Joe Dassin

Les Dalton (Vidéo)

(parlando:)
Écoutez, braves gens,
la cruelle et douloureuse histoire des frères Dalton
qui furent l'incarnation du mal
et que ceci serve d'exemple
à tous ceux que le diable écarte du droit chemin.

(sempre parlando:)
Tout petits, à l'école.*

À la place de crayons ils avaient des limes
En guise de cravates des cordes de lin
Ne vous étonnez pas, si leur tout premier crime
fut d'avoir fait mourir leur maman de chagrin.

(Refrain :)
|: Takata, takata, voilà les Dalton :|
C'étaient les Dalton
Takata, takata, et 'y a plus personne.

(parlando:)
Les années passèrent.**

Ils s'étaient débrouillés pour attraper la rage
et ficeler le docteur qui faisait les vaccins
et puis contaminer les gens du voisinage
s'amusant à les mordre, on y accusait les chiens.

Refrain

(parlando:)

Ils devinrent des hommes.***

Un conseil, mon ami, avant de les croiser :
Embrasse ta femme, serre-moi la main
Vite, sur la vie va te fair' assurer
Tranche-toi la gorge et jette-toi sous l' train !

Refrain

(parlando:)

Mais la Justice veillait.****

Comme tous les jours leurs têtes augmentaient d' vingt centimes.

(parlando:)
Des centimes américains.

Qu'ils étaient vaniteux et avides d'argent
Ils se livrèrent eux-mêmes pour toucher la prime*****
Car ils étaient encor' plus bêtes que méchants.

Refrain


*Die folgende Strophe ist Phantasie und Phantadu. So wie die Angelsachsen den "Roten Baron" von Richthofen nur aus der Comic-Serie "Peanuts" als Gegner von Snoopy "kennen", so "kennen" die Franzosen die Gebrüder Dalton nur aus der belgischen Comic-Serie über den lauwarmen Bruder glücklichen Cowboy "Lucky Luke", der sie angeblich als Hilfssheriff jagte. In Wirklichkeit weiß man über ihre Kindheit im Allgemeinen und über ihre Schulzeit im Besonderen garnichts.
**Auch die folgende Strophe ist frei erfunden - pure Verleumdung.
***Die folgende Strophe besteht nur aus Schwachsinn, der mit den Dalton-Brüdern nichts zu tun hat. Dabei weiß man über diese Phase ihres Lebens schon etwas mehr: Sie waren allesamt - sehr tüchtige - Hilfssheriffs und als solche hoch geschätzt. Anno 1889 erlaubte sich allerdings einer von ihnen - Grat - einen makabren (aber für damalige Verhältnisse im Wilden Westen wohl eher harmlos zu nennenden) Scherz: Er legte einem Jungen einen Apfel auf den Kopf und spielte Wilhelm Tell, um den Zuschauern zu demonstrieren, was für ein guter Schütze er sei. Wohlgemerkt, dem Jungen geschah nichts, denn Grat war wirklich ein guter Schütze und traf nur den Apfel. Dennoch wurden er und seine Brüder - Sippenhaft! - daraufhin fristlos entlassen und bekamen nirgendwo mehr einen Job im Staatsdienst. Erst da wurden sie zu "bösen Buben" und begannen, Züge und Postkutschen zu überfallen und Banken auszurauben.
****Auch das ist gelogen. Die Justiz tat weiter nichts, als Haftbefehle auszustellen und Steckbriefe aufzuhängen; aber kein Sheriff verfolgte die Daltons ernsthaft, sei es aus Angst, sei es aus Solidarität mit den Ex-Kollegen. Es waren vielmehr empörte Bürger, die anno 1892, als die Brüder versuchten, eine Bank in einem Kaff namens Coffeyville auszurauben, sich spontan zusammentaten und zum Kampf stellten. (Das waren noch Zeiten! Wer würde heute schon sein Leben riskieren für die Bankster?) Die tapferen Zivilisten bezahlten es teuer, mit mehreren Toten, aber zwei der Daltons - Bob und der Unglücksrabe Grat - wurden ebenfalls getötet, ein dritter - Emmett - erlag später seinen Verletzungen. Der vierte - Bill - entkam allerdings und schloß sich der Doolin-Bande an; er wurde erst 1894 erschossen.
*****Keine Ahnung, woher der Texter das hat. (Vielleicht aus Lucky Luke? Ich kenne die Episoden nicht alle.) Die Daltons hatten bei ihren Überfällen Summen erbeutet, die vielen Millionen heutiger US-$ entsprachen. Keiner von ihnen wäre auf die Schnapsidee gekommen, einen seiner Brüder für ein paar hundert Dollar Kopfgeld zu verraten! Die einzigen, die hier noch dümmer als bösartig waren, sind der Texter und der Interpret! Den letzteren hat ja schon bald darauf der Lungenkrebs abgeholt, und dem ersteren sollten wir zurufen: "Schneid dir die Kehle durch und wirf dich unter den Zug!" (Ob die Lebensversicherung in einem solchen Fall zahlen würde, wage ich allerdings zu bezweifeln ;-)

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