Doch er stiess auf schroffe Ablehnung. Obwohl in diesen Monaten ein Schiff des Pasadena Clans zum ersten Mal in Kooat anlegte, fiel mit dem Ende des gesegneten Jahres ein Schatten auf die Bruderschaft. Der Orden des einf�ltigen Frohsinns riegelte den Osten Kooats ab, und die dreimal verfluchte Horde der Verwirrten unter dem Verr�ter Mjollnir schlich sich in die Bruderschaft ein.
In Gifford erhob sich der Bandenf�hrer Charlie und drohte, Tod und Verw�stung �ber den S�den Kooats zu bringen. Erschrocken fuhren die freien V�lker Kooats zusammen. Leider vermochte der angegriffene Derok die Bruderschaft nicht mehr zu f�hren. In diese L�cke sprang der dreimal verfluchte Mjollnir. Mit freundlichen Worten und �berraschenden Erfolgen wiegte er die Bruderschaft in Sicherheit, �bernahm Schritt um Schritt die F�den der Macht, welche Derok h�tte halten sollen, und festigte so seine Stellung in der Bruderschaft. Charlies Fluch wurde innert k�rze von Mjollnir gebannt. Doch als der Sturm vor�ber war, sass Mjollnir im Herzen der Macht. Zwar ahnte Ali'i Koa von den Polynesiern nichts gutes, doch erst einige Monate sp�ter deckten Die vom Wappen der Gold�ugigen Katzen die Machenschaften des Verr�ters auf: Schleier um Schleier wurde gel�ftet, und als der verrottende Kern der Horde Verwirrten zu Tage kam, da war es zu sp�t. Derok hatte jegliche Kontrolle �ber seine Partei verloren. Als die verbleibenden Parteien Mjollnir aufforderten, sein Gesicht zu zeigen, wurde ihnen nicht geantwortet. Drei Tage sp�ter fuhr Mjollnirs Hammer unter die Bruderschaft: Die Truppen der Horde der Verwirrten fielen �ber alle anderen Parteien her. Die vom Wappen der Gold�ugigen Katzen wurden fast vollst�ndig ausgerottet. Einzig ihr F�hrer, Robert Gadlen, �berlebte; in der darauf folgenden Woche nahm Hekolat ihn allerdings zu sich: Er kehrte von einer Wanderung in den Bergen von Lochinver nicht mehr zur�ck. Die Seeelfen erlitten so starke Verluste, dass sie Kooat verliessen und mit ihren silbernen Booten auf leichten Schwingen gen Osten segelten. Das K�nigreich Gondor wurde zerschlagen. Einzig Aragorn konnte sich retten und segelte mit den Seeelfen nach Osten, bis hin zur Insel Aman. Nur noch wenig Kunde erreicht uns von den Elfen von Aman.
In diesen Zeiten der Dunkelheit, hat Bruder Kano das Amt des Pr�sidenten �bernommen. Die Bruderschaft hoffte, dass damit die sich �berschlagenden Ereignisse in Hyarmir besser in den Griff zu kriegen seien. Erin brodelte, und das Chaos drohte auf Hyarmir �berzugreifen. In der Hoffnung, in Hyarmir und Erin besser Fuss zu fassen, nahmen wir Lady Katharina vom Haus Romanowa in die Bruderschaft auf. �berraschenderweise bat kurze Zeit sp�ter der Herzog LaoTeWang, der Kriegsherr von KuroKegaTi, um die Aufnahme in die Bruderschaft. Beide f�hlten sich in Erin von der Golconder Mafia bedroht. Dies ist eine Gruppe von Parteien um Gandalf den Forscher. Zu ihr geh�ren die Compagnie de la Lune Noire, der Clan des Mondes Torocos, und die Allianz SHC. Es bestanden damals noch weitere Verbindungen, zu Sir Joeron, zu den Dark Elves und anderen Parteien. Innert k�rze liess der gewiefte Herzog und Intrigant von KuroKegaTi gef�lschte Berichte �ber K�mpfe mit den Dark Elves und den Forschern Gandalfs zirkulieren. Er bat um Hilfe, und die ahnungslosen Br�der stellten eine Invasionsflotte in Hyarmir zusammen. Nur die �berraschende Nachricht eines L�ufers der Hohen Schule der pragmatischen Dadaisten kl�hrte die Bruderschaft auf. Auch Haus Romanowa hatte diese F�lschungen unterst�tzt, in der Hoffnung durch einen Erstschlag die Expansion der Golconder zu bremsen. Doch dies liess sich mit der Verfassung der Bruderschaft Hekolats nicht vereinbaren. Die beiden wurden zur Rede gestellt und verliessen die Bruderschaft, als klar wurde, dass die Bruderschaft so einen Angriff nicht gutheissen w�rde. Sie fielen rasch unter den harten Schl�gen der Forscher und der Dark Elves.
Souver�n f�hrte Bruder Kano die Bruderschaft durch die innere Krise dieser Zeit. Die Aufnahme neuer Parteien geschah nicht mehr fast automatisch. Mjollnir und der Herzog LaoTeWang waren Parteien, welche zu schnell aufgenommen und ins Vertrauen gezogen wurden. Nur die milit�rische Hilfe interessierte sie. Die Bruderschaft kann sich derartige Kriegstreiber in ihren eigenen Reihen nicht mehr leisten, wenn sie weiterhin vertrauensw�rdig bleiben will.
Nicht zu vergessen die Nomaden Casertas, welche sich uns anschlossen, nur um benachbarte Parteien ungest�rt bedr�ngen zu k�nnen. Die Bruderschaft konnte dies nat�rlich nicht dulden und trennte sich von den Nomaden innert k�rze.
--Ritter Huor von Siegen, J�nger des Blauen Mondes.
Als eine Expedition der Narn i Hin Hurin von Kooat �ber die Landbr�cke von Oranmore nach Momorlia wanderte, wurde sie von einer Schar Ritter bis auf einen kleinen Jungen in Fanders in einen Hinterhalt gelockt und ermordet. Der kleine Junge brachte den Mitgliedern der Bruderschaft in Kooat Kunde von diesem Grauen. Diplomaten wurden entsandt, Heere in Torridon gesammelt, und Magier in der Kunst der Kampfzauber unterwiesen. Der Zwischenfall von Fanders konnte g�tlich geregelt werden. Die momorlianischen Parteien, vor allem Yephenas und seine Mondb�ren, die H�ter der heiligen Hallen und Edge's Kantige Gesellen, und die mit ihnen assoziierten Gnome des Hauses Cirith Ungol und Wesley und seine wusligen Wichtel, wurden zu einer Quelle permanenter Verwicklungen. Teclis, einer unserer Verb�ndeten in Momorlia, ein stolzer Hochelf, zerstritt sich immer wieder mit ihnen. Er wurde in Wabbelsack bedroht, und griff zu den Waffen. Die momorlianischen Truppen schlugen zur�ck. Wieder wurden auf beiden Seiten Heere gesammelt und Diplomaten entsandt. Wieder schafften es die Verhandlungsf�hrer der Bruderschaft, Frieden zu stiften wo Blut geflossen w�re. Zu Beginn des vierten Jahres der Bruderschaft wurde Teclis und sein Volk Ulthuans wieder in Kampfhandlungen verwickelt. Ein paar Steinbauer wurden in Myth Drannor hingerichtet, weil die Gilden von Myth Drannor die Produktion von ein paar wenigen Steinquadern als direkte Bedrohung ihrer Vormacht in Myth Drannor sahen. Wieder wurden auf beiden Seiten Heere gesammelt und Diplomaten entsandt. Botschafter von Sektat, Yephenas, und Wesley schafften es, Frieden zu stiften wo Tote verwest w�ren.
Trotz wiederholten R�ckschl�gen, unter anderem das sch�ndliche Ultimatum des Momorlianischen Bundes an Bruder Kazador von den Dawi, gelang es, einen Friedensvertrag zwischen dem Bund und der Bruderschaft Hekolats abzuschliessen. Teclis und Yephenas traffen sich zu geheimen Vorverhandlungen, ein Vertragsvorschlag wurde ver�ffentlicht, eine Revision wurde beantragt, und so konnte schlussendlich im M�rz des Jahres 5 der Vertrag unterzeichnet werden.
Uebrigens kommt hoffentlich mit der Praesidentschaft Bruder Vlads (hier ein unverhuelltes Eigenlob ;)) Bewegung in die Verhandlungen mit dem Momorlianischen Bund ueber den Vertrag von Orest. Eine erste Antwort Yephenas', des Sprechers des Bundes, klang gut.
--Bruder Vlad, der zwischen Kazador von den Dawi und Yephenas von den Mondb�ren vermittelte, im Dezember des Jahres 4.
Der Krieg gegen Gandalf begann im Juli des Jahres 4, als Mjollnirs �bler Geist die Dark Elves befiel. Kaarle Lappalainen wurde von Mjollnirs Wahnsinn umnachtet und begann, Mitglieder der Bruderschaft Hekolats und des Konzils von Hyarmir zu bedr�ngen. Gandalf, der Herr des Hauses der Forscher, unter dessen Schutz die Dark Elves standen, nahm Lappainen in Schutz. Innert K�rze verwandelten sich die Dark Elves weiter und degenerierten zu den Schwarzen Nordm�nnern. Das K�nigreich Golconda, unter anderem Ramus von der Companie de la Lune Noire und Paila vom Clan des Mondes Toroco, konnte sich nicht dem Einfluss der Schmeichelzunge Gandalfs entziehen, und blieb dem B�ndnis von Golconda treu. So formierte sich der Schutz der Golconder Mafia um den vom wahnsinnigen Geiste Mjollnirs besessenen Kaarle Lappainen, und blutiger Krieg �berzog die Goldne Insel Hyarmir.
Angefangen hat das Blutvergiessen, als Gandalfs Politik der Unterdr�ckung f�r seine Nachbarn untragbar wurde. In kleinen Schritten hat Gandalf bestehende Vertr�ge verletzt, geringe Ressourcen widerrechtlich abgebaut, und wenn man ihn zur Rede stellte, wich er allen Vorw�rfen mit aalglatter Zunge aus. Falls man es aber wagte, seine Einheiten mit Gewalt aus den eigenen Regionen zu vertreiben, landete Gandalfs eiserne Faust im Genick des "gewaltt�tigen Verbrechers". Eines Tages war damit genug.
Das Konzil und die Bruderschaft gr�ndeten eine Allianz zur Vertreibung Gandalfs von Hyarmir und Erin und bereiteten sich auf einen Krieg vor. Im August des Jahres 4 begannen die Kaempfe �berall auf den Inseln. Riesige Bauernheere wurden rekrutiert, die Magier des Konzils und der Bruderschaft sammelten sich, und schliesslich kristallisierten sich zwei Kriegsschaupl�tze heraus: Die Truppen des Konzils und der Bruderschaft belagerten Golconda, und die Schwarzen Nordm�nner verw�steten die L�ndereien des Hauses Cadwells im S�dwesten Erins.
Die Golconder Mafia l�schte die Hohe Schule der pragmatischen Dadaisten bis auf vereinzelte �berlebende aus, die Allianz schlug die Besatzung Killorglins nord�stlich von Golconda. Die Goldonder Mafia sammelte sich in Griminish n�rdlich von Golconda, die Allianz verw�stete Rivendell nordwestlich von Golconda. Gleichzeitig tobte der Kampf auf Erin weiter: Ashtyr fiel in die H�nder der Schwarzen Nordm�nner. Kaarle w�tete wie ein D�mon.
Kaarle ist fuer viele Runden in seinem Element gewesen; Er renkte einem Feind nach dem anderen die Arme aus, nur damit diese ihr Schwert nicht mehr schwingen konnte - knotete alle mit den Armen auf den Ruecken, an einen langen Strick und haengte sie wie einen Schweineschinken zum Trocknen in die Baeume der Landschaft, um dann nach der Schlacht diese nicht etwa freizulassen sondern, in aller Seelenruhe, wie einen Nachtisch, einfach niederzumetzeln.
--Kaarle Lappainen, der wahnsinnige Anf�hrer der Schwarzen Nordm�nner, in der Zeitung vom November des Jahres 4 (Nr. 48)
Nach diesen Grausamkeiten konnten auch die Siege der Allianz in Jotel und Karand die Gem�ter der Soldaten nicht beruhigen. Als das Heer der Allianz im M�rz des Jahres 5 dann endlich in Griminish einmarschierte, zog das Heer der Golconder gleichzeitig nach Killorglin. Das Golconder Heer zog dann weiter nach Norden, und das Heer der Allianz beschloss, statt dem Feind zu folgen, in Golconda einzufallen. Nach letzten Meldungen ist Golconda gefallen und die K�nigin Golcondas wurde nach der Niederschlagung des Volksaufstandes des K�nigreiches tot aufgefunden. Gleichzeitig standen sich die Heere in Prettstern (Hyarmir) und Tara (Erin) gegen�ber.
Hier die Karte von Hyarmir und Erin, dem Schauplatz des Krieges:
Die Bruderschaft verwaltet auch eine Karte der ganzen Welt.
Die obige Karte ist eine historische Karte. In den letzten Jahren hat der Kahlschlag die eingezeichneten und einst so bekannten und besungenen "Goldenen W�lder Hyarmirs" fast vollst�ndig verw�stet. Kaum ein Baum w�chst mehr in Hyarmir und Erin.
Der Konflikt hat unterdessen die Kolonien in Gnackstein, der Insel westlich von Hyarmir, und die befreundeten Truppen auf Kolyandya, der Insel �stlich von Erin erfasst. Die Truppen wachsen und fast jeden Monat sterben tausende von S�ldnern und Bauern an Speerspitzen, unter Schwertklingen oder in den magischen Todeswinden, welche blutrot �ber die unheiligen Schlachtfelder wallen. Noch ist kein Ende des Mordens in Sicht.
Nach wiederholter Provokation und einem Angriff auf die deutlich unterlegenen Lost Souls of Samara haben sich die Voelker der Compagnie de la Lune Noire de Golconda sowie der Clan des Mondes Torocos von Golconda schweren Herzens entschlossen, den Krieg gegen einige angestammte Nationen der Insel Kolandya zu erklaeren.
--Lord Ramus, Mitglied des koeniglichen Rates von Golconda, in der Zeitung vom Juli des Jahres 5 (Nr. 55)
Die Chronik der Phan'Loos erleuchtet allerdings die traurigen Hintergr�nde dieser Eskalation der Gewalt auf Kolyandya: Lord Ramus und die Hexe Paila vertreiben in Kolyandya die kleinen Parteien, um sich dort neuen Lebensraum zu schaffen.
Betritt ein Golconder dein Land, erschlag Ihn bevor er dich abschlachtet. So wie unsere harmlose unbewaffnete Einheit gemetzelt wurde, so k�nnt auch Ihr und Eure Einheiten ermordet werden.
Aufgenommen und zu Papier gebracht im August des Jahre 4 von Pe'en, Schreiber der Sippe Phan'Loos
Die Geschichte nahm ein tragisches Ende: Langsam aber sicher br�ckelte der Kampfeswille der Golconder. Ohne die K�nigin brach der Widerstand in Hyarmir zusammen. In den nachfolgenden Monaten verloren die Golconder entscheidende Schlachten in Hyarmir, w�rend dem die Verb�ndeten aus Kooat immer neue Silber-Ladungen auf die Insel teleportierten, mit denen grosse Bauernheere ausgehoben wurden. Die Schlachten in Hyarmir forderten zehntausende von Toten. Zum ersten Mal in der Geschichte von Atlantis zeigte sich hier auch die �berlegenheit grosser Ansammlungen von Magiern.
Die Bruderschaft pr�gte in diesem Jahr den Begriff der Magier-Armee. An einem oder zwei zentralen Orten wurde das Silber der Alliierten gehortet und die Magier ausgebildet. Nach Bedarf wurden die t�dlichen Magier mit hundertausenden von Silbertalern in die Krisengebiete teleportiert, hoben dort riesige Bauernheere aus und schlugen mit geballter Wucht zu. Die grossen Bauernheere absorbierte die Magie des Feindes, ueberwaeltigte seine Kavalerie und verhalf den Magiern auf der eigenen Seite durch grosse Opfer an Leib und Leben zum Sieg. Diese menschenverachtende Kriegsf�hrung wurde von den eiskalten Taktikern der Dunklen Horde effizient ausgen�tzt.
Es lohnt sich nicht, die Magier aufzuteilen; ich will nichts riskieren. Alle bleiben zusammen und wir rollen das K�nigreich von Norden nach S�den auf.
--Sektat, der Erste und Einzige, Anf�hrer der Dunklen Horde, zu Beginn des Krieges.
Eine andere Taktik, welche darauf spekulierte, den Nachschub des Feindes zu treffen, beruhte auf kleinen Kommandos: Ein Magier, begleitet von Elitesoldaten mit Runenschwertern und M�nteln der Unverletztlichkeit sollte unbewachte Regionen des Feindes �berfallen. Leider erwies sich diese Taktik als unzureichend: Zu oft liefen diese Kommandos in Fallen, welche gewiefte Taktiker ihnen gestellt hatten. So verloren die J�nger beispielsweise den ehernen Firnafa, Hohepriester des Hekolat. Er wurde in Inverie (Erin) vom ber�chtigten Captain Butler in eine Falle gelockt und von beschworenen D�monen in St�cke gerissen.
Trotz diesen Fehlschl�gen gewann die Bruderschaft den Krieg: Gandalf floh von Erin auf einem seiner letzten Schiffe und setzte sich in die Weiten der s�dlichen Meere ab. Sein Schicksal bleibt unbekannt. Auch Kaarle Lappalainen wurde aus Dunkelwald vertrieben. Die Reste der Golconder versuchten sich unter Pailas und Ramus F�hrung in Kolandya ein Refugium aufzubauen, doch die H�scher der Bruderschaft sp�hrten sie auf und vernichteten sie mit Hilfe kolyandischer Freunde.
Wer in der Kriegsfuehrung erfahren ist, wird die Armeen seiner Feinde ohne eine einzige Schlacht besiegen.
--Psii Noodal, Taktiker aus Mullaghcarn, im Sommer 6.
Im Herbst des sechsten Jahres, kurz nachdem die letzte Schlacht in Kolandya geschlagen war, ersch�tterte eine weitere Nachricht Atlantis: Bruder Tom vom Orden des Lichtes verk�ndete seinen R�cktritt. Sein Nachfolger, ein gewisser Therotes, begann innert K�rze die bisherige friedliche Zusammenarbeit mit der Bruderschaft niederzureissen. Zusammen mit den ehemaligen Champignons rief er ein K�nigreich des Lichtes aus. Der Orden verwandelte sich in den Orden des K�nigreiches des Lichtes und die Champignons wurden zu den H�tern des K�nigreiches des Lichtes.
Innert weniger Monate begannen diese Parteien eine Politik der Bedr�ngung, welche viele Verb�ndeten der Bruderschaft traf.
Hier die Zusammenfassung der Ereignisse, wie sie von Sir Berti vom Verein der lustigen Rasenkomiker wahrgenommen wurde:
Im Herbst des sechsten Jahres, kurz nachdem die letzte Schlacht in Kolandya geschlagen war, �berraschte eine unerwartete Nachricht Atlantis die V�lker von Atlantis: Bruder Tom, Herrscher des Ordens des Lichtes, gab die F�hrung seines Volkes in j�ngere H�nde ab und zog sich mit den Alten Opis vom Orden des Lichtes aus dem Blickwinkel der V�lker zur�ck. Diese Nachricht sorgte f�r Beunruhigung, weil es sich bei jenem Bruder Tom um einen der Gr�ndungsv�ter der Tafelrunde handelt, einer Vereinigung friedliebender V�lker, die in der Vergangenheit still und fast unbemerkt zum einem der gr�ssten und wichtigsten Machtbl�cke dieser Welt herangewachsen war.
Anstelle von Tom �bernahm Therotes die F�hrung des Ordens und begann, seine eigene Entwicklungsphilosophie umzusetzen. Vermutlich gab es innerhalb der Tafelrunde in wenigen Monaten weitreichende Umstrukturierungen, deren Auswirkungen sich nur erahnen lassen, die aber schliesslich in der Ausrufung eines K�nigreiches des Lichtes durch Therotes, dessen Volk inzwischen diesen Namen angenommen hat, ihren Ausdruck fanden.
Diese ver�nderte Politik f�hrte in der Folge zu verschiedenen Irritationen und Missverst�ndnissen, teilweise auch zu latenten Spannungen (so konnte erst im letzten Moment ein drohender Konflikt auf Riva zwischen den dortigen einheimischen V�lkern und dem K�nigreich des Lichtes diplomatisch verhindert werden).
Wie sich die V�lker der atlantischen Welt mit den neuen Gegebenheiten, die sich jetzt auch in territorialen Abgrenzungen und der Einschr�nkung der Bewegungsfreiheit einzelner Botschaftern widerspiegeln, abfinden werden, wird sicherlich erst die Zukunft zeigen k�nnen.
Noch ein Ereignis, am Rande und fast unbemerkt, trat im Laufe des Jahres 6 atlantischer Zeitrechnung ein: die letzte der 100 Inseln dieser Welt wurde entdeckt und betreten. Damit findet die Diskussion um die Endlichkeit dieser Welt neue Nahrung, was die Philosophen sicher sehr stark weiterbesch�ftigen wird. Allerdings tritt durch diesen Umstand nun auch eine neue aktuelle Problematik zutage, denn den Anh�ngern der sogenannten Entdecker-Philosphie (eine Entwicklungsstrategie, die sich besagter Bruder Tom in der Bl�tezeit seines Ordens erfolgreich zunutze machte) wird es wohl in Zukunft immer schwerer fallen, ihre Vorstellungen von der Besiedlung dieser Welt praktisch umzusetzen.
Zu Protokoll gegeben im Dezember des Jahres 6
nach intensiven Recherchen in den Archiven der V�lker
durch Sir Berti vom "Verein der lustigen Rasenkomiker"(102)
auf der Insel Maracan
Wir danken Sir Berti f�r diese Abschrift seines Traktates �ber die Geschichte des Jahres 6. Wie man sieht stand die Bruderschaft im Jahre 6 kurz vor einem Krieg, denn die Rivaner sind schon seit einiger Zeit treue Verb�ndete der Bruderschaft Hekolats. Auch jetzt haben sich die Beziehungen zum K�nigreich des Lichts noch nicht vollst�ndig normalisiert.
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