Kofler will reduzierten Mehrwertsteuersatz für Fernsehen
Der Geschäftsführer des Pay-TV-Sender Premiere, Georg Kofler forderte am Freitag auf dem Medienforum Berlin-Brandenburg einen reduzierten Mehrwertsteuersatz
für das Privatfernsehen. Es sei ungerecht, dass Zeitschriften und auch Kinovorführungen nur mit 7 % Mehrwertsteuer belastet wären, während sein Sender 16 % zahlen müsse.
Kofler erklärte, er wolle
sich im Gegenzug dazu verpflichten, 50-60 % der durch Steuerentlastung eingesparten Mittel in hochqualitative Auftragproduktionen zu investieren. Damit wolle Premiere die deutsche Produzentenlandschaft stimulieren,
außergewöhnliche Produktionen herzustellen, ähnlich etwa wie es der amerikanische Pay-TV-Kanal HBO mit Serien wie „Sex and the City“ oder den „Sopranos“ mache.