Jochen Breiter

Morgens um 7 (Audio)

(sempre parlando)

Du gingst einmal fort, weil ich Dir sagte, 
daß ich Dich und Alles, was mich an unser Glück erinnert,
vergessen wollte.

Das Einzige, was für mich blieb,
war das Bild auf meinem Schreibtisch
Es hat noch immer seinen alten Platz
Doch jedesmal, wenn ich es anschaue,
verspüre ich eine stumme Anklage gegen mich.

Vorwürfe, Erinnerungen und Sehnsüchte quälen mich seit damals
Und heute, fast zwei Jahre später, 
brennt meine Liebe zu Dir noch immer wie ein loderndes Feuer,
tief in meinem Herzen.

Heute, heute gestehe ich mir ein,
daß ich falsch gehandelt habe,
denn meine Liebe zu dir ist stärker denn je.

Das Leben ohne Dich ist so sinnlos geworden
Du warst sein Inhalt für mich
Und deshalb muß ich Dir heute diesen Brief schreiben,
in dem ich Dich bitte, zu mir zurückzukommen.*

Viele Tage sind nun schon vergangen
Und heute endlich kam Deine Antwort
Ich hatte Angst, wirklich Angst, 
diesen Brief zu öffnen und zu lesen,
daß ich Dich für immer verloren habe.

Doch es kam anders, ja, es kam ganz, ganz anders
Du schriebst, Du würdest zurückkommen,
und alles würde wieder so wie früher sein
Ich warte auf Dich.

Sonntag morgen um 7 kommt Dein Zug
Ich warte auf Dich
Er wird Dich zu mir zurück
Und nur der Bahnsteig wird uns glücklich sehen,
|: Dich und mich, mein Liebling :|


*Das ist ganz schlecht gemacht; diese Stelle schreit doch geradezu nach einem längeren Instrumental - wie es zwischen einigen anderen Strophen völlig unmotiviert eingeflochten wird (ich habe sie nicht eigens aufgeführt).

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