Er war ein Kind, 6 Jahre war er grad'
Ein Hund, er war sein bester Kamerad
Er sagte oft, nahm er ihn auf den Schoß:
Wir reisen in die Welt, sind wir erst groß!
Am Schulhaus wartend immer vor dem Tor,
da saß sein Hund, heut' saß er nicht davor
Vergebens rief er, suchte Stund' um Stund'
Zur Mutter lief er hin: Wo ist mein kleiner Hund?
(Kehrreim:)
Da sagte sie leise: Gib mir die Hand!
[Er ist/*Ich bin] auf der Reise in ein schöneres Land
Nicht weinen, Marino, [er mußte/*ich muß nun] geh'n
Doch Du, mein Bambino, sollst das Leben besteh'n
Und wenn sich für Dich die Sonne einst senkt,
[seht Ihr Euch/*Seh'n wir uns] wieder, wo niemand [Euch/*uns] kränkt
Ja, weil es für Alle, die je sich geliebt,
einmal, ja einmal, ein Wiederseh'n gibt
Da weinte er leise und gab ihr die Hand
[Mein Hundchen, nun reise/*Sie war auf der Reise] in ein schöneres Land!
Instrumental
Verweht, vorbei, Marinos Kinderzeit
liegt wie ein Glanz auf der Vergangenheit
Doch wurde wahr, was sich das Kind ersann:
Er wurde bald ein weitgereister Mann.
Da einst, im fernen Land, im Schlafe tief,
war plötzlich ihm, als wenn ihn Mutter rief
Gleich kehrte heim auf schnellstem Weg, der Sohn
Wie still ihr Stübchen war - wie still, sie schlief wohl schon.
Kehrreim*