Mittwoch, 10. April 2002
Der hoelzerne Anlegesteg an der Kaimauer hat den Brechern in der Nacht nicht standgehalten. Unsere Boje war jedoch stark genug. Um 7 Uhr liefert der Broetchenbote, obwohl er erst um 8 Uhr bestellt war, und wir nehmen ein kurzes, wackliges Fruehstueck ein. Das Wetter ist nicht gut, aber wir haben keine Wahl. Noch heute muessen wir St. Lucia erreichen. Mit dieser Windrichtung und Windstaerke ist die Fahrt unter Segel nicht moeglich. Wir "dieseln" die gesamte Strecke bei hohem Seegang. Das Boot schlaegt in die Wellen und man hat manchmal das unschoene Gefuehl als breche der Rumpf demnaechst auseinander. Zeitweise verhindert starker Regen die Sicht. Zum Lunch haben wir heute keine Lust. Spaeter begleitet uns ein Delfinschwarm, der Seegang laesst etwas nach und der grosse und kleine Piton kommen in Sicht. Es klart auf und wir laufen in den schon bekannten Hafen Soufriere ein und ankern. Die Heckleine wird von hilfsbereiten Jungs an einer Palme festgebunden. An dieser Heckleine koennen wir uns wieder mit dem Beiboot an Land hinueberhangeln ohne den Aussenborder zu benutzen. |
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