| Im Nebenzimmer sa�en ich und du; Die Abendsonne fiel durch die Gardinen, Die flei�igen H�nde f�gten sich der Ruh, Von rotem Licht war deine Stirn beschienen. Wir schwiegen beid`; ich wu�te mir kein Wort, Das in der Stunde Zauber mochte taugen; Nur nebenan die Alten schwatzten fort - Du sahst mich an mit deinen M�rchenaugen. Theodor storm |
| Am dritten Tag floh ich von dir und weinte, goss mich in die salzige Flut und befragte die Fische. Das Meer hob und senkte mein kleines Leben und sagte: So ist es. Brich! Und es brach. Auf. Zu dir hin. Ab. Tote Kruste alter Wunden. Weg. Das Grauen der Erinnerung. Nachts schl�ft eine Sohle an der anderen, morgens feiert das Leben immerzu ein Fest. Halte mich, solange Du kannst. Sterben ist das programmierte Ende. Davor will ich dich lieben |
| LAND UNTER der wind steht schief die luft aus eis die m�ven kreischen nur elemente duellieren sich du h�ltst mich auf kurs hab keine angst vor'm untergehn gischt schl�gt ins gesicht k�mpf mich durch zum horizont denn dort treff ich dich geleite mich heim rauhe endlosigkeit bist zu lange fort mach die feuer an damit ich dich finden kann steig zu mir an bord �bernimm die wacht bring mich durch die nacht rette mich durch den sturm fa� mich ganz fest an da� ich mich halten kann bring mich zum ende la� mich nicht mehr los Herbert Gr�nemeyer |
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| �Mein armer Kopf ist mir verr�ckt, Mein armer Sinn ist mir zerst�ckt.� (Johann Wolfgang Goethe, Faust I) |
| �Und die H�nde im Scho� gefaltet, lie� er seine Augen sich in den Weiten des Meeres verlieren, seinen Blick entgleiten, verschwimmen, sich brechen, sich brechen im eint�nigen Dunst der Raumesw�ste. Er liebte das Meer aus tiefen Gr�nden: ... aus einem verbotenen, seiner Aufgabe gerade entgegengesetzten und ebendarum verf�hrerischen Hange zum Ungegliederten, Ma�losen, Ewigen, zum Nichts. Am vollkommenen zu ruhen, ist die Sehnsucht dessen, der sich um das vortreffliche m�ht; und ist nicht das Nichts eine Form des Vollkommenen?� (Thomas Mann, Der Tod in Venedig) |
| aber das herz ist eine ausgeschickte taube, gezeichnet mit dem ring an den f��en, und mu� heim, mu� den weg finden auch mit zerfetzten fl�geln und blinden augen, mu� heim, heim, wieder heim zu sich selbst. (Max Bollinger) |
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