Donnerstag, 11. April 2002

Das Wetter ist wieder schoen und wir koennen unsere  nassen Sachen trocknen. Gerd L hat ein "Wasserbett". Die gestrige Ueberfahrt  hat ihm wieder reichlich Wasser in die Kabine gedrueckt. Die Umgebung  kennen wir schon, gehen nochmal ueber den Markt. Das Einchecken am Zoll  funktioniert dieses Mal ohne Wartezeit. Wir verlassen den Hafen mit Rodney  Bay als Tagesziel. Der unguenstige Wind zwingt uns zum Aufkreuzen. Der  Skipper haelt die Crew auf Trab. Wir arbeiten mit allen Tricks, kommen  aber dennoch nicht schnell genug vom Fleck um an diesem Tag das gesteckte Ziel zu erreichen. So wird der "Jockel", wie der Skipper unseren Diesel nennt, angeworfen und bringt  uns schliesslich das letzte Stueck nach Rodney Bay. Ein Hafen, der ganz  auf Tourismus eingestellt ist. Wir machen direkt vor einem Restaurant fest.  Nebenan liegt die "Unicorn", ein alter Schooner unter Piratenflagge und wird  gerade auf Hochglanz gebracht. Wir halten den Schooner fuer ein Museumsstueck.  Wir haben heute unser Abschiedsdinner im Restaurant. Die Stimmung ist geloest,  wir gehen dem Ende des Toerns entgegen, der insgesamt sehr gelungen ist  und wir sind auch froh alle aufgetretenen Schwierigkeiten gemeistert zu haben.  Gerd H hat ein
Gedicht geschrieben, das er an diesem Abend zum Besten gibt.
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